KomPass-Newsletter

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Quelle: KomPass / UBA

KomPass berichtet mit dem Newsletter alle zwei Monate über aktuelle Entwicklungen sowie interessante Projekte im Zusammenhang mit der Deutschen Anpassungsstrategie. Wir versorgen Sie mit aktuellen Mitteilungen aus den Bereichen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung an Klimaänderungen.

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Archiv KomPass-Newsletter

Im Archiv finden Sie alle bisher erschienenen Ausgaben des KomPass-Newsletters

  • Newsletter Nr. 63 Oktober 2019 – Neue internationale Norm unterstützt bei Anpassung an Klimafolgen

    Neben Maßnahmen zum Klimaschutz rückt auch die systematisch geplante Anpassung an die Folgen des fortschreitenden Klimawandels zunehmend in den Fokus von Entscheidungsträgern – sowohl in Städten und Gemeinden als auch in Unternehmen. Eine neue Norm der Internationalen Normungsorganisation (ISO) gibt nun Hilfestellung, wie gute Anpassung schrittweise umgesetzt werden kann. Die ISO 14090 „Anpassung an die Folgen des Klimawandels - Grundsätze, Anforderungen und Leitlinien“ unterstützt Organisationen dabei, die Auswirkungen des Klimawandels zu bewerten und Pläne für eine effektive Anpassung aufzustellen. Jede Organisation, unabhängig von ihrer Größe oder Art, wird ermuntert, die neue Norm anzuwenden.

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  • Newsletter Nr. 62 August 2019 – Eine Frage der Perspektive: Anpassung an Trockenheit im Planspiel

    Die Auswirkungen von Trockenheit bringen für den städtischen und den ländlichen Raum vielfältige Herausforderungen mit sich, denen es mit geeigneten nachhaltig wirksamen Anpassungsmaßnahmen zu begegnen gilt. Dies war Thema des Stakeholderdialogs „Landnutzung und Flächenbewirtschaftung bei Trockenheit – Wie können Akteure in der Stadt und auf dem Land vorsorgen?“, der vom Umweltbundesamt am 17. Juni 2019 veranstaltet wurde. Eine Zusammenarbeit und ein frühzeitiger Austausch- und Diskussionsprozess der verschiedenen Akteursgruppen sind für die Umsetzung von Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen gegenüber Trockenheit von großer Bedeutung. Deshalb brachte der Dialog Akteure aus Zivilgesellschaft, Interessensverbänden, Wirtschaft und Verwaltung zusammen, die in einem Planspiel mögliche Maßnahmen und deren Hindernisse diskutierten. Die Diskussionen in angenehmer Gesprächsatmosphäre konnten wichtige Impulse für die Praxis liefern.

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  • Newsletter Nr. 61 Juni 2019 – In die Zukunft geschaut: sozioökonomische Szenarien

    Um die künftigen Auswirkungen des Klimawandels in Deutschland im Rahmen der Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsstudie (KWVA) 2021 im Auftrag der Bundesregierung zu analysieren und zu bewerten, werden neben Klimaprojektionen auch sozioökonomische Szenarien benötigt. Daher wurden im Auftrag des Umweltbundesamtes drei sozioökonomische Szenarien auf nationaler und regionaler Ebene entwickelt, die mögliche und wahrscheinliche Szenarien bis 2045 abbilden. Diese sind mit den sozioökonomischen Entwicklungspfaden (SSPs) des Weltklimarates (IPCC) sowie den vorhandenen sozioökonomischen Projektionen für die Bereiche, Bevölkerung, Wirtschaft, Klimaschutz, Verkehr in Deutschland, die der langfristigen Politikgestaltung dienen, kompatibel. Solche integrierten Szenarien, die Demographie und Ökonomie gemeinsam betrachten, umweltökonomische Kennzahlen fortschreiben und regionale bis hochaufgelöste Ergebnisse produzieren, sind eher selten. Durch die Integration eines nationalen und eines regionalen Modells ist es möglich, eine Vielzahl von relevanten Kennzahlen wie die Bevölkerungsentwicklung oder Erwerbstätigkeit auf regionaler Ebene abzubilden. Der Artikel vermittelt einen Überblick – von der Entwicklung der Szenarien bis hin zu den Ergebnissen.

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  • Newsletter Nr. 60 April 2019 – Klimaanpassung im Alpenraum länderübergreifend gestalten

    Strategien zur Anpassung an den Klimawandel im Alpenraum weiterzuentwickeln ist das übergeordnete Ziel des EU Projektes „GoApply – Multidimensional Governance of Climate Change Adaptation in Policy Making and Practice“. Dazu hat das Projekt Governance-Strukturen der Anpassung an Klimawandelfolgen für die Alpenländer untersucht, erste Beteiligungsansätze vor Ort erprobt und aus transnationaler Perspektive Handlungsempfehlungen zu folgenden Fragen erarbeitet: Wie können lokale Akteure in strategische und Umsetzungsprozesse besser einbezogen werden? Wie kann die Zusammenarbeit von der lokalen über die nationale bis zur transnationalen Ebene verbessert werden? Im Projekt arbeitete ein Netzwerk nationaler Umweltbehörden aus Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich, Slowenien und Liechtenstein mit regionalen Partnern zusammen.

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  • Newsletter Nr. 59 Februar 2019 – Wie weit sind Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel?

    Wie reagieren Städte und Gemeinden auf den Klimawandel? Welche Wirkung entfaltet dabei die Deutsche Anpassungsstrategie an den Klimawandel? Antworten auf diese Fragen zu finden, war Ziel einer vom Umweltbundesamt beauftragten Studie. An der deutschlandweiten Befragung nahmen knapp 250 Kommunen teil und gewährten einen umfassenden Einblick, wie die Klimaanpassung derzeit in Kommunen bearbeitet wird, welche Hemmnisse sich zeigen und wie die Kommunen noch besser durch übergeordnete Ebenen unterstützt werden können. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und der Deutsche Städtetag unterstützten die Befragung.

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  • Newsletter Nr. 58 Dezember 2018 – Klimaanpassungsdienste: Eine Brücke vom Wissen zum Handeln

    Zwar sind Wissen und Erfahrungen zum Klimawandel und dem Umgang mit seinen Folgen in den letzten Jahren deutlich gewachsen, doch noch längst nicht alle relevanten Akteure verfügen über die nötigen Informationen. Insbesondere auf der lokalen und regionalen Ebene fehlt es oftmals noch an Unterstützung. Verschiedene Angebote sollen den Erfahrungsaustausch zwischen den lokalen Akteuren verbessern und bereits bestehende Hilfsinstrumente für die Klimawandelanpassung bekannter machen. Das Klimavorsorgeportal der Bundesregierung ist eines davon. Es bündelt insgesamt 86 qualitätsgeprüfte Instrumente zur Klimaanpassung – sogenannte Klimaanpassungsdienste – und ermöglicht Interessierten eine zielgruppenspezifische Suche. Unterstützung bei der Weiterentwicklung der Dienste erhält die Bundesregierung vom KlimAdapt-Netzwerk, welches das UBA koordiniert. Und bei der ersten nationalen Konferenz zu Klimaanpassungsdiensten sprachen Akteure in Dessau über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen und stellten einzelne Klimaanpassungsdienste gemeinsam auf den Prüfstand.

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  • Newsletter Nr. 57 Oktober 2018 – Open-Air-Labor Dachbegrünung: TH Bingen sucht das optimale Gründach

    Dachbegrünung hat viele Vorteile für Klima und Umwelt – doch nicht alle Pflanzentypen führen zum gewünschten Effekt. In ihrem Open-Air-Labor für Dachbegrünung erforscht die Technische Hochschule Bingen in Kooperation mit der Stadt Bingen die Vor- und Nachteile unterschiedlicher Begrünungstypen.
    Wie Dachbegrünung bei Hitze und Starkregen helfen kann, welche Pflanzenarten geeignet sind, um das Mikroklima zu mildern und was Gebäudeverantwortliche bei der Planung und Umsetzung von Dachbegrünung berücksichtigen sollten, verraten Prof. Dr. Elke Hietel und Prof. Oleg Panferov von der TH Bingen im Interview.

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  • Newsletter Nr. 56 September 2018 – Vorgestellt: Das Deutsche Klimavorsorgeportal

    Mit dem Deutschen Klimavorsorgeportal (KLiVO Portal) unterstützt die Bundesregierung Kommunen, Bundesländer, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Akteure bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Ob Gesundheitsrisiken durch Hitze, Hochwasserschäden an Gebäuden oder Ernteverluste durch extreme Sommertrockenheit: In allen Gesellschaftsbereichen und Regionen sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits heute spürbar. Diese Vielfältigkeit adressiert das KLiVO Portal, indem es die Nutzenden selbst entscheiden lässt, zu welchen Themen sie Unterstützungsangebote benötigen. Das Ergebnis sind passgenaue und qualitätsgeprüfte Daten, Informationen und Werkzeuge, die die Eigenvorsorge unterstützen. Das Umweltbundesamt begleitet das Portal mit einem Netzwerk, in dem sich Akteure zum bestehenden Informationsangebot zur Klimaanpassung austauschen, beraten und voneinander lernen können.

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  • Newsletter Nr. 55 Juni 2018 – Blauer Kompass: Projekte der Klimaanpassung ausgezeichnet

    Ein innovatives Konzept zur Stadtentwässerung, Bildungsmodule für Auszubildende, ein Nachbarschaftsprojekt zur Stadtbegrünung und eine Ultraleichtbaukonstruktion mit Solarstruktur als Schattenspender – das sind die vier Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Blauer Kompass“. Sie wurden gemeinsam mit den nominierten Projekten am 22. Juni von Bundesumweltministerin Schulze und UBA-Fachbereichsleiter Lehmann bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin geehrt. Bereits zum dritten Mal zeichnet das Umweltbundesamt innovative Projekte der Klimaanpassung mit dem „Blauen Kompass“ aus. Mit insgesamt 111 Bewerbungen verzeichnete der Wettbewerb einen neuen Teilnehmerrekord und stellt das Thema Klimaanpassung in den Fokus der Öffentlichkeit.

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  • Newsletter Nr. 54 April 2018 – Von Starkregen bis Trockenheit – Anpassungsstrategien für die deutsche Landwirtschaft

    Welche Klimarisiken gibt es für die deutsche Landwirtschaft? Welche Maßnahmen braucht es für eine klimaresiliente Landwirtschaft? Und welche unterstützende Rolle können verschiedene Akteure einnehmen? Im November 2017 veranstaltete das Umweltbundesamt (UBA) gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) den Stakeholderdialog „Von Starkregen bis Trockenheit – Anpassungsstrategien für die deutsche Landwirtschaft“.
    Die etwa 30 Teilnehmenden aus Verwaltung, Landwirtschaftskammern, Verbänden, Versicherungswirtschaft und der angewandten Wissenschaft diskutierten über die Risiken und Chancen des Klimawandels für den Agrarsektor. Als effektive Klimaanpassungsmaßnahmen wurden identifiziert: die Umstellung zu wassereffizienten, schonenden Bodenbearbeitungsmethoden, die Diversifizierung im Anbau einzelner Betriebe, um Klimarisiken zu streuen, und der Abschluss von Versicherungen gegen Extremwetterereignisse. Diese und weitere Maßnahmen können langfristig die Resilienz des Wirtschaftssektors Landwirtschaft erhöhen.

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  • Newsletter Nr. 53 Februar 2018 – Neue Klimasimulation: heutige Extreme könnten künftig normal sein

    Steigen die Treibhausgasemissionen wie bisher weiter an und schreitet der Klimawandel unverändert fort, könnten die heutigen Extremereignisse, zum Beispiel Hitzewellen, Dürreperioden oder Starkregenereignisse, der Normalfall werden. Bis Ende des Jahrhunderts könnte es 23 Hitzetage mit über 30 Grad Celsius geben statt bisher durchschnittlich vier Tage. Auch könnte die Niederschlagsmenge im Winter um bis zu 40 Prozent zunehmen. Dies zeigen neue Klimasimulationen für Deutschland, die von den Bundesländern initiiert und im Forschungsprojekt ReKliEs-De - Regionale Klimaprojektionen Ensemble für Deutschland erstellt wurden. Mit Anpassungsmaßnahmen – zum Beispiel Hitzeaktionsplänen oder Nutzung innerstädtischer Flächen als temporäre Wasserspeicher – können wir uns auf die Klimaänderungen vorbereiten.

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  • Newsletter Nr.52 Dezember 2017 – Klimaanpassung und Katastrophenvorsorge

    Hurrikans in den USA, Hochwasser in Europa, Starkregen und Orkane in Deutschland: Auch 2017 traten global und auch in Deutschland viele Extremereignisse auf, die zu beträchtlichen und teilweise katastrophalen Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen führten – und bei denen Menschen ums Leben kamen. Die Klimawissenschaft geht davon aus, dass Extremereignisse wie Hitzeperioden, Hochwasser an Flüssen, Stürme oder Starkregen bei einem fortschreitenden Klimawandel häufiger auftreten und/oder intensiver werden können. Anpassung an den Klimawandel und Katastrophenvorsorge sowie das Krisenmanagement im Notfall sowie der Wiederaufbau von betroffenen Regionen müssen Hand in Hand gehen, um negative Folgen von Extremereignissen zu vermeiden oder zu verringern. Dies stellte auch ein jüngst veröffentlichter Bericht der Europäischen Umweltagentur fest. Dieser Beitrag stellt einige Aspekte dar, was auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene hierfür getan wird.

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  • Newsletter Nr.51 Oktober 2017 – Ideen- und Kooperationsbörsen zur Anpassung an den Klimawandel

    Was können Menschen tun, um ihre Heimat auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten? Diese Frage diskutierten IKU_Die Dialoggestalter im Auftrag von UBA/KomPass bei drei regionalen Ideen- und Kooperationsbörsen zur Anpassung an den Klimawandel mit Akteuren vor Ort in Frankfurt a. M. sowie in den Regionen Allgäu und Elbe-Elster. Die Idee: Akteure mit unterschiedlichen Kompetenzen zum Thema Klimaanpassung zusammenzubringen. Eingeladen waren Kommunalverwaltungen, Unternehmen, Wissenschaft, Vereine sowie Bürgerinnen und Bürger. Zunächst wurde über Klimafolgen vor Ort informiert, danach an Thementischen diskutiert. Dabei sind einige Ideen entstanden, zum Beispiel plante der Kneippverein eine Veranstaltungsreihe für und mit Senioren zum Thema Klimawandel in der Region Elbe-Elster. Fazit der drei Börsen: 200 Teilnehmende und 95 Projekte und Projektideen. Mittlerweile laufen die Projekte an. Zum Teil so gut, dass etwa in Elbe-Elster schon Nachfragen aus dem Umland kommen. Ein Ergebnis, das Sebastian Ebert, Projektbetreuer beim UBA, freut: „Wenn sich so Nachahmer finden, ist das mehr als wir uns wünschen können.“

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  • Newsletter Nr. 50 August 2017 – Gemeinsam sind wir klimaresilient – Wie Beteiligung in Städten und Regionen gelingt

    Was waren Erfolgsfaktoren in Beteiligungsverfahren zur Klimawandelanpassung? Wie können Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen, Unternehmen und die Bevölkerung aktiviert werden, um Städte und Regionen klimaresilient zu gestalten? Welche Unterstützung benötigen Kommunen und die Zivilgesellschaft vom Bund, um Beteiligung und klimaresilientes Handeln zu stärken? Wie kann der Beteiligungsprozess zur Deutschen Anpassungsstrategie weiterentwickelt werden? Diese und weitere Fragen diskutierte KomPass im Nationalen Dialog „Gemeinsam sind wir klimaresilient – Wie Beteiligung in Städten und Regionen gelingt“ am 27. und 28. Juni 2017 in Dessau-Roßlau mit 90 Teilnehmenden aus Verwaltungen des Bundes, der Länder und Kommunen, der Wissenschaft, Beratung, Zivilgesellschaft und Wirtschaft.

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  • Newsletter Nr. 49 Juni 2017 – Wie der globale Klimawandel indirekt die deutsche Wirtschaft trifft

    Dass der Klimawandel die deutsche Wirtschaft und Gesellschaft in zahlreichen Bereichen direkt treffen und beeinträchtigen wird, hat das Umweltbundesamt im Bericht Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel eingehend dargestellt und auf zahlreichen Veranstaltungen diskutiert. Wenig beleuchtet sind dagegen bislang solche Effekte des Klimawandels, die indirekt über die internationalen Handelsverflechtungen auf die deutsche Wirtschaft wirken werden. Im Stakeholderdialog „Indirekte Effekte des globalen Klimawandels auf die deutsche Wirtschaft” des Umweltbundesamtes hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) den aktuellen Wissensstand sowie Lösungsansätze im September 2016 mit Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutiert. Dieser Beitrag stellt zentrale Ergebnisse der Dialogveranstaltung dar.

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  • Newsletter Nr. 48, April 2017 – Kommunale Konzepte zur Klimaanpassung: Berlin und München

    Mit Berlin und München haben im vergangenen Jahr die größte und die drittgrößte Stadt Deutschlands Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel veröffentlicht. Beide Städte rechnen in Zukunft mit ähnlichen Trends: einer steigenden Durchschnittstemperatur, mehr Hitzetagen, einer Veränderung von Niederschlagsmustern sowie einer Zunahme von lokalen Starkregenereignissen. Doch wie die Städte mit diesen Herausforderungen umzugehen planen, unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht. Auch zeigt sich, dass sie in unterschiedlichem Maße Akteure aus den Städten bei der Erstellung der Konzepte beteiligt haben. Diese Unterschiede betrachtet der Artikel und zeigt darüber hinaus, wie die Städte ihre Aktivitäten auf der politischen Agenda verankert haben und welche Mittel für die Umsetzung der Anpassungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Aus dem Vergleich beider Ansätze lassen sich Empfehlungen für zukünftiges Anpassungshandeln in weiteren Städten und Regionen ableiten.

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  • Newsletter Nr. 47, Februar 2017 – UBA-Studie: Wie deutsche Großstädte sich an den Klimawandel anpassen

    Jede zweite der 76 deutschen Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern hat bereits eine eigene Strategie veröffentlicht, wie sie mit den Folgen des Klimawandels umzugehen plant. Viele weitere Städte erarbeiten aktuell entsprechende Strategien oder führen andere Anpassungsaktivitäten durch. Insgesamt sind damit mehr als 90 Prozent aller deutschen Großstädte im Bereich der Klimaanpassung aktiv, wie eine aktuelle Recherche von adelphi im Auftrag des Umweltbundesamtes ergab. Festgestellt wurde auch, dass der Verschuldungsgrad der Großstädte sich nicht erkennbar in den Aktivitäten der Städte niederschlägt, auch mittel- und hochverschuldete Städte engagieren sich in der Klimaanpassung. Weiterhin wurden die Aktivitäten hinsichtlich der Größe und Lage der Städte in den alten oder neuen Bundesländern ausgewertet. Es wird davon ausgegangen, dass die Aktivitäten der Großstädte zur Anpassung an den Klimawandel in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden.

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