Alle Messdaten der FSA werden in einer zentralen relationalen Datenbank (FSA-DB) gesammelt und zur Auswertung bereitgestellt.
Der Import von Messdaten, insbesondere der chemisch-physikalischen sowie biologischen Analyseergebnisse erfolgt automatisch aus definierten Analyseprotokollen im Open Document Format (ODF) oder als MS Excel-Datenblatt (*.XLS).
Die FSA ist mit einer umfangreichen Online-Messtechnik ausgestattet, hierzu zählt auch die UBA-eigene Wetterstation. Alle 10s werden bis zu 400 Messwerte erhoben und temporär in einer Round Robin Datenbank (RRDB) gespeichert. Entsprechend den jeweiligen Projektanforderungen werden Teilmengen dieser Daten entweder als Einzelmesswerte halbautomatisch oder als aggregierte Werte (z. B. Stundenmittelwerte) vollautomatisch in die FSA-DB überführt. Es können für jedes Messgerät individuell verschiedene Grenzwerte z. B. für automatische Benachrichtigungen per E-Mail (Alarmsystem) definiert werden.
Die Datenbank-Anwendungsprogramme setzen auf eine modulare, mehrschichtige Architektur auf Basis von J2EE auf. Die Java-Programme sind damit weitgehend betriebssystemunabhängig und über das Internet nutzbar. Die für die FSA-DB entwickelten Komponenten werden vorzugsweise mittels OpenSource Software erstellt.
Datenrecherche und -auswertung
Für die Recherche und Auswertung der Daten steht innerhalb des Umweltbundesamtes ein komplexes, datensensitives Auswerte- und Reporttool zur Verfügung.
Für externe Arbeitsgruppen (siehe externe Nutzung) und die interessierte Öffentlichkeit besteht die Möglichkeit über das Internet in freigegebenen Projekten Messdaten zu recherchieren. Hierzu steht eine Browseranwendung zur Verfügung, die kontextsensitive Recherchen in der FSA-DB ermöglicht.