Direkt zum Inhalt Direkt zum Hauptmenü Direkt zur Fußzeile

Ultrafeinstaub-Ausbreitung vom Flughafen in den Großraum Berlin

Ein startendes mittelgroßes Flugzeug auf der Startbahn.
Flugzeuge stoßen am Flughafen neben Ruß auch unsichtbaren flüchtigen Ultrafeinstaub aus.
Quelle: Andrew Barker/ Fotolia

Seit Oktober 2024 gilt: Ultrafeinstaub unter 100 Nanometer muss europaweit nach EU-Richtlinie gemessen werden neben Feinstaub PM10 und PM2,5. Das ULTRAFLEB-Projekt (2020-2025) untersuchte erstmals systematisch, welchen Anteil Großflughäfen an der UFP-Belastung haben (neben Ruß, PM10 und Stickoxiden) - am Beispiel der Berliner Flughäfen Tegel und BER. Die Belastung wird auf Karten dargestellt.

Wissenschaftler des TROPOS, Leipzig, Universitäten aus Braunschweig und Berlin haben in Luftmesscontainern und mit Kfz, Rad und Drohnen) u.a. Ultrafeinstaub gemessen. 

Mittels Computerprogrammen von Modellierern aus den Niederlanden, Überlingen und Freiburg wurde die Ausbreitung der Stoffe in Berlin und dem angrenzenden Brandenburg für die Jahre 2019-2023 berechnet und auf Jahreskarten gezeigt: Direkt am BER trägt der Flughafen über 50% zur Ultrafeinstaub-Belastung bei, in angrenzenden Gemeinden bis zu 50%, in Berlin-Süd bis 30% - mit schnellem Abfall zur Stadtmitte. 

Der modellierte Flughafenbeitrag besteht zum überwiegenden Teil aus unsichtbaren flüchtigen Partikeln und nicht aus dem festen Ruß. Die Messungen und Modellergebnisse wurden der Charité und der Universität Düsseldorf übergeben um damit Gesundheitseffekte zu untersuchen.

Associated content

Links

Publikationen

Alle Neuigkeiten

Schlagworte

Kurzlink: https://www.uba.de/n307070de