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Ressourcen und Abfall

Ein wesentlicher Baustein nachhaltiger Entwicklung ist ein schonender und effizienter Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dabei wird von der Gewinnung von Rohstoffen über die Herstellung und Nutzung von Produkten bis hin zur Kreislaufführung und Entsorgung von Abfällen der gesamte Wirtschaftszyklus betrachtet.

Die Nutzung von Ressourcen – neben den Rohstoffen und Energieträgern zählen auch die biologische Vielfalt, Wasser, Boden und Fläche oder saubere Luft dazu - ist eine wesentliche Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Natürliche Ressourcen stehen weltweit unter Druck, deshalb müssen sie schonend gewonnen und effizient genutzt werden. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen können dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt das Aufkommen an Siedlungsabfällen in den Jahren 2002 bis 2015. Das Aufkommen sank in diesem Zeitraum von 52,8 Millionen Tonnen auf 51,6 Millionen Tonnen.
    Indikator: Abfallmenge – Siedlungsabfälle

    Das Aufkommen von Siedlungsabfällen hat sich seit 2011 auf einem Wert von etwa 50 Millionen Tonnen stabilisiert.Ziel der Umweltpolitik ist die Entkopplung des Abfallaufkommens vom Wirtschaftswachstum.Dieses Ziel wurde erreicht. Um den Ressourcenverbrauch zu verringern, müssen die Siedlungsabfälle jedoch weiter zurückgehen. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Anteile der behandelten und stofflich verwerteten Siedlungsabfälle am gesamten Siedlungsabfallaufkommen von 2002 bis 2015. In dieser Zeit stieg der Anteil der verwerteten Siedlungsabfälle von 56,1 auf 66,7 Prozent
    Indikator: Recycling von Siedlungsabfällen

    Die Recyclingquote der Siedlungsabfälle stieg von 56 % im Jahr 2002 auf fast 67 % im Jahr 2015.Damit wurde das von der Bundesregierung gesetzte Ziel erreicht, die Recyclingquote bei den Siedlungsabfällen bis 2020 auf 65 % zu steigern.Bei einzelnen Untergruppen der Siedlungsabfälle besteht hingegen noch Handlungsbedarf. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Gesamtrohstoffproduktivität sowie die „Primärrohstoffeinsatz“ und die Summe aus Bruttoinlandsprodukt und Importen zwischen 2000 und 2011 (2000 = 100). Die Zielwerte für 2020 und 2030 sind dargestellt.
    Indikator: Rohstoffproduktivität

    Die Gesamtrohstoffproduktivität stieg von 2000 bis 2011 um knapp 20 Prozent (%).Der Indikator bezieht auch Rohstoffe ein, die für die Herstellung der importierten Güter benötigt wurden.Bis 2030 soll die Produktivität gegenüber dem Jahr 2000 um fast 60 % steigen. weiterlesen

  • Ein Diagramm stellt die Primärrohstoffnutzung pro Kopf für die Jahre 2000 bis 2011 dar. Dabei wird nach verschiedenen Materialtypen unterschieden. Der Rohstoffkonsum ging langfristig zurück, stieg zuletzt aber wieder.
    Indikator: Rohstoffkonsum

    Der Rohstoffkonsum pro Kopf ist zwischen 2000 und 2011 um 13 % gesunken.Einbezogen werden auch Rohstoffe, die im In- und Ausland für die Erzeugung der konsumierten Güter benötigt wurden.Der deutsche Rohstoffkonsum ist zu hoch und muss weiter gesenkt werden. weiterlesen

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Fläche als Ressource

Fläche ist eine begrenzte und knappe Ressource, um die verschiedene Nutzungsarten konkurrieren. Die meisten Flächen werden in Deutschland von der Land- und der Forstwirtschaft sowie für Siedlungen und Verkehr (SuV) belegt. Das Wachstum der SuV-Fläche führt zu großen Umweltproblemen. Die Bundesregierung will es auf unter 30 Hektar pro Tag im Jahr 2030 reduzieren. weiterlesen

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Rohstoffe als Ressource

Rohstoffe zählen neben biologischer Vielfalt, Wasser, Boden oder auch sauberer Luft zu den natürlichen Ressourcen. Man unterscheidet erneuerbare Rohstoffe als Produkte der Land- oder Forstwirtschaft und nicht erneuerbare Rohstoffe wie Erdöl, Kohle, Erze und andere Mineralien. weiterlesen

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Abfall- und Kreislaufwirtschaft

Eine nachhaltige Politik der Schonung natürlicher Ressourcen misst der Schaffung geschlossener Stoffkreisläufe eine hohe Bedeutung zu. Die moderne Abfallpolitik ist ein sehr wichtiger Teil davon. Sie sorgt dafür, dass anfallende Abfälle erneut verwendet oder möglichst hochwertig verwertet werden. weiterlesen

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Wasser als Ressource

Wasser ist ein existentieller Grundstoff des Lebens für Mensch, Tier und Pflanze. Von den weltweiten Wasserreserven stehen dem Menschen nur drei Prozent nutzbaren Süßwasseranteil zur Verfügung. Die Süßwassermenge wäre schnell verbrauch, wenn sie nicht ständig durch den Wasserkreislauf der Erde erneuert würde. weiterlesen

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Energie als Ressource

Im letzten Jahrhundert ist der globale Energieverbrauch extrem angestiegen, zeigt aber seit zwei Jahren nur noch ein gebremstes Wachstum von etwa einem Prozent. Insbesondere Industrieländer haben einen besonders hohen Pro-Kopf-Verbrauch, zu ihnen zählt auch Deutschland. weiterlesen

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Rohstoffproduktivität

Die Rohstoffproduktivität stieg in Deutschland zwischen 1994 und 2014 um 48,8 Prozent. Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die Rohstoffproduktivität bis 2020 gegenüber 1994 zu verdoppeln. Legt man den Trend ihrer Entwicklung der letzten 5 Jahre zugrunde, würde sie bis zum Jahr 2020 jedoch lediglich um rund 50 Prozent steigen. weiterlesen

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Ressourcenschonung und Umweltpolitik

Die Nutzung natürlicher Ressourcen und die Konkurrenzen um knappe Ressourcen wie Frischwasser, Land und Rohstoffe steigen weltweit. Gleichzeitig nehmen globale Umweltprobleme wie Klimawandel, Bodendegradierung oder Biodiversitätsverlust zu. Ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen ist daher eine zentrale Herausforderung unserer Zeit und ein wichtiges Thema der Umweltpolitik. weiterlesen

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Ressourcenbericht des Umweltbundesamtes

Im September 2016 veröffentlichte das Umweltbundesamt den ersten Bericht „Die Nutzung natürlicher Ressourcen“. Der Bericht dient der umweltpolitischen Information und Sensibilisierung. Er ist ein Nachschlagewerk für alle relevanten Zielgruppen und Multiplikatoren in diesem Themenfeld. Der Bericht enthält umfangreiche Daten zum Thema und dient der umweltpolitischen Information und Sensibilisierung. weiterlesen

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Inländische Entnahme von Rohstoffen und Materialimporte

2013 wurden in Deutschland 1.058 Millionen Tonnen Rohstoffe entnommen, ein Rückgang um 15 Prozent seit 2000. Daneben importierte Deutschland im selben Jahr Rohstoffe und verarbeitete Produkte im Umfang von 624 Millionen Tonnen, ein Anstieg um 20 Prozent seit 2000. Pro Tonne Import werden im Ausland rund 2,5 Tonnen Rohstoffe benötigt. weiterlesen

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Gesamter Materialaufwand Deutschlands

Zum gesamten Materialaufwand einer Gesellschaft zählen nicht nur die wirtschaftlich verwerteten Materialströme. Auch ungenutzte Materialien wie Abraum, Bergematerial und Ernterückstände müssen dabei berücksichtigt werden. Auch diese können vielfältige Umweltwirkungen haben. Der Indikator Gesamter Materialaufwand – auf Englisch: Total Material Requirement – bildet diese mit ab. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt