Feinstaubemission aus Kaminen und Holzöfen

Holzscheite glühen im Feuerzum Vergrößern anklicken
Heizen mit Holz: ganz ohne Emissionen geht es nicht.
Quelle: focus finder / Fotolia.com

Beim Verbrennen von Holz entstehen Feinstaub und andere gesundheitsschädliche Stoffe .

Kleinfeuerungsanlagenverordnung seit 22. März 2010 in Kraft

Nachdem der Bundesrat in seiner Sitzung am 16. Oktober 2009 dem Verordnungsentwurf mit geringfügigen Änderungen zugestimmt hat, haben das Kabinett am 25. November 2009 und der Deutsche Bundestag am 03. Dezember 2009 die Novelle der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung endgültig beschlossen. Für Holzheizungen, Kaminöfen und andere kleine Feuerungsanlagen für feste Brennstoffe gelten damit seit dem 22. März 2010 neue Umweltauflagen. Durch strengere Grenzwerte sollen die Feinstaubemissionen verringert werden. Für bestehende Heizungen, die vor dem 22. März 2010 installiert wurden, gelten Übergangsfristen.

Sollte nach Ablauf der Übergangsfrist eine alte Holzheizung die Grenzwerte überschreiten, ist entweder die Nachrüstung eines Staubfilters oder die Anschaffung einer modernen, emissionsarmen Anlage ein Muss. Das ⁠UBA⁠ empfiehlt: Achten Sie beim Neukauf besonders auf emissionsarme Pelletöfen und -heizkessel.

Teilen:
Artikel:
Drucken
Schlagworte:
 Luft  Luftreinhaltung  Kamin  Feinstaub  Holzofen  Heizen mit Holz  Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen  Blauer Engel