Anchor links Go to main navigation Go to subnavigation Go to content Go to search
Suchen

Ressourcen und Abfall

Ein wesentlicher Baustein nachhaltiger Entwicklung ist ein schonender und effizienter Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Dabei wird von der Gewinnung von Rohstoffen über die Herstellung und Nutzung von Produkten bis hin zur Kreislaufführung und Entsorgung von Abfällen der gesamte Wirtschaftszyklus betrachtet.

Die Nutzung von Ressourcen – neben den Rohstoffen und Energieträgern zählen auch die biologische Vielfalt, Wasser, Boden und Fläche oder saubere Luft dazu - ist eine wesentliche Grundlage menschlichen Lebens und Wirtschaftens. Natürliche Ressourcen stehen weltweit unter Druck, deshalb müssen sie schonend gewonnen und effizient genutzt werden. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen können dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt die Anteile der behandelten und stofflich verwerteten Siedlungsabfälle am gesamten Siedlungsabfallaufkommen von 2002 bis 2016. In dieser Zeit stieg der Anteil der verwerteten Siedlungsabfälle von 56,1 auf 67,1 Prozent.
    Indikator: Recycling von Siedlungsabfällen

    Die Recyclingquote der Siedlungsabfälle stieg von 56 % im Jahr 2002 auf 67 % im Jahr 2016.Damit wurde das von der Bundesregierung gesetzte Ziel erreicht, die Recyclingquote bei den Siedlungsabfällen bis 2020 auf 65 % zu steigern.Bei einzelnen Untergruppen der Siedlungsabfälle besteht hingegen noch Handlungsbedarf. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt das Aufkommen an Siedlungsabfällen in den Jahren 2002 bis 2016. Das Aufkommen sank in diesem Zeitraum von 52,8 Millionen Tonnen auf 52,1 Millionen Tonnen.
    Indikator: Abfallmenge – Siedlungsabfälle

    Das Aufkommen von Siedlungsabfällen hatte sich seit 2011 auf einem Wert von etwa 50 Millionen Tonnen stabilisiert. Seit 2014 ist wieder ein leichter Anstieg zu erkennen.Ziel der Umweltpolitik ist die Entkopplung des Abfallaufkommens vom Wirtschaftswachstum.Dieses Ziel wurde erreicht. Um den Ressourcenverbrauch zu verringern, müssen die Siedlungsabfälle jedoch weiter zurückgehen. weiterlesen

  • Ein Diagramm stellt die Primärrohstoffnutzung pro Kopf für die Jahre 2000 bis 2014 dar. Dabei wird nach verschiedenen Materialtypen unterschieden. Der Rohstoffkonsum ging langfristig zurück, zeigte in den letzten Jahren jedoch keine klare Entwicklung.
    Indikator: Rohstoffkonsum

    Der Primärrohstoffnutzung pro Kopf ist zwischen 2000 und 2014 um 16 % gesunken.2014 dienten 61 % des inländischen Primärrohstoffbedarfs dem Konsum. 39 % wurden für Investitionen in Ausrüstungen und Bauten verwendet.Es werden auch Rohstoffe in die Betrachtung einbezogen, die im In- und Ausland für die Herstellung der konsumierten Güter benötigt wurden.Der deutsche Rohstoffkonsum ist zu hoch und sol… weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Gesamtrohstoffproduktivität sowie den „Primärrohstoffeinsatz“ und die Summe aus Bruttoinlandsprodukt und Wert der Importe zwischen 2000 und 2014 (2000 = 100).
    Indikator: Gesamtrohstoffproduktivität

    Die Gesamtrohstoffproduktivität stieg von 2000 bis 2014 um 26 %.Die Gesamtrohstoffproduktivität soll nach dem Willen der Bundesregierung von 2010 bis 2030 pro Jahr um durchschnittlich 1,5 % wachsen.Mit einem jährlichen Wachstum von im Schnitt 1,9 % liegt die aktuelle Entwicklung über diesem Ziel.Der Indikator bezieht auch Rohstoffe ein, die für die Herstellung der importierten Güter benötigt wurde… weiterlesen

< >

Ablagerungsquoten der Hauptabfallströme

Die Abfallpolitik der Bundesregierung, die sich eine weitgehende Vermeidung und Verwertung von Abfällen zum Ziel gesetzt hat, war erfolgreich. Die Abfallmenge, die abgelagert (deponiert) werden muss, ging zwischen den Jahren 2000 und 2016 von 28,7 auf 16,9 Prozent zurück. Am erfolgreichsten war diese Politik bei Siedlungsabfällen. Von ihnen mussten im Jahr 2016 nur 0,2 Prozent deponiert werden. weiterlesen

270

Abfallaufkommen

Das Netto-Abfallaufkommen sank zwischen den Jahren 2000 und 2016 um rund 12 Prozent. Das liegt neben statistischen Effekten hauptsächlich an der konjunkturell bedingten Abnahme der Bau- und Abbruchabfälle. Die Abfälle aus Haushalten nahmen zu. Der Großteil des anfallenden Abfalls wird verwertet. weiterlesen

403

Altfahrzeugverwertung und Fahrzeugverbleib

Über 46 Millionen Autos rollen über deutsche Straßen. Während jährlich rund 2 Millionen Fahrzeuge als Gebrauchtwagen exportiert werden, fallen über 400.000 als Altfahrzeuge an. Die Altfahrzeuge werden demontiert und anschließend geschreddert. Im Jahr 2016 wurden 98,0 % der Altfahrzeugmasse verwertet, davon 89,3 % stofflich. weiterlesen

261

Bioabfälle

Die Menge an getrennt gesammelten biologisch abbaubaren Abfällen stieg 2017 weiter an. Etwa 15,6 Mio. t wurden in Kompostierungs- und Vergärungsanlagen behandelt. Aus diesen Abfällen wurden 4,4 Mio. t Kompost und fast 3,6 Mio. t Gärreste produziert, die als Bestandteil von Blumenerde oder als Dünger in der Landwirtschaft genutzt werden. In den Vergärungsanlagen wurden 626 Mio. m³ Biogas erzeugt. weiterlesen

277

Kunststoffabfälle

Die Abfallwirtschaft verwertet die gesammelten Kunststoffabfälle nahezu vollständig. Im Jahr 2017 hat sie 46 Prozent aller gesammelten Kunststoffabfälle werkstofflich und knapp 1 Prozent rohstofflich verwertet. 53 Prozent der Abfälle wurden energetisch verwertet. Aus Klima- und Umweltschutzsicht ist es wichtig, mehr Kunststoffabfälle werkstofflich zu verwerten. weiterlesen

388

Verpackungsabfälle

In Deutschland fielen im Jahr 2016 18,2 Millionen Tonnen an Verpackungsabfällen an. Der Anstieg auf diesen bisher höchsten Wert ist vor allem auf veränderte Lebensbedingungen und die damit verbundenen Verzehr- und Konsumgewohnheiten zurückzuführen. 70,7 % der Verpackungsabfälle gingen in das Recycling. Insgesamt wurden 97,2 % der Verpackungsabfälle verwertet. weiterlesen

463

Altbatterien

Altbatterien können giftige Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium und Blei enthalten. Um Mensch und Umwelt zu schützen und Wertstoffe in hohem Maße wiederzugewinnen, müssen sie getrennt vom unsortierten Siedlungsabfall gesammelt und recycelt werden. Im Jahr 2017 stieg das Altbatterieaufkommen leicht um 4,4 Prozent. weiterlesen

379

Verwertung und Entsorgung ausgewählter Abfallarten

Für relevante Abfallströme wird deren Verwertung oder sonstige Entsorgung dargestellt, wobei das Spektrum von mengenmäßig bedeutsamen Abfällen wie Bauabfällen bis zu Abfällen reicht, die aufgrund ihres Schadstoffgehalts (Altbatterien) bedeutsam sind. weiterlesen

309

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt