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Ressourcen und Abfall

Ein wesentlicher Baustein nachhaltiger Entwicklung ist ein schonender und effizienter Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dabei wird von der Gewinnung von Rohstoffen über die Herstellung und Nutzung von Produkten bis hin zur Kreislaufführung und Entsorgung von Abfällen der gesamte Wirtschaftszyklus betrachtet.

Die Nutzung von Ressourcen – neben den Rohstoffen und Energieträgern zählen auch die biologische Vielfalt, Wasser, Boden und Fläche oder saubere Luft dazu - ist eine wesentliche Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Natürliche Ressourcen stehen weltweit unter Druck, deshalb müssen sie schonend gewonnen und effizient genutzt werden. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen können dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt das Aufkommen an Siedlungsabfällen in den Jahren 2002 bis 2017. Das Aufkommen sank in diesem Zeitraum von 52,8 Millionen Tonnen auf 51,8 Millionen Tonnen.
    Indikator: Abfallmenge – Siedlungsabfälle

    Das Aufkommen von Siedlungsabfällen zeigt im Zeitablauf nur geringe Schwankungen und lag im Jahr 2017 bei 51,8 Millionen Tonnen.Ziel der Umweltpolitik ist die Entkopplung des Abfallaufkommens vom Wirtschaftswachstum.Dieses Ziel wurde erreicht. Um den Ressourcenverbrauch zu verringern, müssen die Siedlungsabfälle jedoch weiter zurückgehen. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Anteile der behandelten und stofflich verwerteten Siedlungsabfälle am gesamten Siedlungsabfallaufkommen von 2002 bis 2017. In dieser Zeit stieg der Anteil der verwerteten Siedlungsabfälle von 56,1 auf 67,2 Prozent.
    Indikator: Recycling von Siedlungsabfällen

    Die Recyclingquote der Siedlungsabfälle stieg von 56 % im Jahr 2002 auf 67 % im Jahr 2017.Damit wurde das von der Bundesregierung gesetzte Ziel erreicht, die Recyclingquote bei den Siedlungsabfällen bis 2020 auf 65 % zu steigern.Bei einzelnen Untergruppen der Siedlungsabfälle besteht hingegen noch Handlungsbedarf. weiterlesen

  • Ein Diagramm stellt die Primärrohstoffnutzung pro Kopf für die Jahre 2000 bis 2014 dar. Dabei wird nach verschiedenen Materialtypen unterschieden. Der Rohstoffkonsum ging langfristig zurück, zeigte in den letzten Jahren jedoch keine klare Entwicklung.
    Indikator: Rohstoffkonsum

    Der Primärrohstoffnutzung pro Kopf ist zwischen 2000 und 2014 um 16 % gesunken.2014 dienten 61 % des inländischen Primärrohstoffbedarfs dem Konsum. 39 % wurden für Investitionen in Ausrüstungen und Bauten verwendet.Es werden auch Rohstoffe in die Betrachtung einbezogen, die im In- und Ausland für die Herstellung der konsumierten Güter benötigt wurden.Der deutsche Rohstoffkonsum ist zu hoch und sol… weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Gesamtrohstoffproduktivität sowie den „Primärrohstoffeinsatz“ und die Summe aus Bruttoinlandsprodukt und Wert der Importe zwischen 2000 und 2014 (2000 = 100).
    Indikator: Gesamtrohstoffproduktivität

    Die Gesamtrohstoffproduktivität stieg von 2000 bis 2014 um 26 %.Die Gesamtrohstoffproduktivität soll nach dem Willen der Bundesregierung von 2010 bis 2030 pro Jahr um durchschnittlich 1,5 % wachsen.Mit einem jährlichen Wachstum von im Schnitt 1,9 % liegt die aktuelle Entwicklung über diesem Ziel.Der Indikator bezieht auch Rohstoffe ein, die für die Herstellung der importierten Güter benötigt wurde… weiterlesen

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Ablagerungsquoten der Hauptabfallströme

Die Abfallpolitik der Bundesregierung, die sich eine weitgehende Vermeidung und Verwertung von Abfällen zum Ziel gesetzt hat, war erfolgreich. Die Abfallmenge, die abgelagert (deponiert) werden muss, ging zwischen den Jahren 2000 und 2017 von 28,7 auf 17,6 Prozent zurück. Am erfolgreichsten war diese Politik bei Siedlungsabfällen. Von ihnen mussten im Jahr 2017 nur 0,2 Prozent deponiert werden. weiterlesen

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Abfallaufkommen

Das Netto-Abfallaufkommen sank zwischen den Jahren 2000 und 2017 um rund 12 Prozent. Das liegt neben statistischen Effekten hauptsächlich an der konjunkturell bedingten Abnahme der Bau- und Abbruchabfälle. Die Abfälle aus Haushalten nahmen zu. Der Großteil des anfallenden Abfalls wird verwertet. weiterlesen

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Glas und Altglas

Altglas kann unendlich oft wieder eingeschmolzen und zur Herstellung neuer Glasprodukte genutzt werden. Solch eine erneute stoffliche Nutzung ist umweltverträglich und kann viel Energie (ca. 10 %) und viele Rohstoffe einsparen, wenn die verschiedenen Glasprodukte wie Flaschen und Fenstergläser an ihrem Lebensende dem richtigen Entsorgungsweg zugeführt werden. weiterlesen

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Verwertung und Entsorgung ausgewählter Abfallarten

Für relevante Abfallströme wird deren Verwertung oder sonstige Entsorgung dargestellt. Das Spektrum reicht von mengenmäßig bedeutsamen Abfällen wie Bauabfällen bis zu Abfällen, die aufgrund ihres Schadstoffgehalts, beispielsweise Altbatterien, bedeutsam sind. weiterlesen

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Altbatterien

Altbatterien können giftige Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium und Blei enthalten. Um Mensch und Umwelt zu schützen und Wertstoffe in hohem Maße wiederzugewinnen, müssen sie getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall gesammelt und recycelt werden. Im Jahr 2018 konnte die Sammelmenge an Gerätebatterien um 2.532 Tonnen bzw. 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. weiterlesen

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Bauabfälle

Der Bausektor gehört zu den ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Er setzte 2013 laut Statistischem Bundesamt 534 Millionen Tonnen an mineralischen Baurohstoffen ein. Der Bestand an Gebäuden und Infrastrukturen ist mit rund 28 Milliarden Tonnen (Stand 2010, UBA) inzwischen ein bedeutendes, menschengemachtes Rohstofflager, das nach Nutzungsende wieder dem Recycling zugeführt werden kann. weiterlesen

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Altfahrzeugverwertung und Fahrzeugverbleib

Über 47 Millionen Autos rollen über deutsche Straßen. Während im Jahr 2017 rund 2,4 Millionen Fahrzeuge als Gebrauchtwagen exportiert wurden, fielen gut 500.000 als Altfahrzeuge an. Die Altfahrzeuge werden demontiert und anschließend geschreddert. Im Jahr 2017 wurden 98,4 % der Altfahrzeugmasse verwertet, davon 89,5 % stofflich. weiterlesen

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Bildschirme und Lampen

Bei der Verwertung von Bildschirmen und Monitoren sowie Gasentladungslampen ist Sorgfalt geboten: Klassische Bildschirmröhren enthalten Blei, Gasentladungslampen enthalten Quecksilber und sind häufig noch in Flachbildschirmen enthalten. Die in Verkehr gebrachte Menge an Gasentladungslampen und LCD-Fernsehbildschirmen ist 2017 gesunken. Die Anzahl der verkauften Computermonitore hat sich erhöht. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt