Die zarten Blätter von Salat oder saftige Kohlpflanzen schützen Sie mit einem Schneckenzaun dauerhaft vor hungrigen Schneckenmündern. Der nach außen gebogene Rand hindert Schnecken daran, in Beete einzuwandern. Da überhängende Blätter den Weichtieren als Brücken dienen können, sollten Sie umstehende Pflanzen kurz halten. Einen doppelten Effekt können Schneckenkragen aus Kupfer und Zäune aus Kupferdraht haben: In wissenschaftlichen Versuchen mit der Schwarze Wegschnecke (Arion ater) stieg die Schleimproduktion stark an, sobald die Schnecken mit ihrer Unterseite das Metall berührten. Die Schnecken mieden den Kontakt mit dem Kupfer, vermutlich, um ein Austrocknen zu verhindern. Für die Schneckenarten, die im Garten die größten Schäden verursachen, ist eine Wirkung allerdings nicht explizit nachgewiesen. Es ist gut möglich, das besonders robuste Arten wie die Spanische Wegschnecke, die zudem ohnehin mehr Schleim produziert als vergleichbare Arten, Kupferbarrieren dennoch überwinden. Gut zu wissen: Kupfer ist grundsätzlich kritisch, da hohe Konzentrationen des Schwermetalls in der Erde zahlreiche Bodenorganismen schädigen können, darunter auch Regenwurmarten. Außerdem wird es im Boden nicht abgebaut. Die geringen Bodeneinträge, die durch einen Schneckenzaun zu erwarten sind, können jedoch vernachlässigt werden. Alternativ können die Barrieren oder Pflanzgefäße einige Zentimeter über dem Boden etwa 10 cm breit mit Schnexagon eingestrichen werden - die Schnecken können an dem Anstrich nicht haften und so die Barriere nicht überwinden.