Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile
Cover des Berichts "Erforschung der Auswirkungen von antikoagulanten Rodentiziden auf die  aquatische Umwelt"
Chemikalien

Erforschung der Auswirkungen von antikoagulanten Rodentiziden auf die aquatische Umwelt

Im Vorfeld ihrer Wiederzulassung als Biozidwirkstoffe in 2024


Zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen werden antikoagulante Rodentizide eingesetzt. Diese können bei der Anwendung in der Kanalisation oder an Uferbereichen in Gewässer gelangen. Rückstände dieser Wirkstoffe wurden
bereits vielfach in der Leber von Fischen nachgewiesen, wo sie sich anreichern. In der vorliegenden Studie wurden erstmals die Auswirkungen von Antikoagulanzien auf die Fischgesundheit im Zusammenhang mit ihrer Leberkonzentration untersucht. Störungen der Blutgerinnung in Fischen traten bereits bei umweltrelevanten Leberkonzentrationen des Wirkstoffs Brodifacoum auf. Zudem fanden die Forschenden bei der Analyse weiterer Leberproben antikoagulante Rodentizide auch in Fischottern, Kormoranen und Gänsesägern, was eine Anreicherung dieser Biozidwirkstoffe über die aquatische Nahrungskette nahelegt. Die Ergebnisse verdeutlichen die Notwendigkeit für wirksame Maßnahmen zum Schutz der aquatischen Umwelt vor antikoagulanten Rodentiziden.


Reihe Texte | 66/2025 Seitenzahl 39 Erscheinungsjahr Autor(en) Dr. Julia Regnery, Hannah Schmieg, Dr. Hannah Schrader, Dr. Julia Schwaiger Verwandte Publikationen Sprache Deutsch Forschungskennzahl 3720 64 409 0 Verlag Umweltbundesamt Links Zusatzinfo PDF ist barrierefrei Dateigröße 4,84 MB Druckversion nicht verfügbar

Schlagworte

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n117220de