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Stickstoffdioxid-Belastung in Städten muss sinken

Radfahrer zwischen Autos im Stau
Dieselautos sind eine wesentliche Quelle für Stickstoffdioxid.
Quelle: Kara / Fotolia.com

Diesel-Pkw müssen schrittweise aus den Innenstädten verschwinden, Umweltzonen ausgeweitet und verschärft werden, so UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Denn auch im Jahr 2015 konnte an rund 60 Prozent der verkehrsnahen Luft-Messstationen der Grenzwert von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel nicht eingehalten werden.

Das zeigen Auswertungen der noch vorläufigen Messdaten der Bundesländer und des UBA. Auch mehr Elektromobilität könnte die Luft in Innenstädten entlasten. Stickstoffdioxid kann, besonders in Kombination mit Feinstaub, zu Gesundheitsschäden an Atemwegen sowie Herz- und Kreislaufsystem führen. Auch bei den ebenfalls ausgewerteten Schadstoffen Feinstaub und Ozon müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Obwohl die Feinstaubbelastung niedriger als in den Vorjahren war, wurde der von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlene Wert im Jahr 2015 lediglich an 23 Prozent aller Messstationen eingehalten. Auch die WHO-Empfehlung für Ozon wurde erneut flächendeckend überschritten.

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