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KomPass-Newsletter

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Quelle: KomPass / UBA

KomPass berichtet mit dem Newsletter alle zwei Monate über aktuelle Entwicklungen sowie interessante Projekte im Zusammenhang mit der Deutschen Anpassungsstrategie. Wir versorgen Sie mit aktuellen Mitteilungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen.

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Archiv KomPass-Newsletter

Im Archiv finden Sie alle bisher erschienenen Ausgaben des KomPass-Newsletters

Newsletter Nr. 103 August 2026 - Wie gelingt die Transformation zur Schwammstadt?

Schwammstadt-Prinzipien sind aus einer klimaresilienten Stadtentwicklung nicht mehr wegzudenken. Wie können sie in der Stadtentwicklung verankert werden und wie kann der Bund dies unterstützen? Ein Forschungsprojekt unter Leitung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung im Auftrag des Umweltbundesamts liefert neue Erkenntnisse. Dieser Artikel zeigt, dass die Transformation geeignete politische und institutionelle Rahmenbedingungen braucht. Damit mehr Schwammstädte entstehen, müssen finanzielle, regulative und informatorische Politikinstrumente über alle Elemente des soziotechnischen Systems – Technologien, Institutionen und Akteure – hinweg integrativ zusammenwirken. Sektorenübergreifende Zusammenarbeit und politische Beschlüsse, die auf der Verwaltungsebene wirken, sind zentral. Zudem ist es wichtig, Fragen der sozialen Gerechtigkeit in allen Planungsprozessen zu berücksichtigen. Mögliche Politikinstrumente auf dem Weg zur Schwammstadt hat das Projektteam in einem Fact Sheet zusammengefasst.

Newsletter Nr. 102 Juni 2026 - Ungleiche Betroffenheiten: Soziale Dimensionen im Klimawandel

Die Folgen des Klimawandels treffen nicht alle Menschen in gleichem Maße. Während sich einige in gut isolierten Häusern vor Hitze schützen können, spüren andere in verdichteten Stadtquartieren oder bei der Arbeit im Freien die Klimafolgen stärker. Das Forschungsprojekt „Soziale Dimensionen von Klimawandelfolgen“ im Auftrag des Umweltbundesamtes zeigt, dass Ungleichheiten und Verwundbarkeiten gegenüber Klimafolgen, wie Hitze, Starkregen und Hochwasser, kontextabhängig und dynamisch sind: Ältere Menschen kommen bei Hochwasser über Nacht seltener rechtzeitig in Sicherheit. Wer zur Miete wohnt, hat kaum Einfluss, ob das eigene Gebäude baulich geschützt wird. Und wer sprachliche Verständnisschwierigkeiten hat, den erreichen Warnmeldungen im Ernstfall zu spät.
Solche Benachteiligungen überlagern sich häufig – einkommensschwache Personen wohnen oft in besonders exponierten Lagen und haben weniger Möglichkeiten, sich zu schützen. Zwar verankert das Bundes-Klimaanpassungsgesetz seit 2023 erstmals das Ziel, die Zunahme sozialer Ungleichheiten zu verhindern, doch konkrete Umsetzungsmaßnahmen müssen noch entwickelt werden. Da die Klimaanpassungspolitik bislang von technisch-planerischen und sektoralen Ansätzen dominiert wird, leitet das Projekt Handlungsempfehlungen für eine sozial gerechte Anpassung an den Klimawandel ab.

Newsletter Nr. 101 April 2026 – Wie Klimawirkungsketten helfen, Klimarisiken zu verstehen

Die Folgen des Klimawandels betreffen zahlreiche Sektoren. Sie entstehen durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Einflussfaktoren und entfalten oft Kaskadeneffekte: Die Auswirkungen von natürlichen Systemen breiten sich dabei über Infrastrukturen, Wirtschaft und Gesellschaft aus. Diese komplexen Abhängigkeiten machen es herausfordernd, Klimarisiken zu analysieren. Ein methodischer Ansatz, um relevante Einflussgrößen und Zusammenhänge zu strukturieren, sind Klimawirkungsketten. Sie dienen als Werkzeug in Klimarisikoanalysen und zeigen Ansatzpunkte für Anpassungsmaßnahmen auf. Für die derzeit vorbereitete Klimarisikoanalyse des Bundes 2028/29 hat das Umweltbundesamt die bestehenden Klimawirkungsketten überarbeitet. Mit ihnen können regionale und sektorale Analysen durchgeführt werden, indem sie an spezifische Kontexte angepasst werden.

Newsletter Nr. 100 Februar 2026 – Zehn Jahre „Blauer Kompass“ – Bundespreis für Klimaanpassung startet in neue Runde

Der bundesweite Wettbewerb der besten Klimaanpassungsprojekte „Bundespreis Blauer Kompass“ feiert in diesem Jahr Jubiläum: Seit zehn Jahren zeichnet er Akteure aus, die zeigen, wie Klimaanpassung in der Praxis gelingt. Das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) und das Umweltbundesamt (UBA) rufen auch in der aktuellen Runde wieder dazu auf, sich zu bewerben.

Bis zum 20. März 2026 können sich Kommunen, private und kommunale Unternehmen, Schulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie Vereine, Verbände und Stiftungen mit ihren Beiträgen zur Vorsorge und Anpassung an die Folgen des Klimawandels um den Preis bewerben. Im Jubiläumsjahr bekommt der Preis eine Neuerung: Schulprojekte können sich in einer eigenen Kategorie bewerben. Der Preis ist in jeder Kategorie mit 25.000 Euro dotiert. Dazu kommt ein verdientes Maß an Aufmerksamkeit – für alle, die ganz praktisch zeigen, wie Klimaanpassung geht.

Jetzt mitmachen – Zukunft gestalten: Alle Bewerbungsunterlagen und bisherigen Gewinnerprojekte unter: www.umweltbundesamt.de/blauerkompass.

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Kurzlink: https://www.uba.de/n39861de