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Chemikalien

Chemikalien gehören zu den am stärksten regulierten Bereichen im Umweltschutz. Gleichwohl besteht immer noch Handlungsbedarf: Chronische Gesundheitsschäden durch Chemikalien in Innenraumluft, Gebrauchsgegenständen oder Nahrungsmitteln bleiben ein Thema. Pflanzenschutzmittel treffen nicht nur „Schadorganismen“ sondern auch viele Nützlinge. Biozide belasten die Gewässer. Arzneimittelrückstände in Böden und Wasser sind ein Risiko für die dort lebenden Organismen. Hormonelle Wirkungen von Stoffen beeinflussen die Fortpflanzungsfähigkeit von Pflanzen und Tieren. Und schließlich wirken die Stoffe nicht einzeln, sondern als Gemische auf die Umwelt – häufig addiert sich ihre Wirkung. Einige Schritte sind getan, aber der Weg zur Nachhaltigkeit in der Chemie ist noch weit.

Chemikalien

Gefahrstoffschnellauskunft informiert zu Ammoniumnitrat

Ammoniumnitratkristalle

Im Hafen der libanesischen Hauptstadt Beirut kam es zu einer gewaltigen Explosion, das menschliche Leid und der Schaden an der Infrastruktur ist noch nicht abschätzbar. Durch den Brand einer Lagerhalle detonierten mehrere Tonnen unsachgemäß gelagertes Ammoniumnitrat. Die Gefahrstoffschnellauskunft informiert über die Geschichte, die Verwendung und den chemischen Hintergrund dieser Verbindung.

Chemikalien

REACH-Weiterentwicklung und nachhaltige Chemie

Pflanzen in einem Reagenzglas

Die europäische Chemikalienverordnung REACH soll zu einer nachhaltigeren Chemie beitragen. Ein aktueller UBA-Bericht bietet eine systematische Analyse der Zusammenhänge zwischen den Hauptelementen von REACH (z. B. Registrierung und Information in der Lieferkette) und den bedeutenden Elementen der nachhaltigen Chemie (z. B. Substitution der Stoffe oder soziale Verantwortung von Unternehmen).

Chemikalien

GSAapp gibt Infos für Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien

Ein Feuerwehrmann hält den Schlauch, aus dem Schaumlöschmittel quillt, im Hintergrund ist Feuer

Die Gefahrstoffschnellauskunft (GSA) unterstützt Einsatzkräfte bei Unfällen mit Chemikalien mit gesicherten Informationen zu Gefahrstoffen, Einsatzmaßnahmen und Erste-Hilfe-Hinweisen. In der GSAapp für Smartphones sind diese Infos auch offline jederzeit verfügbar. Die App wurde um neue Funktionen erweitert und steht kostenlos für iPhone und Android zum Download bereit.

Chemikalien, Wasser

Bekämpfung von Ratten führt zur Belastung von Fischen

ein Rattenschatten an der Wand

Rattengift, das in der kommunalen Kanalisation eingesetzt wird, gelangt in Gewässer und reichert sich dann in der Leber von Fischen an. Dies zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt im Auftrag des Umweltbundesamtes. Die in den Rattenködern enthaltenen Wirkstoffe werden in den Kläranlagen nicht vollständig abgebaut und gelangen so in die Flüsse.

Chemikalien

ERGO: EU-Forschungsprojekt zu hormonell wirksamen Stoffen

Logo des Projekts

Das Projekt ERGO, Endocrine Disruptor Guideline Optimization, zielt darauf ab, die Identifizierung und Regulierung von hormonell wirksamen Stoffen (endokrine Disruptoren) zu verbessern. Dafür soll gezeigt werden, inwieweit die Auswirkungen von diesen Stoffen in Säugetieren auf Nicht-Säugetiere extrapolierbar sind und umgekehrt. Grundlage der Untersuchungen ist dabei das Schilddrüsenhormonsystem.

Chemikalien, Gesundheit, Wasser, Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales, Boden | Fläche

Kinder und Jugendliche haben zu viel PFAS im Blut

Eine Pfanne liegt im Sand

In Deutschland haben Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 17 Jahren zu viele langlebige Chemikalien aus der Stoffgruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen, kurz PFAS, im Blut. Das zeigt die Auswertung der repräsentativen Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, GerES V.

Chemikalien

„Call for evidence“ für umfassende PFAS-Beschränkung gestartet

Detailfoto Stift kreuzt ein Feld an.

Die für die EU-Chemikalienverordnung REACH zuständigen Behörden Deutschlands und weiterer Länder planen, einen Vorschlag auszuarbeiten, mit dem Ziel, die Herstellung, das Inverkehrbringen und die Verwendung aller Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) in der EU zu beschränken. Alle Akteure sind bis 31. Juli 2020 eingeladen, per Fragebogen hierfür Informationen einzureichen.

zuletzt aktualisiert am
Chemikalien

Geräteauswahl kann Umweltschäden durch Insektizide reduzieren

Das Bild zeigt einen Traktor an einem Waldrand, der mit Hilfe einer Sprühkanone Biozide in Richtung der Bäume ausbringt.

Um den Eichenprozessionsspinner zu bekämpfen, sind Insektizide nicht immer vermeidbar. Können Raupen und Nester nicht abgesaugt werden, werden die Mittel beispielsweise mit Sprühkanonen an befallenen Eichen ausgebracht. Sie verwehen dabei in die Umgebung und können andere Insekten schädigen. Eine UBA-Studie hat untersucht, wie Risiken für die Umwelt durch die Geräteauswahl reduziert werden können.

Chemikalien

Kommentierung Beschränkungsvorschlag PFHxA

Ein aufgeklappter Laptop.

Deutschland hat einen Vorschlag zur Beschränkung, der Herstellung, der Vermarktung, des Imports und der Verwendung von Perfluorhexansäure (PFHxA) bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) eingereicht. Der Vorschlag gilt auch für Salze von PFHxA und Substanzen, die zu PFHxA abgebaut werden können (= Vorläufersubstanzen). Der Vorschlag kann bis zum 25. September 2020 kommentiert werden.

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Chemikalien

Jetzt preiswürdige Gesetze zum Schutz vor Chemikalien nominieren

Glasfläschchen mit Warnhinweisen wie "ätzend" und "gesundheitsschädlich".

Der als “Polit-Oscar” bekannte Future Policy Award des World Future Council zeichnet Gesetze aus, die gerechte, nachhaltige und friedvolle Gesellschaften fördern. 2020 werden Gesetze und Maßnahmen gesucht, die den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien regulieren oder verbieten und so die Gesundheit von Menschen und die Umwelt schützen. Bis 30. Juni 2020 können Sie Vorschläge einreichen.

Chemikalien

Viele Bisphenol A-Alternativen möglicherweise hormonell schädlich

Reagenzkolben mit Flüssigkeit

In einer aktuellen Studie des Umweltbundesamts (UBA) wurden 44 mögliche Alternativstoffe für Bisphenol A (BPA) für unterschiedliche Verwendungen und Produkte untersucht. 43 dieser Stoffe können demnach nicht als Ersatz empfohlen werden – entweder weil sie ebenfalls wie ein Hormon wirken könnten oder weil diese Frage aufgrund mangelnder Daten nicht abschließend geklärt werden konnte.

Chemikalien

Gefahrstoffschnellauskunft informiert zu Vitamin E Acetat

Ein Kopf in einer Rauchwolke

Ein neues Jahr ist für viele ein Grund, alte Laster abzulegen und z.B. endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Immer mehr Menschen tauschen die klassische Zigarette inzwischen gegen E-Zigaretten/Vaporizer, da diese als weniger schädlich gelten. Für große Verunsicherung sorgten zuletzt jedoch Meldungen über kritische Lungenerkrankungen und mehrere Todesfälle unter Nutzern von E-Zigaretten in den USA.

Kurzlink: www.uba.de/t54de