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Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Die Ursachen für Nachhaltigkeits- und Umweltprobleme sind vielfältig und meist global. Deshalb müssen Lösungen und Strategien neben der nationalen auch auf internationaler Ebene gefunden werden.

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1992 in Rio de Janeiro hat Nachhaltigkeit auf internationaler Ebene diskutiert und das Thema stark geprägt. Daraus sind 1992 und noch Jahre später vielfältige Konventionen, Institutionen und auch nationale und europäische Strategien hervorgegangen, die noch heute eine wichtige Grundlage für Nachhaltigkeitspolitik darstellen.

Wir können die Erde nicht unbegrenzt ausbeuten. Es gibt natürliche Grenzen der Tragfähigkeit, die es einzuhalten gilt. Das UBA geht daher von dem Bild einer Fahrrinne mit Bojen in einem Fluss aus. Das Schiff stellt unsere wirtschaftliche und soziale Entwicklung dar. Die Bojen sind die Grenzen, die dieses Schiff nicht überfahren darf – sollen die natürlichen Lebensgrundlagen kommender Generationen nicht geschädigt werden. Das Schiff kann sich innerhalb der Bojen frei bewegen, aber es darf die Fahrrinne nicht verlassen. Für die deutschen Nachhaltigkeitspolitik ist die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie besonders relevant, in der Ziele und Indikatoren für eine nachhaltige Entwicklung hinterlegt sind.

Das Umweltbundesamt erarbeitet Strategien, um vorausschauend und unter Beachtung von Prozessen und Ressourcen langfristig auf Entwicklungen Einfluss zu nehmen. Das Ziel ist, nicht weniger als Veränderungsprozesse erfolgreich anzustoßen und in alle gesellschaftlichen und politischen Ebenen und Instrumente einfließen zu lassen. Sei es in Fragen der Governance, der Bürgerbeteiligung oder der Zukunftsforschung. Den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel in Richtung Nachhaltigkeit und ökologischer Gerechtigkeit im Blick, entwickelt und nutzt das Umweltbundesamt ökonomische, rechtliche, prüfungs- sowie planerische, informatorische und institutionelle Instrumente.

Nachhaltigkeits- und Umweltprobleme haben meist vielfältige, oft auch globale Ursachen. Deshalb müssen Lösungen auch auf internationaler Ebene gefunden werden. Die internationale Zusammenarbeit im Umweltschutz hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine immer größere Bedeutung erhalten. Die wichtigsten Adressaten des UBA sind die Institutionen der Europäischen Union und der Vereinten Nationen, die OECD sowie die Länder Mittel- und Osteuropas. Das Umweltbundesamt ist auch die deutsche Anlaufstelle für die Europäische Umweltagentur.

Tutzinger Transformationstagung: Erfolgsstrategien für den Wandel

viele Menschen in einer Fußgängerzone

In großen Umbrüchen sind Interessenkonflikte unvermeidlich. Darum müssen Veränderungen gut gestaltet werden. Das ist Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Auf der Tutzinger Transformationstagung diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien, Arbeitnehmervertretungen und NGOs Erfolgsstrategien für Veränderungsprozesse, die zu mehr Nachhaltigkeit führen. weiterlesen

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UBA fördert Design für eine Kreislaufwirtschaft

zwei Männer und zwei Frauen diskutieren mit Mikrofonen in einem Halbkreis sitzend auf einer Bühne vor Publikum, darüber ein Banner mit der Aufschrift "Circular Design Forum 2018"

Materialien im Kreislauf zu führen und gar nicht erst zu Abfall werden zu lassen klappt nur, wenn es beim Produktdesign gleich mitgedacht wird. Welche Möglichkeiten Ecodesign bietet, war Thema des „Circular Design Forums“ in Berlin, auf dem auch Ergebnisse des Projektes „EcoDesign Circle“ vorgestellt wurden, bei dem das UBA federführend ist. Dokumentation und weitere Materialien sind nun online. weiterlesen

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3. Netzwerktreffen „Gemeinsam aktiv für nachhaltigen Konsum“

Einkaufskorb

Das Kompetenzzentrum Nachhaltiger Konsum (KNK) lädt Sie herzlich zum 3. Nationalen Netzwerktreffen Nachhaltiger Konsum „Gemeinsam aktiv für nachhaltigen Konsum“ am 05.11.2018 nach Berlin ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Aktivitäten der Netzwerkakteure, die gemeinsam aktiv an der Umsetzung des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum (NPNK) der Bundesregierung arbeiten. weiterlesen

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UBA-Eckpunkte für neue EU-Langfrist-Klimaschutzstrategie

Solarpark, Windräder, Energiefreileitung und Sonnenblumenfeld

Im Rahmen des Übereinkommens von Paris sollen die Vertragsparteien bis 2020 eine Langfrist-Klimaschutzstrategie vorlegen, mit der sie darlegen, auf welche Weise sie die Erreichung des Paris-Abkommens unterstützen werden. Auch die Europäische Union wird eine neue Langfrist-Klimaschutzstrategie erstellen. Das UBA hat dazu eine Stellungnahme im EU-weiten Konsultationsprozess abgegeben. weiterlesen

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UBA-Tipps für verständliche Dokumente in Umweltprüfungen

Eine Frau sitzt mit einem Laptop in einer Bibliothek und liest ein Buch.

Umweltdokumente – zum Beispiel Umweltberichte und UVP-Berichte – müssen fachlich richtig sein. Darüber hinaus sollen sie aber auch für Bürgerinnen und Bürger verständlich formuliert werden. In einem aktuellen Leitfaden gibt das Umweltbundesamt Tipps, wie Fachleute Dokumente lesefreundlich formulieren können. weiterlesen

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Gesetzesfolgenabschätzung: Bessere Gesetze durch mehr Transparenz

Eine Statue der Jusztizia

Bevor der Gesetzgeber über ein Gesetz entscheidet, werden die voraussichtlichen Folgen erfasst und bewertet. In Deutschland stehen dabei die wirtschaftlichen Folgen und die entstehenden Kosten im Vordergrund. Das UBA empfiehlt auch die Umweltfolgen umfassender darzustellen, die „One in one out“-Regel abzuschaffen und die wissenschaftliche Basis für die Gesetzesfolgenabschätzung zu verbessern. weiterlesen

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Website Climate-ADAPT erste Adresse für Klimaanpassung in Europa

begrüntes Hausdach

Climate-ADAPT, die seit 2012 verfügbare Online-Wissensplattform der Europäischen Umweltagentur (EEA) und der Europäischen Kommission, hat sich zur wichtigsten Anlaufstelle im Netz entwickelt, wenn es um die Anpassung an den Klimawandel in Europa geht. Ein Bericht der Europäischen Umweltagentur informiert über die Wirksamkeit der Plattform und zeigt Wege zu deren Weiterentwicklung auf. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt