Das Netzwerk arbeitet auch eng mit der Kommission der Europäischen Union zusammen sowie mit anderen Netzwerken, die eine ergänzende Rolle haben, wie dem IMPEL-Netzwerk (Implementation and Enforcement of Environmental Law - Umsetzung und Durchsetzung von Umweltrecht) und dem ENCA-Netzwerk (Network of the Heads of European Nature Conservation Agencies (Netzwerk der Leitungen der nationalen Naturschutzagenturen Europas).
Die Europäische Umweltagentur (EEA) hat im November 2003 das erste Treffen des EPA-Netzwerks, also der nationalen Umweltbehörden, organisiert. Zurzeit gehören Behörden aus 32 Staaten und Regionen sowie die Europäische Umweltagentur zum EPA-Netzwerk. Die Europäische Kommission nimmt als ständiger Gast und das Europäische Parlament als gelegentlicher Gast an den Sitzungen teil.
Das Netzwerk hat folgende zentrale Aufgaben:
- Regelmäßige, persönliche Kontaktpflege auf Leitungsebene;
- Verstärkung der fachlichen/technischen Zuarbeit an die Europäische Kommission;
- Verstärkung des Informations- und Erfahrungsaustausches;
- Identifizierung gemeinsamer Probleme und mögliche Entwicklung von gemeinsamen Lösungen;
- Bildung von Allianzen und Erarbeitung gemeinsamer Positionen gegenüber der EU-Kommission;
- Verbesserung des Informationsaustausches und Datenbereitstellung zum Umweltzustand;
- Prüfung des Umweltverhaltens der eigenen Einrichtung.
Das Netzwerk funktioniert über zwei Schwerpunktaktivitäten
- Zweimal im Jahr stattfindende Netzwerktreffen in ganz Europa
- Die Arbeit in themenspezifischen Arbeitsgruppen, sogenannten Interest Groups. Darüber hinaus gibt es auch informelle themenbezogene Arbeitsgruppen.
Das UBA ist Mitglied in folgenden Arbeitsgruppen des EPA-Netzwerks:
- Bessere Regulierung
- Klimaänderung- und Anpassung
- Grüne und Kreislaufwirtschaft (Federführung durch das UBA und die finnische Umweltagentur - SYKE)
- Lärmbekämpfung (Federführung durch das UBA und die schweizerische Umweltagentur – BAFU)
- Plastik in der Umwelt (Federführung durch das UBA)
- Citizen Science