Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben

Eine Robbe, genauer ein Seeleopard liegt auf dem Rücken auf einer Eisscholle.zum Vergrößern anklicken
Antarktische Robben, wie dieser Seeleopard, sind durch ein Abkommen geschützt.
Quelle: Fritz Hertel/UBA

Als Kapitän Cook Ende des 18 Jahrhunderts South Georgia entdeckte, berichtete er über unzählige Pelzrobben an dessen Stränden und markierte so den Startpunkt für eine rücksichtlose Jagd auf die Robben der Antarktis, die viele Arten an den Rand der Ausrottung brachte. Seit 1972 werden die Tiere durch das Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben (CCAS) geschützt.

Um die Bestände der antarktischen Robben vor kommerzieller Ausbeutung zu schützen, wurde am 1. Juni 1972 das Übereinkommen zur Erhaltung der antarktischen Robben (Convention for the Conservaion of Antarctic Seals, CCAS) beschlossen. Es trat 1978 in Kraft.

Ziel des Übereinkommens ist der Schutz und die wissenschaftliche Untersuchung antarktischer Robbenarten und die Herstellung sowie Aufrechterhaltung einer zufriedenstellenden Balance innerhalb des Ökosystems der Antarktis. Die Robbenbestände in der Antarktis haben sich seither gut erholt, was zeigt, dass CCAS ein erfolgreiches internationales Abkommen darstellt.

Deutsche Vollzugsbehörde ist das Bundesamt für Naturschutz.