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Abfall | Ressourcen

Die Nutzung von Ressourcen ist eine wesentliche Grundlage für unser Leben. Das weltweite Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verstärkt den Druck auf die natürlichen Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen und die biologische Vielfalt. Deshalb wird ein schonender und gleichzeitig effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen zu einer Schlüsselkompetenz zukunftsfähiger Gesellschaften.

Das Umweltbundesamt verfolgt das zentrale Ziel, die Ressourceninanspruchnahme und die damit verbundenen Umweltwirkungen insgesamt und über die gesamte Wertschöpfungskette zu verringern. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen kann dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.

Die schonende und effiziente Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen ist nicht nur in hohem Maße eine ökologische, sondern auch eine wirtschaftliche und soziale Herausforderung. Damit ist Ressourcenschonung und Ressourcenpolitik ein ressortübergreifendes Handlungsfeld, welches vielfältige Strategien und Akteure vernetzt. Dafür gilt es, einen sorgfältig zusammengestellten „Policy Mix“ mit passgenauen Instrumenten zu wählen. Hier setzt das Umweltbundesamt an. Wir erarbeiten Konzepte für die Verankerung des Ressourcenschutzes in der Umweltpolitik entlang der gesamten Wertschöpfungskette – angefangen beim Rohstoffabbau über die Produktion, Gestaltung der Produkte, Handel und Nutzungsphase bis hin zur Wiederverwertung und Entsorgung. Die Information und Vernetzung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gehört dabei ebenso zu den Arbeiten des Umweltbundesamt wie die Entwicklung anspruchsvoller Ziele und der notwendigen Instrumente zu deren Erreichung. Auch die Entwicklung der Abfallwirtschaft von einer Beseitigungswirtschaft hin zur rohstofforientierten Kreislaufwirtschaft erhält immer mehr Bedeutung.

Mikrokunststoffe in der Umwelt: Interne UBA-Forschung gestartet

Plastikflaschen schwimmen in der Versuchsanlage.

Wie gelangt Mikroplastik in Gewässer? Wie können Kunststoffe schneller und umweltfreundlicher abgebaut werden? Und wie können besonders kleine Mikroplastik-Teile (Submikroplastik) zuverlässig analysiert werden? Das Umweltbundesamt ist mit seinen experimentellen Forschungseinheiten am Forschungsschwerpunkt „Mikroplastik in der Umwelt“ des Bundesforschungsministeriums beteiligt. weiterlesen

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Recyclingfähigkeit von Verpackungen: Konsultation gestartet

gelbe Tonne mit Verpackungsmüll

Hersteller bestimmter Verpackungen müssen sich an dualen Systemen beteiligen, damit die Verpackungen gesammelt, sortiert und verwertet werden. Ab Anfang 2019 sind die Entgelte hierfür auch danach zu bemessen, wie gut sich eine Verpackung recyceln lässt. Zum Entwurf einer Orientierungshilfe, wie die Recyclingfähigkeit zu ermitteln ist, können Betroffene bis 17.08.2018 Stellung nehmen. weiterlesen

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Deutschland benötigt bis 2030 weniger Rohstoffe

Ein Mann mit Bauhelm schaut auf einen Tagebau.

Deutschland kann seinen Rohstoffbedarf bis 2030 auch bei steigender Wirtschaftsleistung und großen Veränderungen wie der Energiewende senken. Das zeigt ein Forschungsprojekt des UBA, in welchem erstmals volkswirtschaftlich untersucht wurde, wie Rohstoffe – unter Berücksichtigung technischer Potenziale und Pfadabhängigkeiten – langfristig produktiver eingesetzt werden können. weiterlesen

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Kunststoff und Metall am besten gemeinsam sammeln

Gelbe Säcke mit Verpackungsmüll

Verpackungen und andere recycelbare Produkte aus Kunststoff oder Metall werden am besten gemeinsam in einer Tonne oder einem Sack gesammelt. Davon profitiert laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) die Umwelt am meisten und es kostet am wenigsten. Vor allem gegenüber Wertstoffhöfen, wo Verbraucher Wertstoffe aufwendig hinbringen müssen, schont das gemeinsame Sammeln am Haushalt das Klima. weiterlesen

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EU-Kommission will Einwegprodukte aus Kunststoff bekämpfen

eine Strandkrabbe sitzt in der Öffnung einer halben leeren Plastikflasche, die am Strand als Müll liegt

Die Europäische Kommission hat einen Legislativvorschlag mit sieben Maßnahmen vorgelegt, um für weniger Müll an den europäischen Stränden zu sorgen. Damit soll vor allem der Kunststoffmüll reduziert werden, der am häufigsten an europäischen Stränden gefunden wird, die „Top litter items“. Dies sind hauptsächlich Einwegprodukte wie Kunststoffgeschirr, Zigarettenkippen oder Ballonhalterungen. weiterlesen

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Neuer Umgang mit Abfall in Europa

Müllhalde mit Glasflaschen und Getränkedosen

Die EU hat umfangreiche Änderungen an den Richtlinien zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen in der EU beschlossen. Vieles geht in die richtige Richtung: Mehr Recycling, mehr Wiederverwendung, doch es gibt auch Schwachstellen. Das Umweltbundesamt bewertet die Änderungen. weiterlesen

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UBA veranstaltet Nationales und Europäisches Ressourcen-Forum

Ein Braunkohletagebau.

Vom 27. bis 29. November 2018 veranstaltet das Umweltbundesamt (UBA) zum vierten Mal die Konferenzen „Europäisches Ressourcenforum“ und „Nationales Ressourcenforum“ (kurz ERF und NRF) in Berlin. Beide Konferenzen haben sich zu wichtigen Plattformen für die wissenschaftliche und politische Debatte um Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in Deutschland, Europa und international entwickelt. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt