Biogasanlagen

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Biogasanlagen liefern einen wichtigen Beitrag zur Energiewende
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Biogasanlagen liefern einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Die Anlagen stellen aber auch eine Quelle für Gerüche, Schadstoffe oder Lärm dar. Seit 2012 bedürfen Biogasanlagen, die mehr als 1,2 Mio. m³ Biogas jährlich produzieren, deswegen einer Genehmigung. Noch größere Anlagen unterliegen wegen der in der Anlage vorhandenen Menge an brennbarem Gas sogar der Störfallverordnung.

Biogasanlagen haben in den letzten Jahren zum Voranschreiten der Energiewende beigetragen. Ende 2014 waren in Deutschland etwa 7.800 Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von 3.650 MWel in Betrieb.

Seit 2012 sind Biogaserzeugungsanlagen ab einer Produktionskapazität von 1,2 Mio. m³ an Rohbiogas im Jahr sowie Anlagen zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan ab einer jährlichen Verarbeitungskapazität von 1,2 Mio. m³ an Rohbiogas immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftig.

Zusätzlich unterliegen Biogasanlagen mit einer vorhandenen Masse von 10 Tonnen an rohem Biogas (hochentzündlichen bzw. entzündbaren Gasen (P2) soweit nicht verflüssigt oder zur Erdgasqualität aufbereitet) der Störfallverordnung.
Zur Berechnung der jährlichen Produktionskapazität an Biogas bzw. der in einer Anlage vorhandenen Biogasmasse hat das Umweltbundesamt eine Berechnungshilfe entwickelt. Diese Berechnungshilfe im Excel-Format kann hier heruntergeladen werden.