Recyclingpapier – Eine gute Alternative zu Frischfaserpapier
Bedenken gegenüber Recyclingpapier gibt es immer noch, beispielsweise wegen des Weißegrades oder der Haltbarkeit. Berechtigt sind sie nicht mehr.
Die Nutzung von Ressourcen ist eine wesentliche Grundlage für unser Leben. Das weltweite Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verstärkt den Druck auf die natürlichen Ressourcen wie Rohstoffe, Flächen und die biologische Vielfalt. Das Umweltbundesamt verfolgt das zentrale Ziel, die Ressourceninanspruchnahme und die damit verbundenen Umweltwirkungen insgesamt und über die gesamte Wertschöpfungskette zu verringern. Die Vermeidung von Abfällen sowie der Einsatz von Rest- und Abfallstoffen als Sekundärrohstoffe und die energetische Verwertung von Abfällen kann dabei ebenso einen erheblichen Beitrag zum Ressourcenschutz leisten, wie ressourcenschonende Produktionsprozesse, Produkte und Nutzungskonzepte.
Bedenken gegenüber Recyclingpapier gibt es immer noch, beispielsweise wegen des Weißegrades oder der Haltbarkeit. Berechtigt sind sie nicht mehr.
Aus Bauschutt lassen sich hochwertige Gesteinskörnungen für neuen Beton gewinnen. Noch umweltfreundlicher wäre dies, wenn das Recycling mit kurzen Transportwegen gleich am Ort der Abbrucharbeiten geschehen könnte. Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms (UIP) soll das bald möglich sein.
In Krefeld ist mit Förderung des Umweltinnovationsprogramms eine neue Großshredderanlage in Betrieb gegangen, die deutlich weniger Energie verbraucht und Staub ausstößt. Mit den Projektergebnissen sollen erstmals „Beste verfügbare Techniken“ für solche Anlagen festgeschrieben werden.
Seit Jahresbeginn sind alle deutschen Städte und Landkreise verpflichtet, Bioabfälle getrennt zu sammeln. So schreibt es das Kreislaufwirtschaftsgesetz vor. Wie eine Studie im Auftrag des UBA ergab, wurde dies bisher nicht überall umgesetzt.
Bei der Herstellung von Schmiedebauteilen besteht noch erhebliches Einsparpotenzial bei Energie und Material. Das zeigt ein nun abgeschlossenes Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Die Welt ist in einem Prozess der ständigen Veränderung und Weiterentwicklung – dazu gehören nicht nur die technologischen Fortschritte, sondern gerade auch Veränderungen in der Umwelt und in den politischen, sozialen und ökonomischen Systemen. Eine Fachbroschüre zeigt die Trends und Entwicklungen auf, die man für eine nachhaltige Ressourceneffizienzpolitik im Blick behalten sollte.
Mit einem kostenlosen Baukasten aus Checklisten, Fragenkatalogen, Anleitungen und Rechenhilfen können kleine und mittlere Unternehmen des produzierenden Gewerbes ab sofort einfacher ermitteln, wo und wie sie am effektivsten ihre Ressourceneffizienz steigern können. Das spart Geld für Material, Energie und Wasser und schont die Umwelt.
Designer, Verbraucher, Produzenten, Transporteure – alle müssen an einem Strang ziehen, um zur Schonung unserer natürlichen Ressourcen beizutragen. Ressourceneffizienz alleine reicht dabei nicht aus. Neben freiwilligen Maßnahmen müssen verbindliche Vorgaben gemacht werden. So UBA-Fachbereichsleiter Dr. Harry Lehmann in seinem Schlusswort zu den beiden Konferenzen ERF und NRF 2014.
Rohstoffabbau, Grundwasserentnahme zur Trinkwassergewinnung, Energiespeicher, Lagerung von Abfällen, Geothermie und die weiterhin denkbare Speicherung von Kohlendioxid (CCS) – die Nutzungsansprüche an den Untergrund nehmen zu. Um Nutzungskonflikte zu lösen und die Umwelt möglichst wenig zu belasten, brauchen wir auch für den Untergrund Raumordnung und ein damit harmonisiertes Bergrecht.
Knapp 13 Prozent der Phosphormenge, die in Deutschland jährlich für mineralische Dünger benötigt wird, könnte schon heute aus Aschen zurückgewonnen werden, die bei der separaten Verbrennung von Klärschlamm (Monoverbrennung) anfallen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des UBA.
Schonender und effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen steht im Mittelpunkt der internationalen Fachtagung Re-source 2014. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung diskutieren am 29. und 30. April 2014 in Wien über nachhaltige Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft.
Mit welchen Finanzierunginstrumenten können kleine und mittlere Industrie-Unternehmen ressourceneffizientes Wirtschaften praktisch umsetzen? Darum geht es in einem Workshop am 3. Juni 2014 in Berlin. Er richtet sich an Geldgeber mit dem Schwerpunkt Ressourceneffizienz sowie politische Entscheidungsträger.