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Neue Regeln zum Schutz vor Greenwashing
Bisher wurden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Ab 27. September 2026 wird Greenwashing durch die Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts stärker reglementiert. Grundlage sind EU-Regeln, die Deutschland im Februar 2026 in deutsches Recht umgesetzt hat.
10 Jahre Runder Tisch Meeresmüll – gemeinsam für saubere Meere
Seit 10 Jahren steht der Runde Tisch Meeresmüll (RTM) für koordiniertes Handeln, fachlichen Austausch und gemeinsame Verantwortung der rund 130 Mitglieder für den Schutz unserer Meere. Vertreten sind u.a. Industrie, Wissenschaft, Behörden, Politik, Umwelt- und Bildungsverbände und Kommunen. Der RTM zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine breit getragene Zusammenarbeit entfalten kann.
Wie die Energiekennzeichnung in der EU modernisiert werden kann
Energiekennzeichnung gewährleistet Markttransparenz und ermöglicht Verbraucher*innen informierte Kaufentscheidungen. Eine vom UBA beauftragte Studie hat Vorschläge erarbeitet, wie die Energiekennzeichnung für Strom, Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte in der EU neu geregelt werden könnte.
Großes Klimaschutzpotenzial bei mobilen Maschinen und Geräten
Neben dem Straßenverkehr gibt es auch in anderen mobilen Sektoren großes Potenzial zur Elektrifizierung: Mobile Maschinen und Geräte wie Bau- und Landmaschinen, Zweiräder oder Sportboote verursachen rund 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der EU. Das entspricht etwa dem zivilen Luftverkehr. Das UBA hat Empfehlungen für eine Dekarbonisierung für diesen Bereich erarbeitet.
Zukunftskonzepte für eine nachhaltige digitale Infrastruktur
Die Green IT-Fachtagung von Bundesumweltministerium und UBA zeigt Zukunftskonzepte der digitalen Infrastruktur und zeichnet zwei nachhaltige Rechenzentren mit dem Blauen Engel aus.
Rechenzentrumsregister: Daten widerlegen hohe Rechtsanforderungen
Das neue Rechenzentrumsregister schafft Transparenz über Energieverbrauch, Auslastung und Effizienz deutscher Rechenzentren. Eine erste UBA-Auswertung zeigt: Viele Rechenzentren sind bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien gut aufgestellt. Befürchtungen vor zu hohen Anforderungen sind unbegründet. Defizite bestehen jedoch bei Auslastung und Datenqualität.
Regionalität in der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen
Vergaberechtlich ist eine pauschale Forderung nach regionalen Produkten unzulässig. Eine neue Kurzexpertise des UBA zeigt Fallstricke bei der Beschaffung regionaler Produkte auf und identifiziert rechtliche Möglichkeiten, um die positiven Umweltaspekte, die sich unter dem Kriterium der Regionalität bündeln lassen, optimal zu berücksichtigen.
Beschaffungsleitfaden für Router
Der neue Beschaffungsleitfaden für Router enthält die für öffentliche Auftraggeber wesentlichen Informationen und Empfehlungen, um Umweltaspekte in die Vergabe- und Vertragsunterlagen einzubeziehen. Er basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Router (DE-UZ 160, Ausgabe Januar 2025).
Woche der Klimaanpassung: Veranstaltungen bundesweit & online
Hitzewellen und Trockenheit in diesem Sommer zeigen es erneut: Auch in Deutschland müssen wir uns an die Folgen des Klimawandels anpassen. Wie das geht, zeigen vom 14. bis 20. September zahlreiche Veranstaltungen bundesweit und online. Ob fürs Eigenheim, die Mietwohnung, Kita, Schule, Unternehmen oder Kommune – hier finden Sie tolle Ideen und Aktionen. Auch das Umweltbundesamt (UBA) ist mit dabei.
UBA stellt den Betrieb des Regionalnachweisregisters ein
Seit 2019 betreibt das Umweltbundesamt das Regionalnachweisregister (RNR) zum Nachweis des Bezugs von regionalem Strom. Das Register bietet Stromlieferanten einen Rechtsrahmen zur Ausweisung von Strom aus Anlagen in der Region der Verbrauchenden über die Stromkennzeichnung. Da die Nutzungszahlen hinter den Erwartungen blieben, wird der Betrieb nun im Sinne der Entbürokratisierung eingestellt.
Forschung zu Gebäudemodernisierung durch Eigentümergemeinschaften
Rund 22 Prozent der Wohnungen in Deutschland befinden sich in der Hand einer Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE). Die komplexen Entscheidungsprozesse tragen zu Defiziten bei der energetischen Modernisierung bei. Diese sind Gegenstand eines Forschungsprojekts unter Beteiligung des Umweltbundesamtes, gefördert vom 8. Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.