Normen, technische Regeln und Richtlinien zur Anpassung

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Für Kommunen und Unternehmen sind eine Reihe von Normen, technischen Regeln, Richtlinien und Arbeits- und Merkblätter wichtige Arbeitsgrundlagen in der praktischen Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen.
Folgende Institutionen bieten entsprechende Dokumente an (die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Inhaltsverzeichnis

 

Deutsches Institut für Normung e.V. (DIN) | International Organization for Standardization (ISO)

  • DIN EN ISO 14090 - Anpassung an die Folgen des Klimawandels - Grundsätze, Anforderungen und Leitlinien (ISO 14090:2019); Deutsche Fassung EN ISO 14090:2019; Ausgabedatum 2/2020
    • Diese Internationale Norm legt Grundsätze, Anforderungen und Leitlinien für die ⁠Anpassung an den Klimawandel⁠ fest. Dazu gehört die Integration der Anpassung innerhalb von oder zwischen Organisationen, das Verstehen von Auswirkungen und Unsicherheiten und wie dieses Verständnis in Entscheidungen einfließen kann. Diese Internationale Norm ist von jeder Organisation unabhängig von Größe, Art und Beschaffenheit anwendbar, zum Beispiel lokale, regionale, internationale Organisationen, Geschäftsbereiche, Konglomerate, Wirtschaftsbereiche, Einheiten zur Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Diese Internationale Norm kann die Entwicklung von sektor-, aspekt- oder elementspezifischen Standards zur Anpassung an den Klimawandel unterstützen.
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • DIN EN ISO 14091: Norm [NEU]
    Anpassung an den Klimawandel - ⁠Vulnerabilität⁠, Auswirkungen und Risikobewertung (ISO 14091:2021); Deutsche Fassung EN ISO 14091:2021
    • Diese Internationale Norm bietet Leitlinien für die Bewertung der Risiken im Zusammenhang mit den Auswirkungen des Klimawandels. Es beschreibt, wie die Vulnerabilität (⁠Verwundbarkeit⁠) zu verstehen ist und wie man eine solide Risikobewertung entwickelt und durchführt, und ist sowohl für die Bewertung aktueller als auch zukünftiger Risiken des Klimawandels geeignet. Diese Internationale Norm gilt für jede Organisation, unabhängig von ihrer Größe und Art. Sie dient dazu, die Bemühungen der Organisation um die Verbesserung der Anpassung an den Klimawandel zu lenken und bietet Leitlinien für die Festlegung von Prioritäten für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel. Die Risikobewertung nach dieser Internationalen Norm bietet eine solide Grundlage für die Planung, Durchführung, Überwachung und Bewertung der Anpassung an den Klimawandel. Der zuständige Arbeitsausschuss bei DIN ist der NA 172-00-13 AA "Anpassung an die Folgen des Klimawandels" im Normenausschuss Grundlagen des Umweltschutzes (NAGUS).
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • ISO/TS 14092: TECHNISCHE SPEZIFIKATION ENTWURF [VORBESTELLBAR]
    DIN ISO/TS 14092
    Anpassung an die Folgen des Klimawandels - Anforderungen und Leitlinien zur Anpassungsplanung für kommunale Verwaltungen und Gemeinden (ISO/TS 14092:2020); Text Deutsch und Englisch
    • Dieses Dokument spezifiziert Anforderungen und Leitlinien n zur Anpassungsplanung für kommunale Verwaltungen und Gemeinden. Es unterstützt kommunale Verwaltungen und Gemeinden bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf der Grundlage von Vulnerabilitäts-, Auswirkungs- und Risikobewertungen. In der Zusammenarbeit mit relevanten interessierten Kreisen unterstützt es auch die Festlegung von Prioritäten sowie die Entwicklung und anschließende Aktualisierung eines Anpassungsplans.
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • Technische Regel DIN SPEC 35202: Leitfaden zur Einbeziehung der Anpassung an den Klimawandel in Normen; Deutsche Fassung CEN-CENELEC Guide 32:2016, Ausgabedatum 8/2018 [Sprache Deutsch]
    • Inhalte u.a. Ansatz für die Einbeziehung von Festlegungen zur Anpassung an den Klimawandel in Norme, Berücksichtigung von Klimawandel und Unwetterereignissen, Leitlinien für die Einbeziehung von Festlegungen zur Anpassung an den Klimawandel in Produktnormen, Relevanz-Checkliste und Entscheidungsbäume, Klimawandel in Europa, Rechtsnormen zum Schutz vor Hochwasser in den Niederlanden, Rechtliche Sicherheitsnormen zur Vorbeugung gegen regionale Beeinträchtigungen durch Wasserüberschuss), Entwässerungssysteme
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • Technische Regel DIN SPEC 35220: Anpassung an den Klimawandel - Umgang mit Unsicherheiten im Kontext von Projektionen; Ausgabedatum 11/2015
    • Mit dieser Spezifikation sollen die Diskussionen zum ⁠Klimaschutz⁠ und zur Anpassung an den Klimawandel als eine große Herausforderung für alle gesellschaftlichen Kreise gefördert und begleitet werden. Die vorliegende DIN SPEC soll deshalb eine Orientierungshilfe für die Praxis anbieten, mit den Unsicherheiten in der ⁠Projektion⁠ zum Klimawandel und dessen Folgen umzugehen, da Maßnahmen zur Vermeidung und Begrenzung von Gefahren und Risiken infolge des Klimawandels trotz Unsicherheiten gegebenenfalls bereits heute geplant und umgesetzt werden müssen. Diese DIN SPEC gilt für alle Maßnahmen, die auf der Grundlage der Projektion des Klimawandels zum Klimaschutz und zur Anpassung an Klimawandel ergriffen werden sollen. Sie richtet sich vor allem an Normenersteller unter anderen Planer, Hersteller und andere Normenanwender.
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • Technische Regel DIN SPEC 35220 Beiblatt 1: Anpassung an den Klimawandel - Umgang mit Unsicherheiten im Kontext von Projektionen; Beiblatt 1: Sommerlicher Wärmeschutz von Gebäuden - Ein Beispiel der ⁠Vulnerabilitätsanalyse⁠ für den Fall einer Temperaturerhöhung von 2 °C und mögliche Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen dieser Temperaturerhöhung, Ausgabedatum 8/2018 ([Sprache Deutsch]
    • Inhalte u.a.: Grundsätze der Vulnerabilitätsanalyse, Systemparameter für die Raumtemperatur im Sommer, Berechnungsbeispiele, Mögliche Anpassungsmaßnahmen (Planerische Maßnahmen, Bauliche Maßnahmen, Anlagentechnische Maßnahmen, Wechselwirkungen zum Klimaschutz), Rechenbeispiel (Parameterstudie)
    • Preis der Technischen Regel: kostenpflichtig
  • Technische Regel DIN SPEC 35810: Stakeholderbeteiligung - Empfehlungen für Entscheidungsprozesse im Zusammenhang mit dem Klimawandel; Text Deutsch und Englisch; Ausgabedatum 11/2014
    • Diese DIN SPEC dient als Leitfaden und enthält Empfehlungen für die Stakeholderbeteiligung bei der Entscheidungsfindung im Bereich Klimawandel und richtet sich an Organisationen aus dem öffentlichen sowie privaten Sektor, einschließlich Bundes- und Landesbehörden, Unternehmen, Firmen, Branchen, Gemeinden und Nichtregierungsorganisationen. Ihre benutzerfreundliche Form erlaubt es Organisationen einfach und anhand einer Schritt-für-Schritt-Anleitung den Prinzipien und Anweisungen zu folgen, um verstärkt ⁠Stakeholder⁠ in den Entscheidungsprozess einzubeziehen.
    • Preis der Technischen Regel: kostenloser Download
  • Technische Regel DIN SPEC 35811: Szenarioplanung - Empfehlungen für Entscheidungsprozesse im Zusammenhang mit dem Klimawandel; Text Deutsch und Englisch; Ausgabedatum 8/2014
    • Die Szenariomethode ist geeignet, Unternehmen, aber auch Organisationen aus dem öffentlichen und privaten Sektor, bei der Erfassung dieses Gesamtsystems an äußeren Einflüssen, deren Bewertung und der Ableitung geeigneter Anpassungsstrategien zu unterstützen. So bietet diese PAS Unternehmen eine Richtlinie für den passenden Umgang mit und die Anpassung an den Klimawandel und weitere Herausforderungen. Im Rahmen eines Szenarioprozesses, der vom Lehrstuhl für Betriebliche Umweltökonomie der Technischen Universität Dresden entwickelt wurde, erfassen Unternehmen zukünftige Herausforderungen mit bestimmendem Einfluss auf ihr Geschäft wie den Klimawandel, den demografischen und den technischen Wandel. Sie entwickeln mögliche Zukunftsbilder und leiten potenzielle Anpassungsmaßnahmen ab.
    • Preis der Technischen Regel: kostenloser Download
 

Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA)

  • Arbeitsblatt DWA-A-531 Starkregen: Starkregen in Abhängigkeit von Wiederkehrzeit und Dauer - September 2012; Stand: korrigierte Fassung Mai 2017
    • Starkregenangaben gehören zu den wichtigsten Planungskenngrößen in der wasserwirtschaftlichen und wasserbaulichen Praxis. Die Überarbeitung als Arbeitsblatt DWA-A 531 hat zum Ziel, aktuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, ohne aber die seinerzeit angestrebte Vereinheitlichung des Vorgehens bei statistischen Starkregenanalysen in Frage zu stellen. Das Arbeitsblatt richtet sich an Betreiber von Niederschlagsmessstellen sowie an alle Fachleute, die mit der statistischen Analyse von Extremniederschlägen befasst sind.
    • Preis des Arbeitsblatts: kostenpflichtig
  • Merkblatt DWA-M 102-4 (BWK-M 3-4): Grundsätze zur Bewirtschaftung und Behandlung von Regenwetterabflüssen zur Einleitung in Oberflächengewässer - Teil 4: Wasserhaushaltsbilanz für die Bewirtschaftung des Niederschlagswassers; Ausgabe 12/2020
    • Das Merkblatt ergänzt die Arbeitsblätter DWA-A 100, DWA-A 102-1/BWK-A 3-1 und DWA-A 102-2/ BWK-A 3-2 mit Grundlagen und methodischen Empfehlungen zur Bewertung der Wasserhaushaltsgrößen in Siedlungsgebieten.
    • Preis des Merkblatts: kostenpflichtig
  • Merkblatt DWA-M 119: Risikomanagement in der kommunalen Überflutungsvorsorge für Entwässerungssysteme bei Starkregen; Ausgabe 11/2016
    • Das Merkblatt befasst sich mit der Analyse der Überflutungsgefährdung und des Schadenspotenzials. Es baut unmittelbar auf den Vorgaben und Empfehlungen der Norm DIN EN 752 „Entwässerungssysteme außerhalb von Gebäuden“ sowie des Arbeitsblatts DWA-A 118 „Hydraulische Bemessung und Nachweis von Entwässerungssystemen“ zur hydraulischen Leistungsfähigkeit dieser Systeme auf. Es enthält Erläuterungen, Empfehlungen und Hinweise zur methodisch fundierten Bearbeitung der Überflutungsproblematik mit Erarbeitung qualifizierter Planungsgrundlagen zur Entwicklung wirkungsvoller, wirtschaftlich vertretbarer notwendiger Schutzmaßnahmen.
    • Preis des Merkblatts: kostenpflichtig
  • Merkblatt DWA-M 551: Audit Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet, Ausgabe 12/ 2010
    • Audits zur ⁠Hochwasservorsorge⁠ haben das Ziel, für konkrete Räume den Status der ergänzenden nicht-baulichen Hochwasservorsorge analysierend zu bewerten und damit den Beteiligten die Möglichkeit zu geben, sich über den eigenen Status Rechenschaft abzulegen und daraus Entscheidungen zur Verbesserung der Hochwasservorsorge abzuleiten. Mit dem Merkblatt soll ein Prozess angestoßen werden, der sich in der praktischen Auseinandersetzung mit den Chancen und den Grenzen von Hochwasservorsorge laufend selbst erneuert.
    • Preis des Merkblatts: 39,00 EUR
  • Merkblatt DWA-M 552: Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten, Ausgabe 8/2012
    • Das Merkblatt soll dazu beitragen, die Anwendung verschiedener methodischer Ansätze und die Kombination der Ergebnisse im Sinne einer Plausibilisierung der ermittelten Hochwasserwahrscheinlichkeiten zu fördern. Es wendet sich an alle Personen, die mit der Ermittlung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten befasst sind oder derartige Informationen im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit nutzen.
    • Preis des Merkblatts: kostenpflichtig
  • Merkblatt DWA-M 553: Hochwasserangepasstes Planen und Bauen, Ausgabe 11/2016
    • Für die Praxis wird hier im Merkblatt eine fundierte und strukturierte Darstellung des Themas vorgelegt, auf deren Grundlage fachgerechte Planungen und bauliche Umsetzungen im gesamten Themenspektrum des hochwasserangepassten Planens und Bauens getroffen werden können. Es beschreibt die wichtigsten Strategien zur Risikominderung und ihre grundsätzlichen Handlungsoptionen: Ausweichen, Widerstehen, Anpassen. Die Hauptabschnitte thematisieren die „Raumplanung in Risikogebieten“ sowie das „Hochwasserangepasste Bauen“. Auf die spezifischen Bedingungen beim „Bauen im Bestand“ wird dabei jeweils vertiefend eingegangen.
    • Preis des Merkblatts: kostenpflichtig
  • DWA-Themen T1/2012: Schadensanalysen und Projektbewertung im ⁠Hochwasserrisikomanagement⁠; Ausgabe 7/2012
    • Ein wichtiger Aspekt bei der Planung und Umsetzung von Hochwasservorsorgemaßnahmen ist die Projektbewertung und ihre Einordnung im Rahmen von Hochwassermanagementplänen. Die DWA hat 2008 eine erste Arbeitshilfe zu diesem Themenkomplex als DWA-Themenband „Arbeitshilfe Hochwasserschadensinformationen“ herausgegeben. Mit diesem Band wird das Gesamtthema um den aktuellen Stand der Technik ergänzt und erweitert. Mit praktischen Beispielen werden Anregungen zur Erarbeitung individueller Lösungen für jede Fragestellung im Rahmen der Projektbewertung vorgestellt.
    • Preis des Themenbands: kostenpflichtig
  • DWA-Themen T1/2013: Starkregen und urbane Sturzfluten - Praxisleitfaden zur Überflutungsvorsorge; Ausgabe 8/2013
    • Inhaltliche Schwerpunkte stellen mögliche Vorgehensweisen zur Gefährdungsabschätzung und Risikobewertung sowie kommunale und private Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge dar. Anhand von anschaulichen Beispielen wird gezeigt, wie Überflutungsgefahren in Siedlungsgebieten erkannt werden können, wie infrastruktur- und objektbezogene Maßnahmen zur Überflutungsvorsorge konkret aussehen können und welche Akteure hierbei gefordert sind.
    • Preis des Themenbands: kostenpflichtig

  • DWA-Themen T1/2014: Flutpolder; Ausgabe 4/2014
    • Flutpolder sind äußerst wirksame Instrumente des Hochwasserschutzes. Durch die kontrollierte Schaffung von Rückhalteräumen können Hochwasserspitzen gedämpft und die Hochwasserabflüsse vermindert werden. In diesem Themenband wurden entscheidungsrelevante Aspekte aus Planung, Bau, Wirtschaft, Umwelt, Ökologie und Sozioökonomie der Flutpolder erarbeitet und zusammengetragen.
    • Preis des Themenbands: kostenpflichtig
  • DWA-Themen T5/2015: Wasserrückhalt in der Fläche durch Maßnahmen in der Landwirtschaft - Bewertung und Folgerungen für die Praxis; Ausgabe 9/2015
    • Die Publikation soll das Verständnis für die hydrologische Funktion der Landschaft fördern und, soweit es Lösungen oder Teillösungen für das Problem der Hochwasserentwicklung in kleinen Einzugsgebieten gibt, diese bewerten und in praxisnaher Form darstellen. Der Themenband soll auch den Studierenden – vor allem der Agrarwissenschaften, der Geographie und des Bauingenieurwesens – den Einstieg in die Problematik der Hydrologie in der Agrarlandschaft und insbesondere deren Abflussbedingungen erleichtern.
    • Preis des Themenbands: kostenpflichtig
 

VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V.

  • VDI-Richtlinie VDI 3785 Blatt 1: Umweltmeteorologie - Methodik und Ergebnisdarstellung von Untersuchungen zum planungsrelevanten Stadtklima
    • Der Anwendungsbereich der Richtlinie erstreckt sich über die Bereiche Stadtplanung und Architektur, Gebäude- und ⁠Bauleitplanung⁠ sowie Quartiers- und Stadtentwicklungsplanung. Die Richtlinie unterstützt den Anwender bei der Bewertung der thermischen und lufthygienischen Situation und der Auswirkung von Flächen, Verdichtungen, Konversionsmaßnahen, Stadtrückbau und Einzelgebäude.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
    VDI-Richtlinie VDI 3787 Blatt 1: Umweltmeteorologie - ⁠Klima⁠- und Lufthygienekarten für Städte und Regionen
    • In der Richtlinie wird beschrieben, wie stadtklimatische Sachverhalte in Karten dargestellt, bewertet und über daraus abgeleitete Hinweiskarten für die Planung nutzbar gemacht werden können. Diese Karten stellen eine wichtige Grundlage für die Flächennutzungs- und Bauleitplanung auf kommunaler und regionaler Ebene dar und gewinnen im Zuge des Klimawandels und der Umweltgerechtigkeit zunehmend an Bedeutung. Der Anwendungsbereich der Richtlinie erstreckt sich über die Bereiche Regional- und Stadtplanung. Die Richtlinie unterstützt den Anwender bei der Bewertung der thermischen und lufthygienischen Situation und der Auswirkung von Planungs- und Baumaßnahmen.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
  • VDI Richtlinie 3787 Blatt 2: Umweltmeteorologie - Methoden zur human-biometeorologischen Bewertung von Klima und Lufthygiene für die Stadt- und Regionalplanung - Teil I: Klima
    • In dieser Richtlinie werden die human-biometeorologischen Wirkungskomplexe zusammengestellt und die empfohlenen Bewertungsmethoden für den Bereich "Klima" erläutert. Sie verfolgt das Ziel, Bewertungsverfahren der Human-Biometeorologie als Standard für die auf Menschen bezogene Berücksichtigung von Klima und Lufthygiene (Bioklima) bei der räumlichen Gesamtplanung bereitzustellen. Damit reiht sich die Human-Biometeorologie in die Reihe der Fachdisziplinen ein, die der räumlichen Gesamtplanung naturwissenschaftliches Grundlagenmaterial zur Verfügung stellen. Die räumliche Gesamtplanung ist in hohem Maße auf solche Zuarbeit angewiesen, wenn sie ihrer Aufgabe entsprechend sämtliche, zum Teil miteinander konkurrierende Gesichtspunkte der räumlichen Entwicklung untereinander abwägt und daraus ein umfassendes, aufeinander abgestimmtes Zielsystem für den vorgegebenen Planungszeitraum herleitet. Die Verknüpfung von Human-Biometeorologie und räumlicher Gesamtplanung erfordert in jedem konkreten Fall die Prüfung, welche human-biometeorologischen Wirkungskomplexe für die Planung bedeutsam sind. Danach lässt sich über die human-biometeorologische Bewertung der atmosphärischen Umweltbedingungen nicht zuletzt auch klären, ob und welche Planungsinstrumente für eine Sicherung und Verbesserung der human-biometeorologischen Situation im Planungsbereich zur Verfügung stehen.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
    VDI Richtlinie 3787 Blatt 4: Umweltmeteorologie - Methoden zur Beschreibung von Stark- und Schwachwinden in bebauten Gebieten und deren Bewertung
    • Der Wind ist einer der Hauptfaktoren, die das Komfortempfinden des Menschen im Stadtbereich prägen. Es ist daher ein Windklima anzustreben, das als positiv bewertet wird und Gefährdungen ausschließt. Dieses Windklima wird mit „Windkomfort“ bezeichnet. In dieser Richtlinie werden unterschiedliche Methoden und Verfahren zur Ermittlung und Bewertung des Windklimas in bebauten Gebieten dargestellt, die einen Zusammenhang zwischen Windklima und Nutzungsmöglichkeiten herstellen und somit als Orientierung für eine Bewertung dienen können. Die Richtlinie wendet sich an Stadtplaner, Architekten, Landschaftsarchitekten, Ingenieur- und Gutachterbüros, Projektentwickler und Behörden.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
    VDI Richtlinie 3787 Blatt 8: Umweltmeteorologie - Stadtentwicklung im ⁠Klimawandel
    • Als Folge der globalen Wirkung des Klimawandels verändert sich auch das Stadtklima. Projekte der Stadtentwicklung müssen dies berücksichtigen. Stadtentwicklung und Stadtplanung benötigen dazu konkrete und quantifizierte Ergebnisse aus Klima- und Lufthygieneuntersuchungen. Nur unter Berücksichtigung dieser Fakten können die Planungsbelange "Klima" und "Luftqualität" im politischen Abwägungs- und Entscheidungsprozess ihre Berücksichtigung gegenüber anderen Belangen finden. Die Richtlinie gibt den für die Stadtentwicklung Verantwortlichen (Politiker, Planer, Sachverständige) notwendige Hintergrundinformationen und zeigt empfohlene Maßnahmen für ihre Entscheidungs- und Gestaltungsspielräume auf.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
    VDI Richtlinie 3787 Blatt 9: Umweltmeteorologie - Berücksichtigung von Klima und Lufthygiene in räumlichen Planungen
    • In der Richtlinie sind die für die Planung notwendigen Kenntnisse zu Klima und Lufthygiene zusammengestellt.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
    VDI-Richtlinie: VDI 6004 Blatt 1: Schutz der Technischen Gebäudeausrüstung - Hochwasser - Gebäude, Anlagen, Einrichtungen
    • Die Richtlinie behandelt Planung, Bauausführung, Betreiben und Nutzen gebäudetechnischer Anlagen, sowie Maßnahmen, um mögliche Schäden an diesen Einrichtungen zu reduzieren oder gar zu vermeiden. Besonders auf Gefahren für die Technische Gebäudeausrüstung wird hingewiesen. Darüber hinaus werden Maßnahmen während und im Anschluss an ein Hochwasserereignis dargestellt. Eine allgemeine Vorschrift zur Wiederinbetriebnahme nach Hochwasserschäden gibt es nicht.
    • Preis der Richtlinie: kostenpflichtig
 

VdS Schadenverhütung GmbH

Anmerkung: Bei der VdS handelt es sich um keine gemeinnützige Organisation. Zudem sind die Dokumente kostenlos verfügbar.

  • Richtlinie VdS 3521 (Ausgabe 2007-09): Schutz vor Überschwemmungen - Leitfaden für Schutzkonzepte und Schutzmaßnahmen bei Industrie- und Gewerbeunternehmen“
    • Dieser Leitfaden gilt für gewerbliche und industrielle Betriebe. Er befasst sich mit der Ansammlung erheblicher Wassermengen auf Geländeoberflächen bzw. im Gebäude als unmittelbare Folge von Hochwasser oberirdischer Gewässer, Niederschlägen oder Schneeschmelzen, Rückstau und aufsteigendem Grundwasser bis zur Geländeoberfläche.
    • Anmerkung: Die Richtlinie VdS 3521 steht kostenlos zur Verfügung. Download
  • Richtlinie VdS 6001: Mobile Hochwasserschutzsysteme, Hinweise für die Beschaffung, den Einsatz und die Bereitstellung
    • Schäden durch Überschwemmungen können erfahrungsgemäß durch vorbeugende Maßnahmen erheblich begrenzt werden. Dabei haben sich besonders stationäre Schutzmaßnahmen bewährt. Mobile Schutzsysteme können stationäre Systeme ergänzen oder ggf. ersetzen, wenn diese auf Grund von betrieblichen oder räumlichen Randbedingungen nicht möglich sind. Die Richtlinie VdS 6001 zeigen, welche mobilen Schutzsysteme für die verschiedenen Einsatzszenarien geeignet sind.
    • Anmerkung: Die Richtlinie VdS 6001 steht kostenlos zur Verfügung. Download
  • Richtlinie VdS 2389: Sturm: Eine Gefahr für bauliche Anlagen, Planungs- und Ausführungshinweise zur Schadenverhütung
    • Schäden an Dächern haben regelmäßig den Verlust der Schutzwirkung gegen Nässe und Kälte zur Folge. Dadurch kann der Gesamtschaden, insbesondere auch an den Gebäudeinhalten in gewerblichen und industriellen Bauten, erheblich größer werden. Eine starke Beschädigung oder gar der Verlust des Daches schwächt möglicherweise zudem entscheidend die Stabilität des gesamten Bauwerks, so dass es vollständig zerstört werden kann. Die Richtlinie VdS 2389 zeigt, wie Sturmschäden vermieden werden können.
    • Anmerkung: Die Richtlinie VdS 2389 steht kostenlos zur Verfügung. Download
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