Modellierung der Luftqualität
Seit Oktober 2024 gilt: Ultrafeinstaub unter 100 Nanometer muss europaweit nach EU-Richtlinie gemessen werden, neben Feinstaub PM10 und PM2,5. Das ULTRAFLEB-Projekt (2020-2025) untersuchte erstmals systematisch, welchen Anteil Großflughäfen an der UFP-Belastung haben (neben Ruß, PM10 und Stickoxiden) – am Beispiel der Berliner Flughäfen Tegel und BER. Die Belastung wird auf Karten dargestellt.
Die Verschränkung von Digitalisierung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit ist komplex – und voller Chancen. Künstliche Intelligenz (KI) kann hier innovative Impulse geben: Sie unterstützt Umweltforschung und politische Entscheidungen, macht Prozesse effizienter und ermöglicht neue Erkenntnisse. Annotierte Daten spielen dabei eine Schlüsselrolle.
TerraChem will einen systemischen Ansatz zur Bewertung von Schadstoffrisiken für terrestrische Ökosysteme entwickeln. Monitoringdaten zu Chemikalien in Wildtieren und Umweltmodellierung sollen helfen, die Belastung durch anthropogene Chemikalien besser zu verstehen und so potenzielle negative Effekte auf Biodiversität und Ökosystemdienstleistungen vorherzusagen sowie Regulatorik zu verbessern.
In einem Eigenforschungsprojekt arbeitet das UBA an der Nutzung und Weiterentwicklung eines integrierten Bewertungsmodells (IAM), das durch das unabhängige Forschungsinstitut IIASA entwickelt wurde. IAMs verbinden wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte zur Entwicklung von Klimaschutzszenarien und sind zentral für den IPCC-Prozess. Nun ist die Kooperation zwischen UBA und IIASA offiziell.
Die Treibhausgas-Projektionen dienen den Berichtspflichten laut der EU-Governance-Verordnung und dem Bundes-Klimaschutzgesetz. Sie unterliegen damit vielen Reglungen und Zeitvorgaben, die im Arbeitsprozess beachtet und umgesetzt werden müssen.
Freizeitaktivitäten sind wichtig für das Wohlbefinden und die Lebensqualität. Wir treffen Freunde, gehen unseren Hobbies nach oder verreisen. Diese Aktivitäten sind mit der Nutzung natürlicher Ressourcen verbunden. Das Forschungsprojekt „FreiRess“ analysiert die Rohstoff- und CO₂-Ströme und erarbeitet einen Handlungsrahmen für ein ressourcenschonendes und klimafreundliches Bedarfsfeld Freizeit.
Im Forschungsvorhaben „LabelledGreenData4All“ ist es uns wichtig, den Zugang zu aktuellen und relevanten Diskursen zum Thema zu eröffnen, den Austausch verschiedener Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu ermöglichen sowie das Community Building zu fördern. Hier finden Sie fortlaufend alle Informationen zu den begleitenden Veranstaltungen des Vorhabens.