Medienvertreterinnen und Medienvertreter in der Antarktis

Pinguine vor Kreuzfahrtschiff in der Antarktiszum Vergrößern anklicken
Fremde, schützenswerte Welt: Pinguine in der Antarktis
Quelle: Klaas Köhne / Fotolia.com

Beeindruckende Bilder von Tafeleisbergen, Nahaufnahmen von Pinguinen, Dokumentationen über Forschungstätigkeiten - Medienvertreterinnen und Medienvertreter scheuen weder die Kälte noch andere Widrigkeiten um Leserinnen, Lesern oder Zuschauerinnen und Zuschauern zu Hause die Antarktis näher zu bringen.

Journalistinnen und Journalisten der ganzen Welt nutzen gemeinsam mit Fotografen- oder Kamerateams immer wieder gern die Möglichkeit, in die Antarktis zu reisen, um interessante Berichte und spektakuläre Bilder mit nach Hause zu bringen. Sei es an Bord eines Kreuzfahrt- oder Forschungsschiffes oder im Rahmen einer Flugreise – ohne die Arbeit der Medien gäbe es nur wenig zugängliches Wissen über die Antarktis in der Öffentlichkeit.

Nur wenige Medienvertreterinnen und Medienvertreter wissen jedoch, dass ihre Arbeit im Antarktisvertragsgebiet eine eigenständige Tätigkeit darstellt, die dementsprechend auch einer eigenen Genehmigung bedarf. Wenngleich einzelne privat Reisende auf Kreuzfahrtschiffen und Personal auf Forschungsschiffen keinen separaten Antrag für ihre eigene Reise in die Antarktis beim Umweltbundesamt (UBA) stellen müssen, kommen all Jene, die eigenständig Bilder und Berichte darüber kommerziell veröffentlichen wollen, nicht umhin, eine Genehmigung für ihr Vorhaben im UBA selbst zu beantragen. Dazu ist das Antragsformular auszufüllen, das Sie auf der Seite „Antragstellung für den Antarktisbesuch“  unter individualtouristischen oder sonstigen Tätigkeiten finden. In der Regel erfolgt eine enge Kooperation mit dem Veranstalter der Reise.

Insbesondere Journalistinnen und Journalisten sollten sich über korrekte Verhaltensweisen im Antarktisvertragsgebiet informieren. Nähere Informationen finden Sie auf unseren Seiten sowie in den folgenden Broschüren: