Bundespreis UMWELT & BAUEN
Die Bewerbungsfrist für den 2020 erstmals ausgelobten Bundespreis UMWELT & BAUEN wird aus aktuellem Anlass verlängert. Bewerber haben daher noch bis zum 22.05.2020 die Möglichkeit sich für den Bundespreis zu bewerben.
Die derzeitige Wirtschaftsweise untergräbt die Fundamente unseres Wohlstands, denn sie zerstört die natürlichen Grundlagen des Wirtschaftens. Ressourcenübernutzung und Klimawandel sind prominente Beispiele. Green Economy, nachhaltige Produktion und nachhaltiger Konsum lauten daher die übergeordneten Ziele im Themenfeld Wirtschaft und Konsum.
Die Bewerbungsfrist für den 2020 erstmals ausgelobten Bundespreis UMWELT & BAUEN wird aus aktuellem Anlass verlängert. Bewerber haben daher noch bis zum 22.05.2020 die Möglichkeit sich für den Bundespreis zu bewerben.
Weniger Verkehr auf den Straßen, die Industrieproduktion teilweise lahmgelegt, die Büros verwaist, viele Flugzeuge bleiben am Boden – wie beeinflusst die Corona-Krise die Umwelt und umweltbedingte Gesundheitsrisiken? Wird die Luft besser und rettet Corona vielleicht sogar das Klima? Wie sehr nimmt der Fluglärm ab? Das Umweltbundesamt gibt Antworten.
Mit einem neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft möchte die EU-Kommission durch nachhaltigere Produktionsprozesse, langlebigere Produkte und sauberes Recycling einen nachhaltigeren Umgang mit Ressourcen fördern. Unter anderem werden auch neue Rechte für Verbraucherinnen und Verbraucher eingeführt. Das UBA begrüßt den Aktionsplan, der im Rahmen des europäischen Green Deal entstanden ist.
Der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) engagiert sich mit verschiedenen Aktivitäten für den Umwelt- und Klimaschutz. Eine ganzheitliche Strategie aber fehlt, viele Bereiche, z.B. Überdüngung und die Umweltauswirkungen durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder durch die Tierhaltung, werden noch nicht ausreichend berücksichtigt. Dies zeigt ein aktueller Bericht des Umweltbundesamts (UBA).
Regional, ökologisch & sozial nachhaltig, vielfältig – so sieht die Nahrungsmittelversorgung der Zukunft aus. Weltweit gründen sich aus der Zivilgesellschaft heraus immer mehr Initiativen, die die Ernährungswende selbst in die Hand nehmen wollen. Wie man dies zielgerichtet angehen kann, zeigt ein neuer Leitfaden, der mit Förderung des UBA im Rahmen des Verbändeförderungsprogramms entstand.
Den „Blauen Engel“ gibt es ab sofort auch für Kaminöfen, ressourcen- und energieeffiziente Softwareprodukte, Server und Datenspeicherprodukte sowie klimaschonende Co-Location-Rechenzentren. Das hat die Jury Umweltzeichen in ihrer Sitzung im Dezember 2019 beschlossen. Außerdem wurden für sieben weitere Produktgruppen die Kriterien überarbeitet.
Immer mehr Kundinnen und Kunden achten bei Produkten auch auf die Umweltverträglichkeit. Wie können und dürfen Unternehmen auf die Umweltvorteile ihres Angebotes hinweisen? Wann etwa darf ein Produkt als „wassersparend“ oder „recyclingfähig“ bezeichnet werden?
Alle reden über Nachhaltigkeit – auch die Baubranche. Mit dem neuen „Bundespreis Umwelt und Bauen“, der 2020 erstmals vergeben wird, wollen das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt Projekte mit Vorbildcharakter in puncto Nachhaltigkeit auszeichnen. Bewerben können sich alle Akteure des Baubereichs. Teilnahmeschluss ist der 15. April 2020.
Politische Beschlüsse, das Ziel der Klimaneutralität auch auf regionaler Ebene zu erreichen, helfen nicht nur dem Klima, sondern fördern auch den nachhaltigen Konsum. Das ist Ergebnis einer neuen Studie, die das Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung für das UBA durchgeführt hat. Hierzu wurden kommunale Klimaschutzkonzepte analysiert und Klimaschutzmanagerinnen und -manager befragt.
Klimaneutralität und Halbierung des Primärenergieverbrauchs bis 2050: Ohne eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz wird das für Deutschland nicht möglich sein. Mit einem Energiemanagementsystem können Organisationen ihre Energieverbräuche senken, Treibhausgasemissionen vermeiden und Kosten sparen. Ein neu aufgelegter Leitfaden gibt praktische Empfehlungen, wie die Einführung gelingt.
Verpackung, die zugleich Produkt ist? Eine App, die beim Ressourcensparen hilft? Ein neues Konzept für umweltfreundliche Mobilität im ländlichen Raum? Unternehmen, Studierende und Querdenkende sind wieder aufgerufen, sich mit innovativen Dienstleistungen, Konzepten und Produkten bis zum 6. April 2020 zu bewerben.
Ob Blockchain, künstliche Intelligenz, Big Data oder das Internet der Dinge: Digitale Technologien können durch ihren Energie- und Ressourcenverbrauch die Umwelt belasten – aber auch schützen. Eine neue UBA-Broschüre hilft Unternehmen dabei, die Chancen der Digitalisierung für ihr Umwelt- und Klimaschutzmanagement zu nutzen und so nachhaltiger zu wirtschaften.