Nahrungs- und Futtermittelindustrie / Tierhaltungsanlagen

Tierhaltungsanlagen, Nahrungs- und Futtermittelindustrie, Schlachtanlagen, die Verwertung tierischer Nebenprodukte und die Lederindustrie arbeiten in einem Produktionsnetz zusammen und beeinflussenden sich gegenseitig. In diesem kann es zur Gefährdung von Mensch und Umwelt kommen.

Die Branchen Tierhaltungsanlagen, Futtermittel- und Nahrungsmittelindustrie, sowie die Verarbeitung tierischer Nebenprodukte und die Lederindustrie sind eng miteinander verknüpft. Tiere aus den Tierhaltungsanlagen werden in der Nahrungsmittelindustrie zu Fleisch und Fleischprodukten verarbeitet. Gleichzeitig fallen dort bei der Verarbeitung pflanzlicher Produkte Reststoffe an, die zu Futtermitteln verarbeitet werden. Diese werden in den Tierhaltungsanlagen verfüttert. Nebenprodukte aus der Fleischproduktion werden in entsprechenden Betrieben zu Tierfetten und Tiermehlen weiterverarbeitet. Die Häute und Felle aus Schlachtanlagen kommen als Rohstoff in der Lederindustrie zum Einsatz.

Durch den hohen und zum Teil weiterhin steigenden Fleischkonsum sind diese Branchen nicht nur wirtschaftlich von Bedeutung. Sie haben leider auch ein hohes Potenzial, die Umwelt zu belasten. Dies gilt es durch geeignete Maßnahmen und Regelungen zu vermeiden. Ziel sollte sein, die gesamte Produktionskette im Produktionsnetz nachhaltig, also ökologisch, sozial und ökonomisch verträglich, zu gestalten.