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Einwegprodukt

Abfall | Ressourcen

Optimierungspotenziale bei Getränkeverpackungssystemen

Mehrwegflaschen auf einem Bild

Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) wurden Optimierungsmöglichkeiten verschiedener Getränkeverpackungssysteme untersucht. Ergebnis: Bis 2045 können mindestens 90 Prozent der Treibhausgasemissionen und 97 Prozent des kumulierten fossilen Energieaufwands eingespart werden. Die Umstellung auf erneuerbare Energien bei Herstellung, Abfüllung und Transport hat dabei die größte Umweltwirkung.

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Anteil von Getränken in Mehrwegverpackungen leicht gesunken

Zu sehen sind mehrere grüne Mehrwegflaschen, vermutlich Wasserfalschen. Die Flaschen haben alle einen Deckel und waren bereits geöffnet.

Nach einem leichten Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich im Vorjahr, sank dieser 2021 wieder. Im aktuellen Berichtsjahr wird mit 42,6 Prozent in den bepfandeten Getränkesegmenten das gesetzliche Ziel von 70 Prozent Getränken in Mehrwegverpackungen weiterhin deutlich verfehlt.

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Erneut leichter Anstieg bei Getränken in Mehrwegverpackungen

Grüne Mehrwegflachen von oben

Nach jahrelangem Rückgang zeigen Daten für 2020 das zweite Jahr in Folge einen leichten Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich. Im aktuellen Berichtsjahr wird mit 43,1 Prozent in den bepfandeten Getränkesegmenten das gesetzliche Ziel von 70 Prozent Getränken in Mehrwegverpackungen jedoch erneut deutlich unterschritten.

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Änderungen im Verpackungsgesetz zum 1. Januar 2022

Gepresste Getränkedosen

Zum Jahreswechsel wird die Pfandpflicht für Einweggetränkeverpackungen ausgeweitet. Außerdem werden Plastiktüten im Handel verboten und die Recyclingquoten für Verpackungsabfälle angehoben. Das UBA begrüßt die Änderungen als weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft und Abfallverringerung – generell müssen Einwegverpackungen noch stärker begrenzt und mehr Mehrweg genutzt werden.

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Trotz leichten Anstiegs: Mehrweg-Ziel nicht erreicht

Eine Kiste mit leeren Bierflaschen von oben.

Jahrelang ging in Deutschland der Anteil von Getränken, die in Mehrwegflaschen abgefüllt werden, zurück. Die aktuellen Daten zeigen für 2019 erstmals wieder einen Anstieg des Mehrweganteils im Getränkebereich. Mit 41,8 Prozent wird das gesetzliche Ziel von 70 Prozent jedoch deutlich unterschritten. Das UBA prüft Maßnahmen, um Mehrwegsysteme zu fördern und optimieren.

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Mehrweg statt Einweg für Kaffee und Co.

Jeder Einwegbecher ist nach einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes einer zu viel. Verpackungsexperte Gerhard Kotschik über Mehrweg statt Einweg.

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Weniger Plastik in der Umwelt – EU stimmt Richtlinie zu

Müll liegt am Sandstrand, vor allem Plastik- und Fischereimüll.

Trinkhalm, Einwegbecher und Wattestäbchen gehören zu den zehn am häufigsten an europäischen Stränden gefundenen Einwegplastikprodukten. Sowohl das Europäische Parlament als auch der Ministerrat haben nun grünes Licht für ein Maßnahmenpaket (u.a. das Verbot von Trinkhalmen aus Plastik ab 2021) gegeben, mit dem der Plastikmüll in der Umwelt verringert werden soll. Das UBA begrüßt die Maßnahmen.

Kurzlink: www.uba.de/t16925de