Verpackungsabfälle

In Deutschland fielen im Jahr 2016 18,2 Millionen Tonnen an Verpackungsabfällen an. Der Anstieg auf diesen bisher höchsten Wert ist vor allem auf veränderte Lebensbedingungen und die damit verbundenen Verzehr- und Konsumgewohnheiten zurückzuführen. 70,7 % der Verpackungsabfälle gingen in das Recycling. Insgesamt wurden 97,2 % der Verpackungsabfälle verwertet.

Inhaltsverzeichnis

 

Verpackungen überall

Verpackungen gehören unvermeidlich zum Alltag. Ware wird mit Transportverpackungen geliefert und mit Verkaufsverpackungen angeboten. Auf Um- und Verkaufsverpackungen werden Informationen über die Ware gegeben. Unternehmen nutzten im Jahr 2016 am häufigsten Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton. Danach folgten Verpackungen aus Holz, Kunststoff und Glas (siehe Tab. „Entwicklung des Verpackungsaufkommens in Tausend Tonnen“).

Die Menge an Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton stieg vom Jahr 1991 zum Jahr 2016 von 5,395 auf 8, 108 Millionen Tonnen (Mio. t), die Kunststoffverpackungen von 1,628 auf 3,060 Mio. t. Die Menge an Glasverpackungen sank von 4,637 auf 2,808 Mio. t.
Tab: Entwicklung des Verpackungsaufkommens in Tausend Tonnen
Quelle: Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH Tabelle als PDF zur vergrößerten Darstellung
 

Steigender Anfall an Verpackungsabfällen

Die Entwicklung seit dem Jahr 1991 zeigt einen leicht schwankenden Verlauf des Verpackungsverbrauchs (siehe Abb. „Entwicklung des Verpackungsverbrauchs zur Entsorgung“). Die Menge des Verpackungsabfalls, die jährlich anfiel, bewegte sich zwischen 13,6 und 18,2 Millionen Tonnen (Mio. t) pro Jahr. Im Jahr 1991 waren es 15,6 Mio. t, 1996 nur noch 13,6 Mio. t. Seitdem gibt es eine steigende Tendenz mit einem Einbruch im Rezessionsjahr 2009 auf 15,1 Mio. t. Im Jahr 2016 stieg die Verpackungsabfallmenge auf den bislang höchsten Stand von 18,2 Mio. t.

Das Verpackungsaufkommen sank von 15,6 Millionen Tonnen im Jahr 1991 bis 1996 auf 13,6 Millionen Tonnen. Seitdem mit Ausnahme eines Einbruchs in 2009 steigende Tendenz auf 18,2 Millionen Tonnen in 2016.
Entwicklung des Verpackungsverbrauchs zur Entsorgung
Quelle: Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH Diagramm als PDF
 

Gründe für den Anstieg der Verpackungsabfälle

Die Lebensbedingungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland und somit die Bedürfnisse als Konsumenten und Konsumentinnen verändern sich. Der Anteil der Ein- und Zweipersonenhaushalte sowie von Senioren nimmt zu. Beides hat zur Folge, dass kleinere Füllgrößen und/oder vorportionierte Einheiten gekauft werden, was sich wiederum erhöhend auf den Verpackungsverbrauch auswirkt. Verpackungen übernehmen heute neben dem Schutz des Inhalts auch zunehmend Funktionen wie:

  • Dosierfunktion,
  • Portionierungsfunktion,
  • Aufbewahrungsfunktion und
  • Handhabungsfunktion.

Neben der Füllgröße wirkt sich auch dies steigernd auf den Verpackungsverbrauch aus (siehe Tab. „Einfluss von Füllgröße und Struktur auf den Verpackungsverbrauch“).

Daneben haben sich die Verzehr- und Konsumgewohnheiten verändert. Nahrungsmittel, Getränke und Heimtierfutter führten im Jahr 2015 zusammen zu etwa 60,4 % des Verpackungsverbrauchs privater Endverbraucher. Die Anstiege im Verbrauch von Nahrungsmitteln (siehe Abb. „Verbrauch von Nahrungsmitteln“) und Getränken (siehe Abb. „Verbrauch von Getränken, Milch und Milchgetränken“) haben damit großen Einfluss auf die Verpackungsmenge. Auch die Zunahme von Vertriebswegen des Außer-Haus-Verbrauchs von Lebensmitteln, beispielsweise Fast Food und sonstige To-Go-Gastronomie (siehe Abb. „Verbrauch von Serviceverpackungen der Gastronomie“) sowie der steigende Zubereitungsgrad gekaufter Lebensmittel und Fertiggerichte erhöhen den Verpackungseinsatz.

Der Versandhandel hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Dies wirkt sich erhöhend auf den Verpackungsverbrauch aus, wenn

  1. zusätzlich zur Primärverpackung weitere Versandverpackungen eingesetzt werden,
  2. deren Gewicht höher ist als die Versandverpackungen im Einzelhandel (pro Verkaufseinheit)
  3. und dies nicht durch den Wegfall von Tragetaschen kompensiert wird.

Der Verbrauch von Papierverpackungen im Distanzhandel hat von 1996 bis 2015 um 540 % zugenommen (siehe Abb. „Verbrauch von Papier/Pappe/Kartonagen-Verpackungen im Distanzhandel“).

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Einweg und Mehrweg

Obwohl in Deutschland Leitungswasser in der Regel in sehr guter Qualität zur Verfügung steht, nimmt der Verbrauch von verpackten Getränken zu. Aus Abfallvermeidungs- und Umweltgesichtspunkten ist dabei das Leitungswasser einem abgefüllten stillen Wasser vorzuziehen. Dort wo dennoch Getränke gekauft werden, können Mehrwegverpackungen den Anfall von Abfällen stark reduzieren. Bei Getränken schneiden Mehrwegflaschen in regionalen Kreisläufen besonders gut ab, da auch die transportbedingten Umweltbelastungen verringert werden. Während das Pfand im Segment Bier den Mehrweganteil auf hohem Niveau stabilisiert hat, ist der Mehrweganteil in den anderen Getränkesegmenten wesentlich niedriger. Im Jahr 2016 wurden insgesamt 44,2 % der pfandpflichtigen Getränke in Mehrweg- und ökologisch vorteilhafte Einweggetränkeverpackungen abgefüllt (siehe Abb. „Vergleich der Packmittelgruppen Getränke“). Die Anteile der unterschiedlichen Getränkeverpackungen am Verbrauch sind in einer Abbildung für das Jahr 2016 dargestellt (siehe Abb. „Packmittelstruktur des Getränkeverbrauchs 2016“).

Plastiktüten werden häufig nur einmalig verwendet. Danach werden sie zu Abfall. Dabei lassen sich viele Plastiktüten vermeiden, wenn schon vor dem Einkauf an die Mitnahme von Tüten, Taschen oder Körben gedacht wird. Am Ende der Lebensdauer von Plastiktüten können diese häufig noch als Müllbeutel verwendet werden. Keinesfalls sollten Plastiktüten oder andere Abfälle in der Umwelt entsorgt werden. Durch eine Änderung der Verpackungsrichtlinie sind die EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, den Verbrauch von Plastiktüten bis Ende 2019 auf maximal 90 Stück pro Kopf und Jahr und bis Ende 2025 auf 40 Stück pro Kopf und Jahr zu reduzieren. In Deutschland soll dieses Ziel durch eine Vereinbarung zur Verringerung des Verbrauchs von Kunststofftragetaschen zwischen dem Handelsverband und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit erreicht werden. Handelsunternehmen, die sich an der Vereinbarung beteiligen, erheben seit dem 01.07.2016 ein Entgelt bei der Abgabe von Kunststofftragetaschen. Der Verbrauch konnte dadurch bereits gesenkt werden. Lag der Pro-Kopf-Verbrauch im Jahr 2015 vor Beginn der Maßnahme noch bei 45 Kunststofftragetaschen pro Jahr und das Gesamtaufkommen bei 5,6 Milliarden, fielen im Jahr 2017 nur noch etwa 29 Taschen aus Kunststoff pro Kopf an, was insgesamt einer Menge von 2,4 Milliarden Taschen entsprach (siehe Abb. „Entwicklung des Plastiktütenverbrauchs“). Allerdings sind Tüten und Beutel, die in Selbstbedienungszonen zum Beispiel für Obst und Gemüse abgegeben werden, von der Regelung ausgeschlossen. Diese fallen daher zusätzlich als Abfall an.

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EU-Vorgaben zur Verwertung werden erhöht

Im Jahr 1994 hat die Europäische Union (EU) die Richtlinie über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Verpackungsrichtlinie) erlassen. Die EU orientierte sich hierbei an der deutschen Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen (Verpackungsverordnung) und gab Verwertungsquoten für Verpackungen in allen Mitgliedstaaten vor. Die Anforderungen wurden mit der Zeit erhöht, so auch durch die Novelle vom 30. Mai 2018 (Richtlinie EU 2018/852). Sie lauten aktuell:

  • Von allen in einem EU-Mitgliedstaat in Verkehr gebrachten Verpackungen müssen bis 31.12.2030 mindestens 70 % stofflich verwertet werden. Diese Verwertungsquote wird von Deutschland erreicht.
  • Zunächst müssen bis 31.12.2025 folgende stoffliche Verwertungsquoten für einzelne Materialien von den Mitgliedsstaaten erzielt werden: Von Holz müssen 25 %, von Kunststoffen und Aluminium jeweils 50 %, von eisenhaltigen Metallen und Glas jeweils 70 %, und von Papier, Pappe und Karton müssen jeweils 75 % recycelt werden.
  • Anschließend folgt eine weitere Erhöhung der stofflichen Verwertungsquoten von Verpackungen bis 31.12.2030, sodass von Holz 30 %, von Kunststoffen 55 %, von Aluminium 60 %, von Glas 75 %, von eisenhaltigen Metallen 80 % und von Papier, Pappe und Karton 85 % recycelt werden müssen.

Deutschland konnte die Anforderungen der Verpackungsrichtlinie bisher immer leicht erfüllen. Zur Erreichung des zweiten Zieles der Verpackungsrichtlinie müssen nun bis 2030 die stofflichen Verwertungsquoten stabil gehalten und bei Kunststoffen und Holz gesteigert werden. Die Daten zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland werden jährlich im Auftrag des Umweltbundesamtes erhoben und veröffentlicht.

Von den im Jahr 2016 in Deutschland angefallenen Verpackungsabfällen sind 97,2 % stofflich oder energetisch verwertet worden. Die Verwertungsquote aller Verpackungsabfälle ist damit auf dem gleichen Wert wie im Vorjahr geblieben (siehe Tab. „Verwertung von Verpackungen (stofflich und energetisch)“). Die stoffliche Verwertungsquote der Verpackungsabfälle stieg in 2016 auf 70,7 % (siehe Tab. „Stoffliche Verwertung von Verpackungen“). Das ist im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsstaaten eine sehr gute Quote. Aufgrund der technischen Entwicklung und der fortschrittlichen Abfallwirtschaft in Deutschland sind die Möglichkeiten allerdings bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Mengen, die in Müllverbrennungsanlagen verbrannt werden, welche das Energieeffizienzkriterium nach Kreislaufwirtschaftsgesetz einhalten, werden seit dem Jahr 2011 der energetischen Verwertung zugerechnet.

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Deutsche Verwertungsvorgaben werden eingehalten

Knapp die Hälfte (46,9 %) aller Verpackungsabfälle fiel im privaten Endverbrauch an. Für diese Abfälle gelten bis 31. Dezember 2018 die Quoten der deutschen Verpackungsverordnung. Der Verordnungsgeber hat hiermit Vorgaben für die stoffliche Verwertung dieser Verpackungen aus Papier, Glas, Weißblech, Aluminium, Kunststoff und Verbundstoffen vorgegeben.

Die Verwertungsvorgaben wurden bisher klar eingehalten. Insgesamt wurden im Jahr 2016 die beim privaten Endverbrauch angefallenen Verpackungen zu 94,0 % stofflich oder energetisch verwertet (siehe Tab. „Verwertung von Verkaufsverpackungen – Private Endverbraucher“). Für einen Großteil der Verpackungen, die bei privaten Endverbrauchern anfallen, sind in Deutschland die Dualen Systeme zuständig. Sie müssen die Quoten der deutschen Verpackungsverordnung bezogen auf die bei ihnen unter Vertrag stehenden Verpackungsmengen nachweisen. Die Verwertungsquoten der Dualen Systeme liegen meist deutlich über den rechtlichen Vorgaben (siehe Tab. „Verwertungsquoten der Dualen Systeme 2016“).

Am 01. Januar 2019 tritt das neue Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (Verpackungsgesetz) in Kraft und entwickelt die bis dahin bestehende Verpackungsverordnung im ökologischen Sinn weiter. Dabei unterstützt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister die Vollzugsbehörden bei der Bekämpfung der Unterlizenzierung. Neben einer deutlichen Erhöhung der Quoten für das werkstoffliche Recycling werden auch einige Pflichten und Definitionen mit dem Verpackungsgesetz verschärft. Die Neuerungen sind im Einzelnen:

  • Das Verpackungsgesetz führt die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (Zentrale Stelle) ein. Diese soll den besseren Vollzug und die Transparenz in der Lizenzierung stärken.
  • Hersteller systembeteiligungspflichtiger Verpackungen müssen sich künftig vor „In-Verkehr-Bringen“ bei der Zentralen Stelle registrieren.
  • Zudem müssen die Hersteller Vollständigkeitserklärungen über alle von ihnen im vorangegangenen Kalenderjahr eingesetzten Verpackungen ab einer Mengenschwelle jeweils zum 15. Mai eines Kalenderjahres bei der Zentralen Stelle hinterlegen. Die Mengenschwellen betragen für Glas 80 t, für Papier, Pappe, Karton insgesamt 50 t sowie für Eisenmetalle, Aluminium, Kunststoffe, Getränkekartonverbunde und sonstige Verbunde jeweils 30 t. In Fällen, in denen ein Hersteller die jeweiligen oben genannten Mengenschwellen nicht erreicht, muss er eine Vollständigkeitserklärung nur auf Verlangen der Zentralen Stelle oder der zuständigen Landesbehörde hinterlegen. Die Zentrale Stelle ist befugt, einheitliche Prüfrichtlinien im Einvernehmen mit dem Bundeskartellamt für die Vollständigkeitserklärung und den Mengenstromnachweis zu entwickeln.
  • Die Quoten für das werkstoffliche Recycling werden wie folgt erhöht: Verpackungen aus Glas, Aluminium und eisenhaltigen Metallen müssen zu 80 % stofflich verwertet werden, Verpackungen aus Kunststoff zu 58,5 % und aus Papier, Pappe und Karton zu 85 %.
  • Ab 1. Januar 2022 werden die stofflichen Verwertungsquoten weiter erhöht und liegen für Glas, eisenhaltige Metalle, Aluminium und Papier, Pappe und Karton bei 90 %. Bei Kunststoffverpackungen müssen 63 % recycelt werden.
  • Ergänzt werden die Recyclingvorgaben mit einer Recyclingquote von 50 % bezogen auf alle in der Sammlung der Leichtverpackungen erfassten Abfälle.
  • Die Dualen Systeme sind gemäß § 21 Abs. 1 Verpackungsgesetz verpflichtet, im Rahmen der Bemessung der Beteiligungsentgelte Anreize zu schaffen, um bei der Herstellung von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen die Verwendung von Materialien und Materialkombinationen zu fördern, die unter Berücksichtigung der Praxis der Sortierung und Verwertung zu einem möglichst hohen Prozentsatz recycelt werden können, und die Verwendung von Rezyklaten sowie von nachwachsenden Rohstoffen zu fördern.
  • Weitere Informationen zur Registrierung, der Vollständigkeitserklärung, der Systembeteiligungspflicht sowie zum Mindeststandard zur Bemessung der Recyclingfähigkeit von systembeteiligungspflichtigen Verpackungen finden Sie auf der Internetseite der Zentralen Stelle Verpackungsregister.

Der aktuelle Bericht zu Aufkommen und Verwertung von Verpackungsabfällen im Jahr 2016 widmet sich in einem Sonderkapitel dem Anteil von Neodymmagneten, die immer häufiger in kurzlebigen Verpackungen zu finden sind. Die Magnete werden vor allem als Verschluss in Schachteln verwendet und stellen bei der Entsorgung einen Störstoff in der Pappe- und Papierfraktion dar. Neodym gehört zu den seltenen Erden und wird als kritische Ressource eingestuft. Im Jahr 2017 sind in Deutschland etwa 4,5 Tonnen neodymhaltige Magnete als Verpackungsabfall angefallen, davon sind rund 1,5 Tonnen reines Neodym. Bisher wird keine Rückgewinnung von Neodym aus Verpackungen durchgeführt – das seltene Metall endet somit in der Eisenschrott-Fraktion und geht verloren.

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Neue Regeln seit Oktober 2014

Der Wettbewerb zwischen den Dualen Systemen war in der jüngsten Vergangenheit teilweise durch Missbrauch und das zunehmende Nutzen von Schlupflöchern der rechtlichen Regelungen verzerrt. Der Verordnungsgeber hat daher die Verpackungsverordnung im Jahr 2014 novelliert und diese Schlupflöcher geschlossen. Seit Oktober 2014 ist es nicht mehr möglich, für die so genannte Eigenrücknahme (Rücknahme der Verkaufsverpackungen am Ort der Abgabe und Zuführung zur Verwertung auf eigene Kosten) Entgelte von den Dualen Systemen zurückzuverlangen.

Seit dem 1. Januar 2015 gelten zudem deutlich höhere Anforderungen an Branchenlösungen. Diese Entsorgungslösungen müssen zukünftig unter anderem eine schriftliche Bestätigung der eingebundenen Anfallstellen und eine genaue Dokumentation über die angelieferten und wieder zurückgenommenen Verpackungsmengen vornehmen.