Nur geringer Rückgang beim Hausmüll
Über den Zeitraum von 2004 bis 2021 stieg das Aufkommen an Haushaltsabfällen von 37,3 Millionen Tonnen (Mio. t) auf 40,3 Mio. t leicht an. In den Jahren 2022 und 2023 sank das Abfallaufkommen hingegen seit 2013 erstmals wieder auf 37 Mio. t. Nach Angaben der Abfallstatistik des Statistischen Bundesamtes waren es im Jahr 2024 37,8 Mio. t oder 452 Kilogramm (kg) pro Kopf (siehe Abb. „Haushaltsabfälle 2024, ohne Elektroaltgeräte“). Gleichzeitig stieg der Anteil an Haushaltsabfällen, die verwertet wurden. Wurden im Jahr 2004 etwa 57 % der Haushaltsabfälle verwertet, waren es 2024 bereits 98,6 %.
Über die öffentliche Müllabfuhr werden Restabfälle wie nicht gefährlicher Hausmüll und nicht gefährliche hausmüllähnliche Gewerbeabfälle sowie Sperrmüll eingesammelt. Die Menge dieser Abfälle lag im Jahr 2024 bei rund 15,6 Mio. t oder 187 kg pro Kopf. Im Jahr 2004 waren es hingegen mit 17,0 Mio. t noch deutlich mehr. Damit ging die Menge an Haus- und Sperrmüll um ca. 1,4 Mio. t oder etwa 9 % zurück.
Die übrigen, von Haus- und Sperrmüll getrennt eingesammelten Abfälle – das sind Abfälle aus der Biotonne, Garten- und Parkabfälle sowie Wertstoffe und andere getrennt gesammelte Fraktionen – machten im Jahr 2024 insgesamt ca. 22 Mio. t oder 263 kg pro Kopf aus, rund 2 Mio. t mehr als im Jahr 2004.
Interaktives Diagramm: Im Jahr 2024 fielen pro Kopf 452 Kilogramm Hausmüll an. Davon: 156 kg Hausmüll, 230 kg Sperrmüll, 134 kg getrennt erfasste Wertstoffe, 129 kg getrennt erfasste Bioabfälle und 3 Kilogramm Sonstige Abfälle.
Statistisches Bundesamt