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KomPass-Newsletter

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Quelle: KomPass / UBA

KomPass berichtet mit dem Newsletter alle zwei Monate über aktuelle Entwicklungen sowie interessante Projekte im Zusammenhang mit der Deutschen Anpassungsstrategie. Wir versorgen Sie mit aktuellen Mitteilungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen.

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Archiv KomPass-Newsletter

Im Archiv finden Sie alle bisher erschienenen Ausgaben des KomPass-Newsletters

Newsletter Nr. 99 Dezember 2025 – Dialog KlimaAnpassung: Beteiligung zeigt Wirkung

Der „Dialog KlimaAnpassung“ beteiligte Bürger*innen und Stakeholder an der Entwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel 2024. Insgesamt 376 Fachleute aus 212 Organisationen, 330 zufällig ausgewählte Bürger*innen aus fünf Regionen und knapp 2.000 onlineteilnehmende Bürger*innen trugen ihre Perspektiven bei. Wie sich zentrale Beteiligungsergebnisse in der Strategie widerspiegeln und welche zusätzlichen Themen eingebracht wurden, zeigt ein neuer Bericht. Die Beteiligten forderten verstärkt naturbasierte Lösungen, eine besondere Beachtung vulnerabler Gruppen, mehr Bildungsangebote und eine bürokratiearme Umsetzung. Viele Empfehlungen fanden Eingang in die Strategie. Die Vision für ein klimaresilientes Deutschland 2060 basiert auf Empfehlungen von Bürger*innen. Drei Viertel der beteiligten Bürger*innen zeigten sich motiviert für weitere Beteiligung. Fazit des Prozesses: Beteiligung braucht ausreichend Zeit und transparente Kommunikation. Zukünftig sollten verstärkt unterrepräsentierte Gruppen eingebunden werden.

Newsletter Nr. 98 Oktober 2025 – UBA-Fachkonferenz: Fortschritte in der Klimaanpassung erfassen

Wie können Fortschritte in der Anpassung an den Klimawandel erfasst und bewertet werden? Die UBA-Fachkonferenz „Klimawandelanpassung im Blick – welche Fortschritte machen wir?“ lieferte Antworten: Die Zwecke der Fortschrittserfassung bestimmen die Durchführung, quantitative Indikatoren allein reichen nicht aus, ein gemeinsames Begriffsverständnis ist entscheidend. Zwar ist die Wirksamkeitserfassung und -bewertung von Anpassungsstrategien und -maßnahmen herausfordernd, doch ist Lernen aus Erfahrungen wesentlich für bessere Entscheidungen und mehr Wirksamkeit. Als praktisches Tool wurde der UBA-„Anpassungsscanner“ vorgestellt – ein kostenloses Excel-Tool für Kommunen. Es erfasst Handlungsbedingungen und Aktivitäten in fünf Bereichen: Ziele, Wissen, Zusammenarbeit, Ressourcen und Maßnahmenumsetzung. Das Tool ermöglicht eine Bestandsaufnahme, zeigt Fortschritte auf und unterstützt bei der Priorisierung von Klimaanpassungsaktivitäten.

Newsletter Nr. 97 August 2025 – Digitale Wege für kommunale Klimaanpassung und Klimaschutz

Zunehmende Klimarisiken stellen Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Naturbasierte Lösungen bieten hier einen doppelten Nutzen: für den Klimaschutz und für die Klimaanpassung. Digitale Technologien können dabei helfen, naturbasierte Maßnahmen gezielter zu planen, umzusetzen und zu überwachen. Das vom Bundesumweltministerium geförderte Projekt DiNaKom hat Herausforderungen für Kommunen untersucht, konkrete Potenziale identifiziert und Lösungsansätze entwickelt. Der Bericht bietet zudem praxisnahe Einblicke in Digitalisierungsansätze für naturbasierte Lösungen.

Newsletter Nr. 96 Juni 2025 – Mit EU-Förderung LIFE Klimaschutz und -anpassung finanzieren

Bis zum 23. September 2025 können private und öffentliche Einrichtungen aus der Europäischen Union Fördermittel des LIFE-Programms – dem Förderinstrument der EU für Umwelt- und Klimaschutz – beantragen. Das LIFE-Teilprogramm „Klimaschutz und Anpassung“ fördert die Entwicklung innovativer Lösungen oder die Anwendung bewährter Best Practices. Es unterstützt zudem Projekte, die politische oder administrative Konzepte entwickeln und/oder umsetzen, ebenso wie Projekte, die Verwaltungsprozesse optimieren. Die Förderquote von Klimaprojekten liegt bei bis zu 60 Prozent. In diesem Beitrag erläutern Autorinnen von der LIFE-Beratungsstelle beim Projektträger Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) das Förderinstrument sowie die Voraussetzungen zur Antragstellung. Mit den beiden Projekten „Roll-out-ClimAdapt“ und „CONTEMPO2“ stellen die Autorinnen aktuelle Beispiele von LIFE-Förderungen in dem Themenfeld vor.

Newsletter Nr. 95 April 2025 – Klimawandelanpassung: Diese Berufe und Kompetenzen sind gefragt

Um Klimaanpassungsmaßnahmen effektiv durchführen zu können braucht es entsprechend qualifizierte Fachkräfte. Welche veränderten Kompetenzen in wichtigen Berufsgruppen für die Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen nötig sind, hat ein Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes untersucht. Für drei Ausbildungsberufe haben das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), die Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) und das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) die beruflichen Kompetenzanforderungen für Klimaanpassung genauer unter die Lupe genommen. Im Bericht „Kompetenzen für Klimaanpassung“ geben sie zudem Handlungsempfehlungen für einen effektiven Beitrag der beruflichen Bildung zur Klimaanpassung.

Newsletter Nr. 94 Februar 2025 – Wie viel gibt der Bund für Klimaanpassung aus? – Eine Annäherung

Wie viel gibt der Bund bisher für die Anpassung an den Klimawandel aus? Das war bislang unbekannt. Ein Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes hat ein Vorgehen entwickelt, wie die Ausgaben analysiert werden können. Für den Bundeshaushalt 2022 wurde nun erstmals die Höhe der Anpassungsausgaben geschätzt. Demnach waren in 255 Haushaltstiteln zwischen 2,1 Milliarden Euro und 3,4 Milliarden Euro für die Anpassung an die Folgen des Klimawandels eingestellt. Die Methodik ermöglicht es, regelmäßig Daten zu den Anpassungsausgaben zu erheben, wie es das Klimaanpassungsgesetz oder EU-Vorgaben vorsehen. Angesichts steigender Schadenskosten zeigt die Analyse der Bundesausgaben, dass es bereits vielfältige Anstrengungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland gibt. Die Methode macht die Ausgaben erstmals sichtbar. Die Autor*innen betonen, dass Klimaanpassung nicht unbedingt neue Haushaltsposten erfordert, sondern auch in bereits bestehenden Förderprogrammen, etwa der Städtebauförderung, besser verankert werden sollte.

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n39861de