Überwachung und Bewertung

Zwei Frauen fischen im Flusswasser, um Proben des Benthos zu nehmenzum Vergrößern anklicken
Probennahme in der Nuthe
Quelle: Hoffmann / UBA

Die Überwachung und Bewertung der Qualität der Gewässer erfolgt in Deutschland durch die Bundesländer. Wichtige Kriterien sind dazu in Oberflächengewässerverordnung festgelegt.Sie setzt die Vorgaben der EG Wasserrahmenrichtlinie um.

Bewertung

Flüsse werden an Hand ihrer biologischen, chemischen und morphologischen Beschaffenheit bewertet. Das älteste biologische Bewertungssystem ist das „Saprobiensystem“, das mittels des Bestandes der an der Gewässersohle lebenden wirbellosen Tiere (Makrozoobenthos) die Sauerstoffverhältnisse bewertete. Nach 1980 schlossen sich Bewertungsverfahren für die Chemie und die Gewässerstruktur an.
Mit Einführung der EG-Wasserrahmenrichtlinie wurde eine ganzheitliche Bewertung des „ökologischen Zustandes“ unter Einbeziehung von biologischen, hydromorphologischen und chemisch-physikalischen Komponenten eingeführt. Daneben beschreibt der „chemische Zustand“ in zwei Klassen, ob Europa weit relevante Schadstoffe in zu großen Konzentrationen vorkommen oder nicht.