Rahmenbedingungen und Instrumente für die Gestaltung nachhaltiger Stadt-Land-Verknüpfungen
Die nachhaltige Nutzung von Landflächen betrifft nicht nur ländliche Kommunen und Akteure, sondern auch die Wechselwirkungen von Stadt und (Um-)Land – den Rural-Urban-Nexus („RUN“). Denn an der Schnittstelle von Stadt und Land gibt es eine Vielzahl konkurrierender Raumbedarfe und Flächeninteressen, wie beispielsweise für Siedlung und Verkehr, Landwirtschaft und Energieproduktion, Trinkwasserbereitstellung, Erholung. Aus Umweltschutzgründen ist eine flächensparende, biodiversitäts, klima- und ressourcenschonende Landnutzung geboten. Der Bericht stellt zunächst nicht-institutionelle Einflussfaktoren vor, die das Verhältnis von Stadt und Land prägen. Im zweiten Teil gibt er eine Übersicht über institutionelle Rahmenbedingungen und Instrumente für die Gestaltung nachhaltiger Stadt-Land-Verknüpfungen. Der dritte Berichtsteil analysiert aktuell existierende Instrumente und Politiken für die nachhaltige Gestaltung von Stadt-Land-Verknüpfungen. Dabei werden Instrumente sowohl auf deutscher, EU- und internationaler Ebene erfasst. Beispiele guter Praxis aus europäischen und außereuropäischen Ländern im Themenfeld „regionale Ernährungssysteme“ haben eine ergänzende, illustrative Funktion.
Analytische und konzeptionelle Ansätze für die Entwicklung von Stadt und Land
Regionale Ernährungssysteme und nachhaltige Landnutzung im Stadt-Land-Nexus
Rural Urban Nexus – Globale Landnutzung und Urbanisierung: Integrierte Ansätze für eine nachhaltige Stadt-Land-Entwicklung