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Die Perfluordecansäure-Belastung von Silbermöweneiern von den Nordseeinseln Trischen und Mellum hat seit Ende der 1980 Jahre um mehr als 200 Prozent beziehungsweise 450 Prozent zugenommen.

Perfluordecansäure (PFDA) in Silbermöweneiern

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Seit die Verwendung von PFOS Anfang des Jahrtausends eingeschränkt wurde sind die Gehalte in Silbermöweneiern von den Nordseeinseln Trischen (-70%) und Mellum (-40%) stark zurückgegangen.

Perfluoroctansulfonat (PFOS) in Silbermöweneiern

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Silbermöweneier von den Nordseeinseln Trischen und Mellum wiesen hohe Gehalte an Polybromierten Diphenylethern auf. Seit Mitte der 1990er Jahre hat die Belastung auf Mellum aber um knapp 80 Prozent, die auf Trischen um 110 Prozent abgenommen.

Polybromierte Diphenylether (PBDE) in Silbermöweneiern

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Silbermöweneier von der Nordseeinsel Trischen waren meist stärker mit Dioxinen und dioxinähnlichen Stoffen belastet als Eier von der Insel Mellum. Seit Ende der 1980er Jahre haben die Konzentrationen an beiden Standorten um etwa 80 Prozent abgenommen.

Dioxine und dioxinähnliche Stoffe in Silbermöweneiern

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Aalmuttern aus der Nordsee sind stark mit den bromierten Flammschutzmitteln PBDE belastet und überschritten die Umweltqualitätsnorm deutlich. Seit etwa 15 Jahren ist die Belastung im Jadebusen und der Meldorfer Bucht aber um 60 Prozent gesunken.

Polybromierte Diphenylether (PBDE) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen des bromierten Flammschutzmittels HBCDD in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 167 Mikrogramm pro Gramm Frischgewicht.

Hexabromcyclododecane (HBCDD) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen von PFOS in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 9,1 Mikrogramm pro Gramm Frischgewicht.

Perfluoroctansulfonat (PFOS) in Aalmuttermuskulatur

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Die Konzentrationen von Dioxinen und dioxinähnlichen Stoffen in Aalmuttern aus dem niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Wattenmeer lagen weit unter der Umweltqualitätsnorm von 0.0065 Mikrogramm WHO(2005)-Toxizitätsäquivalenten (TEQ) pro Gramm Frischgewicht.

Dioxine und dioxinähnliche Stoffe in Aalmuttermuskulatur

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Silbermöweneier von der schleswig-holsteinischen Insel Trischen waren meist etwas stärker mit Arsen belastet als Möweneier von der niedersächsischen Insel Mellum. Allerdings steigt die Belastung auf Mellum seit etwa 2006 deutlich (um 100 Prozent).

Arsen in Silbermöweneiern

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Die Muskulatur von Aalmuttern aus dem Jadebusen und der Meldorfer Bucht enthielt in den Jahren 1994 bis 2019 mindestens dreimal so viel Quecksilber, wie die Europäische Union in der Wasserrahmenrichtlinie für vertretbar hält.

Quecksilber in Aalmuttermuskulatur

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