Anchor links Go to main navigation Go to subnavigation Go to content Go to search
Suchen

Verkehr

Mobilität und Erreichbarkeit sind zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftlichen Austausch, Beschäftigung und Wohlstand. Leistungsfähige Verkehrssysteme sind deshalb unerlässlich. Zugleich hat der Verkehr Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit. Um diese zu minimieren, sind vier strategische Ansätze zielführend.

Verkehr vermeiden: Menschen sollten ihre Mobilitätsbedürfnisse mit möglichst wenig Verkehr erfüllen können. Städte mit kurzen Wegen können hier ebenso helfen wie regionale Lieferbeziehungen in der Wirtschaft.

Verkehr auf umweltverträglichere Verkehrsträger verlagern: Umweltfreundliche Verkehrsträger sind die Bahn und das Binnenschiff. Eine Verlagerung kann durch Förderung des kombinierten Verkehrs und auch ambitionierte Engpassbeseitigungen im Schienenverkehr unterstützt werden.

Die Energieeffizienz des Verkehrs erhöhen: Alle Verkehrsträger sollten mit möglichst effizienter und sauberer Technik ausgestattet sein und umweltschonend benutzt werden. Dazu dienen Emissionsgrenzwerte für Kraftfahrzeuge und auch Informationskampagnen zur kraftstoffsparenden Fahrweise.

Alternative Kraftstoffe und Antriebe nutzen: Für einen treibhausgasneutralen Verkehr kann Strom aus erneuerbaren Energien direkt für Elektro-Fahrzeuge oder zur Herstellung stromgenerierter flüssiger bzw. gasförmiger Kraftstoffe (PtL/PtG) genutzt werden.

Wichtiges in Kürze

  • Der Endenergieverbrauch des Personenverkehrs sank von 2005 bis 2014 um 2,4 Prozent. Im Güterverkehr stieg er um 7,2 Prozent. Insgesamt ergibt dies einen Rückgang um 0,2 Prozent.
    Indikator: Energieverbrauch des Verkehrs

    Die Bundesregierung will den Endenergieverbrauch des Verkehrs bis 2020 um 10 % und bis 2050 um 40 % gegenüber 2005 verringern. Der Endenergieverbrauch des Verkehrs stagniert jedoch auf hohem Niveau. Es wird schwierig, das Ziel zu erreichen. Güter- und Personenverkehr sind seit 1991 deutlich effizienter geworden. weiterlesen

  • Das Säulendiagramm zeigt den Anteil von Fahrradverkehr, Fußverkehr, Eisenbahnverkehr und öffentlichem Straßenpersonenverkehr an der gesamten Personentransportleistung. Zusammen erreichte dieser Umweltverbund 2012 einen Anteil von 19,5 Prozent.
    Indikator: Umweltfreundlicher Personenverkehr

    Der Anteil des umweltfreundlichen Personentransports ist seit 1976 deutlich von rund 24 % auf 20 % zurückgegangen. In den letzten Jahren hat sich der Anteil hingegen kaum verändert. Mit dem „Nationalen Radverkehrsplan 2020“ will der Bund den Radverkehr stärken. weiterlesen

  • Der Schienenverkehr hatte 2015 einen Anteil von 18,9 Prozent am Güterverkehr, die Binnenschifffahrt einen von 8,9 Prozent. Der Güternahverkehr unter 50 Kilometer ist dabei nicht berücksichtigt.
    Indikator: Umweltfreundlicher Güterverkehr

    Der Anteil des Schienenverkehrs am Gütertransport pendelte in den letzten Jahren zwischen 18 % und 19 %. Der Anteil der Binnenschifffahrt sank seit 1999 fast kontinuierlich von 13,5 % auf 8,9 %. Nach dem Willen der Bundesregierung sollte der Anteil der Eisenbahn im Jahr 2015 auf 25 % steigen. Der Anteil der Binnenschifffahrt sollte bei 14 % liegen. Diese Ziele wurden deutlich verfehlt. weiterlesen

< >

Wie beansprucht der Verkehr die Umwelt?

Emissionen des Verkehrs

Pkw und Lkw emittieren heute im Durchschnitt weniger Treibhausgase und Luftschadstoffe als noch 1995. So sanken die kilometerbezogenen Emissionen des Treibhausgases Kohlendioxid im Schnitt bei Pkw um 13 Prozent, bei Lkw um 31 Prozent. Weil aber mehr Lkw unterwegs sind, sind die gesamten Kohlendioxid-Emissionen im Straßengüterverkehr heute um 16 Prozent höher als 1995. weiterlesen

239

Endenergieverbrauch und Energieeffizienz des Verkehrs

Lkw und Flugzeuge benötigten im Jahr 2015 deutlich mehr Energie als noch im Jahr 1995. Das Verkehrswachstum im Güter- und Personenverkehr kompensierte die technischen Verbesserungen an den Fahr- und Flugzeugen. Nur im Schienenverkehr sanken seit 1995 sowohl der spezifische wie der absolute Energieverbrauch. weiterlesen

234

Kraftstoffe

Der Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehrssektor wies in den letzten 20 Jahren immer wieder Schwankungen auf und liegt nun zwei Prozent über dem Wert von 1995. Dabei tanken die Pkw-Fahrenden immer weniger Benzin, während der Verbrauch von Diesel steigt. weiterlesen

292

Verkehrsinfrastruktur und Fahrzeugbestand

Die Länge der Bundesautobahnen nimmt weiterhin zu. Auch das Netz der Stadtschnell- und Straßenbahnen wächst – dagegen nimmt die Länge des Eisenbahnnetzes ab. Die Infrastruktur der Wasserstraßen und Rohrfernleitungen bleibt relativ konstant. Der Pkw-Bestand wächst und der Anteil der Diesel-Fahrzeuge daran steigt kontinuierlich an. weiterlesen

1

Umweltbelastungen durch Verkehr

Die Umwelt wird in vielfacher Weise für Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Eine nachhaltige Verkehrspolitik ermöglicht Mobilität und minimiert die Umweltbelastungen. weiterlesen

1

Wie reagieren Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?

Emissionsmindernde Anforderungen im Verkehr

Die EU begrenzt Schadstoffemissionen von Pkw, leichten und schweren Lkw sowie von Bussen, Zweirädern und auch von vielen Maschinen und Geräten. Internationale Organisationen setzen Standards für Schadstoffemissionen von Schiffen und Flugzeugen. weiterlesen

216

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt