Forschungsvorhaben Neuausrichtung der SUP für Windkraftausbau
Der Klimawandel sorgt für häufigere und stärkere Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Hitzewellen. Eine Praxishilfe hilft Planerinnen und Planern, die Anforderungen der Klimaanpassung in Planungsprozessen der Raum- und Siedlungsentwicklung zu verankern, sowohl mit formellen planerischen Instrumenten als auch mit informellen Konzepten.
Kommunen können die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche und die Landschaftszersiedelung eindämmen: durch Entwicklung in den Ortskernen sowie die Nutzung von Brachflächen und Baulücken statt neuer Baugebiete „auf der grünen Wiese“. Ein Ratgeber zeigt, wie Kommunen sich trotz oftmals zersplitterter Zuständigkeiten durch organisatorische Maßnahmen optimal darauf ausrichten können.
Aufgrund des Querschnittcharakters der Raumplanung kann diese die Folgen des Klimawandels sektorenübergreifend berücksichtigen. Die räumliche Planung muss dabei unterschiedliche Ansprüche miteinander vereinbaren oder gegeneinander abwägen und räumliche Vorsorgekonzepte an den Anfang von Risikovermeidungsketten stellen.