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Klimawandelanpassung in Ulm durch sensorgestützte Internet-of-things (IoT)-Anwendungen (KLUGA)

An zwei Miniaturrutschen werden anhand von Sensoren die Oberflächentemperatur der Rutschflächen digital angezeigt.

Im Rahmen des Vorhabens wurden unter Beteiligung der Bürger*innen systematisch Einsatzmöglichkeiten für IoT-Sensoranwendungen zur Anpassung an den Klimawandel in der Stadt Ulm identifiziert, ihr Potential aufgezeigt und ihr Einsatz exemplarisch demonstriert. Zentral ist zudem die Verfügbarmachung der Informationen über eine Webanwendung und deren Evaluation.
So wurden Sensoren unter anderem an Sportplätzen, Spielplätzen und in Parks verteilt, um Bürger*innen die Möglichkeit zu geben, aktuelle Temperaturanzeigen zu nutzen, einen Ort entweder aufzusuchen oder bei großer Hitze zu meiden. Ebenso können Bodenfeuchtigkeitssensoren beispielsweise ehrenamtlichen Helfer*innen bei der Pflege von Grünflächen nützen.

Eckdaten zur Maßnahme

Measure carrier

Maßnahmenträger

Universität Ulm https://www.uni-ulm.de/

Kooperationspartner

bifa Umweltinstitut GmbH, Digitale Agenda - Stadt Ulm

Duration and Financing

Beginn der Umsetzung

Dauer der Umsetzung

Zwei Jahre.

Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?

220.000 €

Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Bund

Erläuterung

Das Projekt wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) im Rahmen des Förderprogramms: Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels, Förderschwerpunkt 3: Kommunale Leuchtturmvorhaben sowie Aufbau von lokalen und regionalen Kooperationen, Förderkennzeichen: 67DAS223.

Beteiligung

Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?

  • Breite Öffentlichkeit
  • Sonstige
Die bifa Umweltinstitut GmbH war für die Bürger*innenbeteiligung maßgeblich zuständig. Es wurden Ideen aus der Bürgerschaft gesammelt und umgesetzt.

Die Citysens GmbH wurde für die technische Umsetzung beauftragt.

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

  • Aufbau von Netzwerken
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Informationsveranstaltungen
  • Sonstiges

Sonstige

Ideenwerkstätten

Erfolge

Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?

In der Evaluation wurde die Maßnahme aus Sicht der Nutzer*innen als nützlich wahrgenommen. Insbesondere im Hinblick auf Bewusstseinsförderung zum Thema Klimawandelanpassung.
Andere Kommunen nahmen die Thematik beim Vernetzungstreffen interessiert auf.

Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?

  • quantitative Befragung (mittels Fragebögen)

Erläuterung

Die Bürger*innen hatten die Möglichkeit die Maßnahme über einen Fragebogen auf der Visualisierungswebseite der Daten zu evaluieren.

Erzielt die Maßnahme über Klimaanpassung hinaus positive Nebeneffekte?

  • Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Hindernisse

Die Themen Anpassung an den Klimawandel und Internet-of-Things wurde von den Bürger*innen nur schwer angenommen.

Konflikte

Wirkt sich die Maßnahme negativ auf andere Bereiche aus?

  • Nein

Ansprechperson

Universität Ulm, Institut für theoretische Chemie - AG Wirtschaftschemie
Prof. Dr. Michael Hiete
Helmholtzstr. 18
89081 Ulm
Deutschland

michael.hiete@uni-ulm.de

Ort der Umsetzung

Helmholtzstr. 16
89081 Ulm
Deutschland

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Links

Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n112190de