Suchen

Renaturierung

News zum Thema Wasser

Infoportal des UBA zur Renaturierung von Fließgewässern

Ein renaturierter Fluss in der Mitte, links eine Autobahn, rechts Bahngleise.

Naturnahe Flüsse und Bäche reduzieren die Hochwassergefahr, steigern die Lebensqualität, bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum und helfen beim Abbau umweltbelastender Stoffe, wie Abwasser oder Düngemittel. Das Informationsportal „Renaturierung von Fließgewässern“ des UBA gibt Tipps und Infos wie Renaturierungen umgesetzt werden können. weiterlesen

News zum Thema Wasser

Flüssen und Bächen mehr Raum geben

Naturnahes Ufer der Ruhr in der Kleinstatdt Oeventrop (2018)

Mehr als 90 Prozent unserer Fließgewässer befinden sich in keinem guten ökologischen Zustand und bieten vielen Tieren und Pflanzen kaum noch Lebensraum. Renaturierungsmaßnahmen sind dringend notwendig. Aber die Maßnahmenumsetzung ist auch nach 20 Jahren EG-Wasserrahmenrichtlinie eine große Herausforderung. Bis 2027 sollen hierzu acht Milliarden Euro in die Gewässerentwicklung investiert werden. weiterlesen

Wasser

Leistungen und Nutzen renaturierter Flüsse

Foto: Ein steiniges, teils von Wasser überflossenes, teils mit Moos überwachsenes Gewässerbett. Im Vordergrund steht ein Glas mit Sprudelwasser auf einem im Gewässer befindlichen Stein, das die Trinkwasserversorgung symbolisiert.

Flüsse und Bäche versorgen uns mit Trinkwasser und dienen der Erholung. Als Lebensraum für Fische tragen sie zu unserer Ernährung bei. Durch den technischen Ausbau gingen viele ihrer natürlichen "Leistungen" verloren. Zum Beispiel bieten die Auen keinen Hochwasserschutz mehr, wenn sie nicht überflutet werden können. Durch die Renaturierung von Fließgewässern holen wir uns diese Leistungen zurück. weiterlesen

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Bergrecht

Kohlebagger im Kohletagebau

Jede industrialisierte Volkswirtschaft ist auf die sichere Versorgung mit Rohstoffen angewiesen. Gerade produzierende Industriezweige, das Baustoffgewerbe und auch die Energiewirtschaft benötigen immense Rohstoffmengen. Aus diesem Grund baut Deutschland heimische Lagerstätten ab und importiert außerdem in erheblichem Umfang die im Inland nicht verfügbaren Rohstoffe und Halbzeuge. weiterlesen

Wasser

Das Blaue Band und die Wasserrahmenrichtlinie

Ziel des Bundesprogrammes „Blaues Band Deutschland“ ist die Renaturierung von Bundeswasserstraßen. Damit sollen sowohl Natur- als auch Gewässerschutz gestärkt werden. Durch eine ökologische Gewässerentwicklung werden bestehende gewässerstrukturelle Defizite verringert, was zur Wiedervernetzung von Lebensräumen und zum Erreichen des guten ökologischen Zustands der Bundeswasserstraßen beiträgt. weiterlesen

Wasser

Nebel: Flächenmanagement zur weiträumigen Gewässeraufwertung

Foto: Fischaufstiegsanlage mit großen Wasserbausteinen in der Gewässersohle.

Langfristiges Flächenmanagement und Bodenneuordnung ermöglichten weiträumige Renaturierungen an der mecklenburgischen Nebel. In den Niederungsbereichen waren dazu Baumaßnahmen nötig, da nicht genügend Gewässerdynamik für eine selbständige Entwicklung vorhanden ist. Durch die Renaturierungen konnten Ökosystemleistungen wie etwa Kohlenstoffspeicherung oder Kühlung der Landschaft gesteigert werden. weiterlesen

Wasser

Wern: Mit systematischer Gewässerentwicklung zum Erfolg

Luftbild der Wern, die schwach geschwungen in einem Entwicklungskorridor verläuft. Ein Ufer ist mit dichten Gehölzen bewachsen. Entlang des gegenüberliegenden Ufers wachsen Gräser. An den Entwicklungskorridor grenzen landwirtschaftliche Flächen an.

Die fränkische Wern wurde in den 1930er Jahren ausgebaut, um bis an den Gewässerrand Landwirtschaft betreiben zu können. Dadurch nahm die Biotop- und Artenvielfalt deutlich ab. Durch systematische, abschnittsweise Renaturierung und den ökologischen Um- bzw. Rückbau gewinnt die Wern seit 1995 nach und nach einen naturnahen Zustand zurück. weiterlesen

Wasser

Helme: Renaturierung und technischer Hochwasserschutz

Foto: Ein Klappenwehr aus Beton und Stahl entlang der Helme. Das Ufer im Bereich vor dem Klappenwehr ist mit Gräsern bedeckt. Die andere Uferseite ist naturnah mit Gehölzen bestanden.

Ein innovativer Ansatz kombiniert technischen Hochwasserschutz und Renaturierung an der Helme bei Sundhausen in Thüringen. Das Hochwasserrisiko ist deutlich reduziert, Betriebe siedeln sich in den nun hochwasserfreien Industriegebieten an. Auch seltene und geschützte Arten, wie die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel (Unio crassus), profitieren von naturnahen Hochwasserschutzmaßnahmen. weiterlesen

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt