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Renaturierung

Wasser

Bundesweites Flächenziel für die Gewässerentwicklung

Luftbildaufnahme des sehr breiten Entwicklungskorridors mit Bäumen und Sträuchern, der den Fluss Wümme von landwirtschaftlichen Flächen und Grünland abgrenzt.

Die Fließgewässer in Deutschland nehmen nur noch etwa 1 Prozent der Landesfläche ein. Das ist nur ein Bruchteil ihrer ursprünglichen Ausdehnung. Sie sind touristisch kaum noch erlebbar und nur wenig resilient gegenüber den Folgen des Klimawandels. Diese Situation lässt sich erheblich verbessern, indem Bächen und Flüssen in unserer Kulturlandschaft wieder mehr Fläche zurückgegeben wird.

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Wasser

Ökologischer Zustand

Ein Foto des Flusses Nebel

Die Anforderungen der EG-⁠Wasserrahmenrichtlinie⁠ an die ökologische Zustandsklassifikation gehen weit über die frühere Praxis der Gewässerbewertung in Deutschland hinaus. Deshalb war eine umfangreiche Entwicklung neuer biologischer Bewertungsverfahren erforderlich, welche für deutsche Gewässer erfolgreich war (siehe EU-Interkalibrierungsentscheidung).

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Wasser

Hydromorphologischer Zustand

auf dem Bild ist die Mulde unterhalb von Dessau zu sehen

Zum hydromorphologischen Zustand zählen die drei Komponenten Wasserhaushalt, Durchgängigkeit sowie Gewässerstruktur. Ihr Zustand und ihr Wirkungsgefüge sind durch die Kultivierung der Fluss- und Auenlandschaften und durch Nutzungen in den Flusseinzugsgebieten nicht nur gravierend verändert, sondern auch nachhaltig gestört.

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Klima | Energie, Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Renaturierte Gewässer können Treibhausgasemissionen mindern

Luftblasen erheben sich beim Tauchen Richtung Wasseroberfläche und Sonne

Gewässer können als Treibhausgas-Quellen zum Klimawandel beitragen – so eine neue Studie des UBA. Vor allem veränderte Gewässer emittieren Kohlendioxid, Methan und Lachgas. Renaturierungen und die Wiederanbindung von Auen können dazu beitragen, diese Emissionen zu verringern und die Gewässer als Treibhausgassenken aktivieren.

Wasser

Schifffahrt

Ein großes Containerschiff fährt bei Sonnenschein auf dem Rhein

Etwa 90 Prozent der als Wasserstraßen ausgewiesenen Flüsse dienen der Schifffahrt. Sie bilden ein weitmaschiges und zusammenhängendes Netz von 7.300 Kilometer Länge. Der Klimawandels stellt die Binnenschiffahrt vor neue Herausforderungen.

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Klima | Energie

Naturbasierte Lösungen für den Klima- und Biodiversitätsschutz

Das Bild zeigt eine grüne Wiese mit einem großen Baum und darüberliegenden blauen Himmel.

Der Schutz und die Renaturierung von Ökosystemen, wie Wälder, Moore und Mangroven, können nicht nur einen wichtigen Beitrag für den Biodiversitätsschutz leisten. Auch für den Klimaschutz sollten diese Ökosysteme besonders geschützt werden, denn sie speichern besonders viel Kohlenstoff. Sind diese Maßnahmen im Einklang mit Natur und Mensch, werden sie als „naturbasierte Lösungen“ bezeichnet.

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Klima | Energie

Startschuss der Kampagne „Natur stärken – Klima schützen“

naturnahe Flussaue, im Hintergrund Wald

Am 5. Juni – dem Internationalen Tag der Umwelt – fiel der Startschuss für die Kampagne „Natur stärken – Klima schützen“ des Bundesumweltministeriums (BMUV). Im Vordergrund stehen Wälder, Moore und Flussauen, die zu den zentralen Handlungsfeldern des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz zählen und deren Erhalt und Wiederherstellung in den nächsten Jahren massiv gefördert werden.

Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Umweltbundesamt unterstützt die Ukraine beim Gewässerschutz

Ein renaturierter Fluss in der Mitte, links eine Autobahn, rechts Bahngleise.

Ukrainische und deutsche Expertinnen*Experten haben gemeinsam einen Leitfaden für die Verbesserung des Zustands von Fließgewässern in der Ukraine erarbeitet. Dieser konnte nun trotz des seit einem Jahr vorherrschenden Krieges erfolgreich finalisiert werden. Im Fokus des Leitfadens stehen effiziente Möglichkeiten zur Renaturierung von Bächen und Flüssen am Beispiel der Dnister in der Ukraine.

Kurzlink: www.uba.de/t56154de