Kompetenzzentrum KomPass

Detailansicht eines Kompass
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Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) hat es sich zur Aufgabe gemacht, "Anpassung an den Klimawandel" in Deutschland und Europa voranzutreiben. Dabei werden zukunftsfähige Wege aufgezeigt und Anstöße für die Entwicklung einer an den Klimawandel angepassten Gesellschaft und Umwelt gegeben.

In der Grafik werden die im Text beschriebenen Aufgaben von KomPass innerhalb der vier Aufgabenfelder: Politikberatung, Umweltforschung, Informationsbereitstellung und Vernetzung/Beteiligung dargestellt.
Ein KomPass für die Anpassung - Die Aufgaben
Quelle: KomPass

Aufgaben des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung (KomPass)

Zu den Hauptaufgaben von KomPass gehört es, die Deutsche Anpassungsstrategie (DAS) weiterzuentwickeln und ihre Umsetzung zu fördern. Im Fortschrittsbericht zur DAS (2015) wurden dazu konkrete Schritte und Maßnahmen festgelegt. Für diese Tätigkeiten bündelt und vermittelt KomPass Fachwissen zu Klimafolgen und möglichen Anpassungsmaßnahmen. Zielgruppen sind Behörden, Wissenschaftler, Industrie- und Umweltverbände, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger.

Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS) wird durch folgende Maßnahmen unterstützt:

  • Politikberatung
    Ein Großteil der Arbeit fließt in die Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie. Viele Projekte sind konkret darauf ausgerichtet, neue Wissensgrundlagen für die Fortschreibung der DAS zu schaffen sowie die Europäische Anpassungsstrategie zu gestalten oder national umzusetzen. Zudem wird ein indikatorengestütztes Monitoring von Klimaanpassung konzipiert, um Erfolge und Handlungsbedarf messbar sowie über regionale und sektorale Grenzen hinweg vergleichbar zu machen.
  • Umweltforschung
    KomPass konzipiert und fördert Forschungsprojekte zu Klimarisiken und -anpassung für ein zukunftsfähiges, klimaresilientes Deutschland. Auf Basis interner und externer Forschungsergebnisse werden die Verwundbarkeit von Sektoren und Regionen bewertet sowie Risiken und Chancen identifiziert und Handlungserfordernisse abgeleitet. Auf diese Weise werden die Risikovorsorge von Entscheidungsträgern und die Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen unterstützt. KomPass bewertet Kosten und Nutzen von Maßnahmen und untersucht Grenzen sowie notwendige Voraussetzungen für erfolgreiche Anpassung. So trägt das Kompetenzzentrum dazu bei, bestehende Instrumente der Anpassung zu optimieren sowie neue zu entwickeln.
  • Vernetzung und Beteiligung
    KomPass fördert die Kooperation und Vernetzung der für die Anpassung verantwortlichen Akteure durch Workshops und Konferenzen, Fachdialoge sowie Kooperationsbörsen zur Klimaanpassung. Das Kompetenzzentrum arbeitet in nationalen Gremien wie dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e. V. (DKKV) oder der Strategischen Behördenallianz sowie in internationalen Gremien wie der OECD und dem IPCC. Um zusätzlich die Interessen aller an der Strategieentwicklung und -umsetzung Beteiligten zu berücksichtigen, organisiert KomPass eine breite Beteiligung von Akteuren und gesellschaftlichen Gruppen, beispielsweise in Form von Online-Konsultationen oder Stakeholder-Dialogen.
Quelle: KomPass / UBA

Wie hilft das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) bei der Anpassung an den Klimawandel?