CO ist zudem an der photochemischen Bildung bodennahen Ozons beteiligt.
Emittenten
Hauptquellen für die CO-Belastung der Luft sind der Kraftfahrzeugverkehr, Industrieprozesse und Haushalte.
Gesundheitsrisiken
Kohlenmonoxid tritt nach der Einatmung schnell ins Blut über. Dort bindet es etwa 200-mal stärker an Hämoglobin als Sauerstoff. Hämoglobin ist der Stoff, der für den Sauerstofftransport im Körper zuständig ist. Wenn der Mensch zu viel Kohlenmonoxid einatmet, kann der Körper nicht mehr genügend Sauerstoff aufnehmen und zu den lebenswichtigen Organen transportieren. Dadurch kommt es bei einer Kohlenmonoxidvergiftung zu einem Sauerstoffmangel im Körper. CO ist daher ein starkes Atemgift und kann außerdem das Zentralnervensystem beeinträchtigen. Zu den Symptomen bei geringerer Belastung zählen Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit. Bei höheren Dosen können folgende Symptome auftreten: Desorientierung, Übelkeit, Bewusstlosigkeit und Herzrhythmusstörungen. In extremen Fällen kann eine Kohlenmonoxidvergiftung zum Koma und sogar zum Tod führen. Diese hohen Konzentrationen treten jedoch nicht in der Außenluft auf.
Grenzwerte
Am 1. Januar 2005 ist zum Schutz von Mensch und Umwelt der Grenzwert für Kohlenmonoxid in Kraft getreten. Danach darf der höchste 8-Stunden-Mittelwert eines Tages 10 mg/m3 nicht überschreiten.