Vor dem Hintergrund der seit Ende 2008 entstandenen Kooperationsbereitschaft der langjährigen Akteure im Konflikt zwischen Ökologie und Ökonomie an der Ems möchte das hier dargestellte Projekt einen zukunftsweisenden Workshop zu den Möglichkeiten der Verbesserung der Gewässergüte in der Unterems unter Beteiligung der relevanten Akteure aus Behörden und Umweltverbänden sowie nationaler und internationaler Experten durchführen.
Eine Sanierung und Renaturierung des Emsästuars ist nach dem intensiven Ausbau in den letzten 25 Jahren dringend erforderlich, da beispielsweise heute in den Sommermonaten auf Grund der schlechten Gewässergüte der Fluss für Fische kein Lebensraum mehr darstellt.
Der „Zukunftsworkshop Untere Ems“ ist als Auftakt eines Maßnahmenpaketes für eine nachhaltige Entwicklung des Emsästuars geplant, an dem neben dem BMU, die DBU und das Land Niedersachsen beteiligt werden sollen. Er soll somit als Auftaktveranstaltung für unterschiedliche weitere Aktivitäten dienen. Mit dem Workshop werden dabei folgende Ziele verfolgt:
Verbesserung des Informationsaustausches;
Vorstellung und Diskussion der laufenden Aktivitäten und jüngsten Erfolge;
Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Emsakteuren;
Entwicklung von Ideen und Maßnahmenvorschlägen zur Verbesserung der ökologischen Situation und der Gewässerqualität unter besonderer Berücksichtigung der europäischen Natur- und Umweltschutzrichtlinien.
Die Ergebnisse des Workshops sollen für die Aufstellung eines Renaturierungskonzepts für das Emsästuar genutzt und in die Bewirtschaftungsplanung zur Umsetzung der WRRL und FFH-RL eingebracht werden. Daneben sollen sie einem breiten Fachpublikum zur Verfügung gestellt werden.
Ems-workshop
Thema (Bereich)
Wasser und Gewässerschutz
Wasser und Gewässerschutz
Antragsteller
WWF
WWF
Laufzeit
bis
bis