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REACH: Aktualisierung/Fehlerminimierung in Registrierungsdossiers

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
Hörsaal, Haus I
44149 Dortmund
Deutschland

Open in OpenStreetMap
Donnerstag, 26. September 2019
8:30 — 16:30

Die Industrie hat seit dem Inkrafttreten von REACH am 1. Juni 2007 mehr als 95.000 Registrierungsdossiers bei der ECHA in Helsinki eingereicht. Gestaffelt nach Tonnagen sowie CMR- und umweltgefährlichen Eigenschaften wurden die Dossiers überwiegend zu den in REACH vorgesehenen Fristen 2010, 2013 und 2018 übermittelt.

Damit wurde ein weltweit einmaliger Datenpool zu mehr als 22.000 Industriechemikalien erstellt, indem neben den stoffinhärenten Eigenschaften auch Daten zur Verwendung und Exposition vorgelegt werden mussten. Entscheidend für die Nutzung dieser Daten ist deren Belastbarkeit. Wie gut sind die Daten? Stammen sie aus Tests oder wurden sie z.B. über Struktur-/Wirkungsbeziehungen (QSAR) berechnet? Bezugnahmen auf Daten zu strukturähnlichen Stoffen ist ein weiteres Feld, das bei der Beurteilung dieser Daten ein hohes Maß an Expertise und zeitlichem Einsatz auf Seiten der Industrie als auch der Behörden erfordert.

Nachdem die erste Hürde ein Registrierungsdossier erfolgreich einzureichen und damit den Stoff weiterhin herstellen und in Verkehr bringen zu dürfen, überwunden ist, besteht die nächste große Aufgabe darin die eingereichten Dossiers kritisch auf ihre "Compliance" zu überprüfen und wenn erforderlich diese zu aktualisieren.

In der Veranstaltung am 26. September 2019 sollen die gesammelten Erkenntnisse zur Dossierqualität für zukünftige Aktualisierungen genutzt werden. Dazu werden Beispiele und Erfahrungen  aus Unternehmenssicht vorgestellt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die neue Strategie der ECHA bei zukünftigen Compliance Checks eingegangen werden. Darüber hinaus präsentieren die zuständigen nationalen Behörden ihre Vorstellungen von ausreichenden Angaben zu Stoffeigenschaften sowie Expositions- und Verwendungsdaten.

Die Veranstaltung richtet sich an Registranten und ist zweigeteilt. Werden am Vormittag grundlegende "Compliance"-Aspekte mit Blick zurück aber auch in die Zukunft gerichtet in Präsentationen von ECHA, BfC und Industrie vermittelt, sollen am Nachmittag in Arbeitsgruppen Erfahrungen zwischen den handelnden Behörden und Industrie ausgetauscht werden. Dabei geht der Blick vor allem auf zukünftige Dossierupdates, die den Anforderungen der REACH-Verordnung genügen sollen.

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n74446de