Umweltprüfungen zu Aktivitäten in der Antarktis

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Auch in der Bibliothek des UBA können aktuelle Umweltverträglichkeitsstudien eingesehen werden.
Quelle: Jonas Stoll / Umweltbundesamt

Im Rahmen von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVPs) zu Aktivitäten in der Antarktis, z.B. ein Neubau einer Forschungsstation, beteiligt das Umweltbundesamt die Öffentlichkeit. Den UVPs liegen Studien zugrunde, die von deutschen Institutionen oder von anderen Antarktis-Vertragsstaaten eingereicht werden. Hier finden Sie aktuelle Umweltverträglichkeitsstudien zur Einsicht und Kommentierung.

Nach dem Umweltschutzprotokoll-Ausführungsgesetz (AUG) beteiligt das Umweltbundesamt bei der Erstellung von Umweltverträglichkeitsprüfungen auch die Öffentlichkeit. Dabei werden die Unterlagen, in der Regel Umweltverträglichkeitsstudien (Comprehensive Environmental Evaluations – CEE) der jeweiligen Antragstellenden, in der Bibliothek des Umweltbundesamtes in Dessau-Roßlau zur Einsicht und Kommentierung ausgelegt. Allerdings können Sie diese Unterlagen auch auf dieser Seite einsehen und herunterladen. 

Betrifft dies einen in Deutschland gestellten Antrag, wie den Bau einer Forschungsstation in der Antarktis, beträgt die Auslegungsfrist 90 Tage. Sind die Unterlagen von einem anderen Antarktis-Vertragsstaat übermittelt worden, beträgt die Auslegungsfrist lediglich 3 Wochen.

Während der Auslegungsfrist können Sie Einwendungen zur ⁠Umweltverträglichkeitsstudie⁠ schriftlich oder elektronisch (antarktis [at] uba [dot] de) beim Umweltbundesamt abgeben. Schriftliche oder elektronische Einwendungen sind auch in englischer Sprache vorzulegen. Wird eine Übersetzung in englischer Sprache nicht vorgelegt, kann das Umweltbundesamt auf Kosten der Einwendenden selbst eine solche beschaffen und von diesen hierfür in Höhe der voraussichtlich entstehenden Kosten einen Vorschuss verlangen.

Das Umweltbundesamt erörtert gegebenenfalls nach Ablauf der Auslegungsfrist alle rechtzeitig abgegebenen Einwendungen mit dem Antragstellenden und den Einwendenden.

Aktuell findet keine öffentliche Auslegung einer Umweltverträglichkeitsstudie statt.