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Der Grundwasserboden (Gley) - Boden des Jahres 2016
Grundwasserböden sind durch oberflächennahes Grundwasser geprägt. Nach der deutschen Bodenkundlichen Kartieranleitung heißen sie Gleye, altdeutsches Wort „Klei“ für entwässerten Schlick. International zählen die Böden zu den Gleyosolen.
Stickstoff, Abfall, Mobilität – die Themen 2015
Das „zu viel“ an Stickstoff in der Umwelt, moderne Kreislaufwirtschaft und die Mobilität der Zukunft – diese drei Themen hatte das UBA 2015 zu Schwerpunkten seiner Arbeit gemacht und ihnen in seiner Jahrespublikation je ein Kapitel gewidmet.
UBA veröffentlicht aktualisierte EMAS-Umwelterklärung 2015
Wie kommt das UBA mit dem Umweltschutz im eigenen Haus voran?
Felix Poetschke neuer UBA-Pressesprecher
Seit 1. November 2015 hat das UBA wieder zwei Pressesprecher. Felix Poetschke (38) leitete zuvor die Öffentlichkeitsarbeit der bayerischen Landtagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. Er folgt auf Stephan Gabriel Haufe, der ins Bundesumweltministerium wechselte.
Fluorierte Treibhausgase: Höhere Emissionen durch neue Methodik
Wie viele fluorierte Treibhausgase (F-Gase) in Deutschland freigesetzt werden, meldet Deutschland als Vertragsstaat der Klimarahmenkonvention jährlich an die Vereinten Nationen und die EU. Ab 2015 gelten dafür neue Anforderungen. Dadurch erhöhen sich die berichteten F-Gas-Emissionen in Deutschland um bis zu 16 Prozent.
Bulgarische Umweltlabore zum Gewässermonitoring geschult
Auch in Bulgarien gilt es, die EU-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen und den Zustand der Gewässer zu verbessern. Unerlässlich dafür: ein zuverlässiges Monitoring des Gewässerzustands mit Laborproben. Ein Beratungshilfeprojekt half, durch Fortbildungen und Erfahrungsaustausch zwischen deutschen und bulgarischen Laboren Defizite bei der chemischen Analytik zu beheben.
Öl-Terminals werden sicherer – im Donaudelta und der ganzen UNECE
Industrieunfälle können katastrophale Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit haben – und sie machen nicht an Landesgrenzen halt. Als Ergebnis eines Beratungshilfeprojektes haben die Donaudelta-Anrainer Republik Moldau, Rumänien und Ukraine gemeinsam ihre Sicherheitsstandards erhöht und den Grundstein für eine gute Zusammenarbeit im Ernstfall gelegt.
Grenzüberschreitend gegen Hochwasser
Hochwasser kennen keine Grenzen. Verschiedene Anrainerstaaten von Flüssen sollten auf nationaler und regionaler Ebene zusammenarbeiten. Auf einem vom UBA mit organisierten internationalen Workshop dieses Jahr in Genf tauschten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 26 Staaten ihre Erfahrungen aus. Ein Bericht fasst Beispiele der Kooperation und Empfehlungen für die Praxis zusammen.
Neuer UMID: Allergikerfreundliche Bäume für die Stadtbepflanzung
Für Menschen mit Pollenallergie sind die Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Denn Erle, Birke und Haselnuss blühen früher im Jahr und produzieren tendenziell mehr Pollen. Das sollte bei Neupflanzungen berücksichtigt werden. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift UMID finden Städte und Gemeinden Empfehlungen, welche Baum- und Straucharten aus allergologischer Sicht geeignet sind.
Verwaltungsprozesse optimieren, Flächenrecycling stärken
Kommunen können die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche und die Landschaftszersiedelung eindämmen: durch Entwicklung in den Ortskernen sowie die Nutzung von Brachflächen und Baulücken statt neuer Baugebiete „auf der grünen Wiese“. Ein Ratgeber zeigt, wie Kommunen sich trotz oftmals zersplitterter Zuständigkeiten durch organisatorische Maßnahmen optimal darauf ausrichten können.
Lackentfernung bei der Schilderherstellung geht ökologischer
Bisher musste die Kilian Industrieschilder GmbH in Hamburg lösemittelhaltige Mittel einsetzen, um für Beschriftungen die obere auf die darunterliegende andersfarbige Lackschicht wegzuätzen oder Schutzbeschichtungen (Resist), die im Produktionsprozess temporär nötig sind, wieder zu entfernen. Mit Hilfe des Umweltinnovationsprogramms hat die Firma auf ein umweltfreundlicheres Verfahren umgestellt.
Besser und günstiger: Papierfabrik optimiert Abwasserbehandlung
Mit einer zusätzlichen nachgeschalteten Reinigungsstufe mit Ozon- und Biofiltrationsverfahren können betriebliche und kommunale Kläranlagen die Belastung ihrer Abwässer mit organischen Stoffen und kritischen Spurenstoffen erheblich reduzieren. Dass dies mit deutlich geringerem Energie- und Kostenaufwand möglich ist als bisher, zeigte ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms.