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Neues Lüftungskonzept gegen Ammoniak aus Mastställen
Ammoniak-Emissionen aus Ställen der Intensivtierhaltung sind ein großes Umweltproblem. Böden und Gewässer etwa versauern oder werden überdüngt. Dass sich ein Großteil des Ammoniaks effektiv und mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand abscheiden lässt, zeigt ein Projekt des Umweltinnovationsprogramms.
Die Gülleflut muss umweltgerechter verteilt werden!
Gülleüberschüsse aufgrund großer Tierbestände verursachen in einigen Regionen zunehmend Umweltprobleme. Dem gegenüber stehen Ackerbauregionen, in denen dieser Wirtschaftsdünger kaum anfällt und die deshalb mit mineralischen Düngern gedüngt werden. Aufbereitung und Transport der Gülle in Nährstoffmangel-Regionen könnte zur besseren Verteilung der Gülle und zum Recycling der Nährstoffe beitragen.
Neun Auszeichnungen für Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz
Neun Städte, Gemeinden und Landkreise sind am 1. Oktober 2015 im Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz" für ihre vorbildlichen Projekte ausgezeichnet worden. Die Preisträger haben sich gegen insgesamt 119 Bewerbungen aus ganz Deutschland durchgesetzt.
UBA vom Wissenschaftsrat evaluiert
Die Arbeit des UBA wurde erneut vom Wissenschaftsrat, dem wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremium der Bundesregierung, evaluiert. Die im Juli 2015 veröffentlichte Stellungnahme ist Bestätigung und Ansporn zugleich.
Durch Recht nachhaltigen Konsum fördern
Was kann das Recht dazu beitragen, dass Produkte länger halten, möglichst lange genutzt werden und dass Verbraucherinnen und Verbraucher bewusst zu langlebigen und umweltfreundlichen Produktalternativen greifen? Ein Gutachten im Auftrag des UBA macht Vorschläge.
Mehr Anlagensicherheit bei Wind, Schnee und Eis
Betriebsbereiche, die der Störfall-Verordnung unterliegen, wie etwa Chemiefabriken oder Gefahrstofflager, müssen zukünftig besser gegen Wind, Schnee- und Eislasten gesichert werden. Grundlage ist eine neue Technische Regel für Anlagensicherheit (TRAS), die im Juli 2015 in Deutschland in Kraft trat.
Beratungshilfe fördert Landschaftspflege in rumänischen Karpaten
Landwirte sollen von der extensiven Bewirtschaftung der rumänischen Karpaten gut leben können und so weiterhin zum Erhalt der Kulturlandschaft und biologischen Vielfalt beitragen. Das ist das Ziel eines Bündnisses dort ansässiger Gemeinden, Unternehmern und Nichtregierungsorganisationen. Das Beratungshilfeprogramm unterstützt sie dabei.
Wie die EU ihre Moore besser schützen kann
Intakte Moore sind effektive Klimaschützer und wichtig für die Biodiversität. Obwohl sie nur 3 Prozent der Landfläche weltweit ausmachen, speichern sie doppelt so viel Kohlenstoff wie die Wälder. Werden Sie zerstört, emittieren sie dagegen große Mengen Treibhausgase. Ein Beratungshilfeprojekt vom Bundesamt für Naturschutz und UBA will zeigen, wie die EU mehr für ihre Moore tun kann.
Altfahrzeuge in Deutschland fast vollständig verwertet
Leicht steigende Zahlen im Vergleich zum Vorjahr ergibt die Statistik der Altfahrzeugverwertung für das Jahr 2013: 500.322 Altfahrzeuge fielen in Deutschland an und damit 5 Prozent mehr als 2012. Die Gebrauchtwagenexporte lassen sich auf 1,6 Millionen Stück beziffern, nach 1,35 Millionen im Jahr 2012.
Umweltfreundliche Beschaffung leicht gemacht: Neue Arbeitshilfen
Institutionen, die bei der Beschaffung von Produkten und Dienstleistungen auch auf die Umwelt achten, handeln vorbildlich und können oft, etwa durch die Entscheidung für energieeffiziente Geräte, auch noch Geld sparen. Mehrere neue Arbeitshilfen des UBA zeigen, wie es geht.
Abbau feiner Quarzsande: Umweltinnovation erhöht Ausbeute
Seit 1945 ging der Dörentrup Quarz GmbH & Co. KG in Niedersachsen beim Waschen des abgebauten Quarzsandes etwa ein Viertel des Materials verloren. Trotz „Stand der Technik“ nicht wieder aus dem Waschwasser separierbar, wurde die Feinfraktion als Sandschlemme in einer alten Grube abgelagert. Das Umweltinnovationsprogramm half nun, gut 25 Prozent daraus zurückzugewinnen.
Wie Abwasser mit fast gleichem Energieaufwand noch sauberer wird
Membranbelebungsanlagen in Klärwerken reinigen Abwasser besonders gut. Manko bisher: ein höherer Energiebedarf. Am Beispiel der größten Membranbelebungsanlage Europas nahe Köln will das Umweltinnovationsprogramm zeigen, dass der Energiebedarf nicht wesentlich höher sein muss, als der konventioneller Abwasserbehandlungsanlagen.