Bioabfallvergärungsanlage steigert Gasausbeute um 30 Prozent
Etwa 30 Prozent mehr Biogas aus derselben Menge Bioabfall und ein Gärrest mit besonders wenig Fremdstoffen, der als hochwertiger Dünger in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann – dies schafft eine neue Bioabfallvergärungsanlage in Bayern, die mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms errichtet und in Betrieb genommen wurde.
Für das Klima ist die Anlage mit neu entwickelten Behandlungstechniken und -verfahren doppelt gut: Die größere Menge Biogas kann mehr fossile Brennstoffe ersetzen und der Gärrest ist weitgehend ausgegoren und setzt kaum noch klimaschädliches Methan frei. Der Gehalt an Störstoffen, wie etwa Reste von Plastikmüllbeuteln aus dem Bioabfall, beträgt unter 0,05 Prozent, so dass weniger Plastik in die Umwelt gelangt.
Ein weiteres Projektziel, den Entsorgungspreis pro Tonne Bioabfall auf unter 40 Euro zu halten, wurde mit 41,70 € fast erreicht. Für zukünftige Anlagen dieser Art scheinen Behandlungskosten unter 45 Euro pro Tonne erreichbar.
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