Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Verpackungen

Gelbe Säcke mit Verpackungsmüll
Gelbe Säcke mit weggeworfenen Verpackungen auf Kunststoff, Metallen und Verbundmaterialien
Quelle: Zauberhut / Fotolia.com

Tipp-Box

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Worauf kann ich bei Verpackungen achten, wenn ich die Belastung für die Umwelt gering halten möchte?

Bevorzugen Sie soweit möglich Produkte die nicht aufwändig verpackt sind.

Kaufen Sie regionale Produkte in Mehrwegverpackungen, wenn Verpackungen nicht zu vermeiden sind.

Einkaufstaschen mitnehmen

Wer bei jedem Einkauf eine neue Tüte kauft, verschwendet nicht nur unnötig Geld, sondern verursacht auch meistens unnötig Abfall.

Stattdessen sollten Sie lieber einen langlebigen und stabilen Einkaufskorb nutzen. In diesem können Sie Obst und Gemüse auch unverpackt sicher transportieren. Beim Kauf von Brot und Brötchen kann ein sauberer und waschbarer Stoffbeutel verwendet werden. Wenn sich eine Plastik- oder Papiertüte mal nicht vermeiden lässt, sollten Sie darauf achten, sie mehrmals zu verwenden.

Einkaufstaschen mitnehmen

Wer bei jedem Einkauf eine neue Tüte kauft, verschwendet nicht nur unnötig Geld, sondern verursacht auch meistens unnötig Abfall.

Stattdessen sollten Sie lieber einen langlebigen und stabilen Einkaufskorb nutzen. In diesem können Sie Obst und Gemüse auch unverpackt sicher transportieren. Beim Kauf von Brot und Brötchen kann ein sauberer und waschbarer Stoffbeutel verwendet werden. Wenn sich eine Plastik- oder Papiertüte mal nicht vermeiden lässt, sollten Sie darauf achten, sie mehrmals zu verwenden.

Einkaufstaschen mitnehmen

Wer bei jedem Einkauf eine neue Tüte kauft, verschwendet nicht nur unnötig Geld, sondern verursacht auch meistens unnötig Abfall.

Stattdessen sollten Sie lieber einen langlebigen und stabilen Einkaufskorb nutzen. In diesem können Sie Obst und Gemüse auch unverpackt sicher transportieren. Beim Kauf von Brot und Brötchen kann ein sauberer und waschbarer Stoffbeutel verwendet werden. Wenn sich eine Plastik- oder Papiertüte mal nicht vermeiden lässt, sollten Sie darauf achten, sie mehrmals zu verwenden.

Verpackungen gehören zum täglichen Leben. Sie haben nützliche und notwendige Funktionen. Doch es gibt auch eine Schattenseite. Allein im Jahr 2023 fielen 17,9 Millionen Tonnen Verpackungsmüll an. Wie können wir die Auswirkungen auf die Umwelt mindern? Welche gesetzlichen Vorgaben existieren und was kann jeder und jede Einzelne von uns tun?

Im Jahr 2023 fielen 17,9 Millionen Tonnen Verpackungen in Deutschland an. Verpackungen aus Papier, Pappe oder Karton haben dabei den größten Anteil mit etwa 7,9 Millionen Tonnen. Es folgen Verpackungen aus Kunststoffen (3,0 Millionen Tonnen), Glas (2,9 Millionen Tonnen) und Holz (3,2 Millionen Tonnen).

Recycling und Verwertung

Die Vielfalt der Verpackungen ist groß. Entsprechend viele unterschiedliche Verfahren gibt es, um sie zu verwerten. So werden Leichtverpackungen von privaten Endverbrauchern vorwiegend im Gelben Sack oder der Gelben Tonne erfasst. Entsorgungsunternehmen sammeln diese im Auftrag der dualen Systeme ein und bringen sie zu Sortieranlagen. Dort erfolgt eine Trennung in verschiedene Wertstofffraktionen. Weißblech, Aluminium, Getränkekartons und getrennte Kunststoffarten (PE, PP, PET, PS) gehen ins Recycling. Das gilt auch für Mengen aus der Altglas- und Altpapiersammlung. Mischkunststoffe werden zum Teil weiteraufbereitet und dann stofflich oder energetisch verwertet. Sortierreste werden energetisch verwertet.

Bestimmte Getränkeverpackungen sind mit einem Pfand belegt. Mehrweg-Getränkeverpackungen werden dabei so lange  gereinigt und wiederbefüllt, bis die Abfüller sie aussortieren, zum Beispiel weil sie beschädigt oder zu sehr abgenutzt sind. Die aussortierten Flaschen und Kästen können zu neuen Flaschen und Kästen recycelt werden. Mehrwegflaschen erkennen Sie in der Regel entweder am Mehrwegzeichen des Arbeitskreises Mehrweg GbR, dem Umweltzeichen „Blauer Engel“, oder an der Aufschrift „Mehrweg“, „Mehrwegflasche“ oder „Mehrweg-Pfandflasche" auf dem Etikett oder an der Reliefschrift „Leihflasche“ auf der Flasche selbst.

Einweggetränkeverpackungen werden nicht wiederbefüllt, sondern nach der einmaligen Nutzung meist an Pfandautomaten zurückgegeben und in der Regel dem Recycling zugeführt Das Pfandsystem für Einweggetränkeverpackungen sorgt dafür, dass diese hochwertig recycelt werden können. Aus Einweg-Kunststoffflaschen können so beispielsweise neue Flaschen oder Textilien hergestellt werden. Sie können bepfandete Einweg-Getränkeverpackungen insbesondere am bundesweit einheitlichen DPG-Kennzeichen erkennen (DPG = Deutsche Pfandsystem GmbH).

Transportverpackungen wie beispielsweise Paletten, Kisten oder Fässer werden häufig als Mehrwegsysteme in Kreisläufen geführt und mehrfach genutzt. Wenn sie zu beschädigt sind, um einen sicheren Transport zu gewährleisten, werden sie repariert oder der Verwertung zugeführt.

Gesetzliche Grundlagen

Sowohl die Produktion der Verpackungen als auch der Transport und die Entsorgung belasten die Umwelt.

Um einem ständigen Anstieg der Verpackungsmengen entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung 1991 die deutsche Verpackungsverordnung erlassen. 1994 verabschiedete die EU die Verpackungsrichtlinie. Zur Anpassung der deutschen Regelungen an die EU-Vorgaben fasste die Bundesregierung die Verpackungsverordnung 1998 neu. Seitdem wurde sie mit sieben Änderungsverordnungen an Änderungen im EU-Recht und aktuelle Herausforderungen angepasst. Da die Recyclingquoten nicht mehr ambitioniert waren und es weiterhin in erheblichem Umfang Probleme mit einem fairen und transparenten Wettbewerb gab, trat zum 01. Januar 2019 das Verpackungsgesetz in Kraft. Es enthielt erhöhte, ambitionierte Recyclingquoten und weitere wichtige Regelungen für mehr Transparenz und Fairness im Wettbewerb. 

Zum 12.08.2026 wurde das Verpackungsgesetz durch das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz (VerpackDG) abgelöst. Grund hierfür ist die ab demselben Datum unmittelbar geltende Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), die die bisherige EU-Verpackungsrichtlinie von 1994 ersetzt und erstmals viele Anforderungen an Verpackungen EU-weit einheitlich regelt. Das VerpackDG regelt ergänzende und konkretisierte Vorgaben sowie die nationalen Zuständigkeiten und Verfahrensvorgaben.

Verwertungsquoten für Verpackungen

Die PPWR gibt Recyclingquoten für die Mitgliedstaaten vor, die auch von Deutschland erfüllt werden müssen. Damit das gelingt, enthält das VerpackDG Quotenvorgaben für das Recycling von Verpackungen, die typischerweise bei privaten Haushaltungen und vergleichbaren Anfallstellen (z.B. Hotels, Gastronomie) als Abfall anfallen. Die dualen Systeme müssen im Rahmen des sogenannten „Mengenstromnachweises“ jährlich nachweisen, dass sie die geforderten Quoten erfüllen. Eine Übersicht über die Quoten enthält die folgende Tabelle:

Übersicht über Recyclingquoten Übersicht über die Recyclingquoten der VerpackV und des VerpackG
Quelle: Matthias Fabian/ UBA

Ergänzend enthält das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz eine weitere Recyclingquote, die sich auf alle von den dualen Systemen im gelben Sack beziehungsweise der gelben Tonne gesammelten Abfälle bezieht. Die Systeme müssen im Jahresmittel mindestens 50 Prozent der in der gelben Tonne beziehungsweise im gelben Sack insgesamt gesammelten Abfälle recyceln. Die Anforderung steigt ab 2028 auf 55 Prozent und ab 2030 auf 60 Prozent.

Aktuelle Herausforderungen

In der Regel landen neben ordnungsgemäß beteiligten Verpackungen auch nicht-beteiligte Verpackungen und Nicht-Verpackungen in den Gelben Säcken und den Gelben Tonnen. Diese werden aus wirtschaftlichen Gründen ebenfalls recycelt oder energetisch verwertet. Würde die Sammlung von Verpackungen zu einer Wertstoffsammlung ausgeweitet, könnte dies weitere Stoffströme für das Recycling generieren. In verschiedenen Kommunen und Landkreisen wurden Projekte der sogenannten Wertstofftonne bereits umgesetzt.Das Umweltbundesamt hat in mehreren Forschungsvorhaben die wissenschaftlichen Grundlagen für eine umfassendere Wertstoffsammlung und zur Anpassung der Verwertungsvorgaben erarbeitet. Die Ergebnisse können Sie unter Publikationen einsehen.

Allgemeines Ziel der PPWR und des VerpackDG ist, die Auswirkungen von Abfällen aus Verpackungen auf die Umwelt zu vermeiden oder zu verringern. Dies wird durch die Abfallhierarchie unterlegt. Danach sind Verpackungsabfälle in erster Linie zu vermeiden. Tipps finden Sie in der Tipp-Box.

Associated content

Links

Publikationen

Verwandte Inhalte

Verwandte Publikationen

Schlagworte

Kurzlink: https://www.uba.de/n8982de