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Marktdaten: Haushaltsgeräte und Beleuchtung

Mit energieeffizienten Haushaltsgeräten und Leuchtmitteln können Haushalte ihren Strombedarf in großem Maße senken. Zentraler Effizienztreiber sind die europäische Ökodesign-Richtlinie und die EU-Energieverbrauchskennzeichnung. Durch die Reform des Energielabels hat der zwischenzeitlich abgeschwächte Trend hin zu effizienteren Geräten seit 2021 wieder deutlich zugenommen.

Inhaltsverzeichnis

Kühlgeräte: wieder stärkerer Trend zu effizienteren Geräten

Von 2008 bis 2018 ist der Marktanteil von energieeffizienten Kühlschränken (mindestens A++) sprunghaft von unter 10 % auf über 80 % gestiegen. Mit dem neuen Energielabel ist der Trend zu effizienteren Geräten seit 2021 wieder stärker geworden (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Kühlgeräten“), während ineffiziente Geräte (Kategorie F und G) inzwischen weniger als 10 % Marktanteil haben.

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit März 2021 gilt für Kühlgeräte das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

Diagramm: Der Marktanteil besonders energieeffizienter Kühlgeräte (A+++) ist von 4,1 Prozent in 2011 auf 27,0 Prozent in 2020 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die besonders energieeffizienten Kühlgeräte (Kategorien A-D) haben 2024 einen Marktanteil von 48,1 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Kühlgeräten
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Gefriergeräte: effiziente Geräte auf der Überholspur

Energieeffiziente Gefriergeräte (mindestens A++) hatten bereits 2014 einen Marktanteil von über 80 %. Mit dem neuen Energielabel hat der Trend hin zu besonders effizienten Geräten wieder deutlich an Fahrt aufgenommen (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Gefriergeräten“). Ineffiziente Geräte der Kategorie F und G haben nur noch 3,3 % Marktanteil.

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit März 2021 gilt für Gefriergeräte das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

Diagramm: Der Marktanteil besonders energieeffizienter Gefriergeräte ist von 6,4 Prozent in 2011 auf 34,8 Prozent in 2020 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die energieeffizienten Gefriergeräte (Kategorien A-D) haben 2024 einen Marktanteil von 64,4 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Gefriergeräten
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Waschmaschinen: Klassenbeste beim Energielabel

Der Marktumbruch hin zu besonders effizienten Geräten erfolgte nirgends so schnell wie bei den Waschmaschinen (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Waschmaschinen“). Dieser Trend setzte sich auch mit dem neuen Energielabel fort. Vier Jahre nach seiner Einführung tragen bereits fast 80 % der verkauften Waschmaschinen die höchste Effizienzklasse A. 

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit März 2021 gilt für Waschmaschinen und Waschtrockner das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

 

Diagramm: Der Marktanteil besonders energieeffizienter Waschmaschinen (A+++) ist von 25,7 Prozent in 2011 auf 86,5 Prozent in 2020 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die energieeffizienten Waschmaschinen (Kategorien A-D) haben 2024 einen Marktanteil von 98,7 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Waschmaschinen
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Wäschetrockner: Altes Energielabel ausgereizt

Von 12,7 % in 2008 ist der Marktanteil von energieeffizienten Wäschetrocknern innerhalb eines Jahrzehnts auf 84,5 % in 2018 gestiegen (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Wäschetrocknern“). Die letzten Jahre ist dieser Trend deutlich abgeflacht. Seit Juli 2025 gilt deshalb auch für Wäschetrockner das neue Energielabel (A-G).

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält.

Diagramm: Der Marktanteil energieeffizienter Wäschetrockner ist von 12,7 Prozent in 2008 auf 93,8 Prozent in 2024 gestiegen. Davon machten Geräte mit der Effizienzklasse A+++ 2024 einen Anteil von 63,4 Prozent aus. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Wäschetrocknern
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Geschirrspülmaschinen: Langsam, aber stetig effizienter

Die besonders energieeffizienten Geschirrspüler (A+++) hatten 2020 einen Anteil von 37,0 % (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Geschirrspülern“). Der Anstieg des Marktanteils erfolgte langsam, aber kontinuierlich. Mit dem neuen Label hat dieser Trend hin zu energieeffizienteren Geräten deutlich zugenommen. 

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit März 2021 gilt für Geschirrspülmaschinen das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

Diagramm: Der Marktanteil besonders energieeffizienter Geschirrspüler ist von 6,4 Prozent in 2011 auf 37,0 Prozent in 2020 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die energieeffizienten Geschirrspüler (Kategorien A-C) haben 2024 einen Marktanteil von 57,4 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Geschirrspülern
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Elektroherde und Backöfen: Die Effizienz schaut in die Röhre

Bei Elektroherden und Backöfen passiert in Sachen Energieeffizienz seit Jahren wenig (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Elektroherden und Backöfen“). Besonders energieeffiziente Geräte (A++) spielen mit einem Marktanteil von 1,8 % (2024) weiterhin keine Rolle.

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält.

Diagramm: Wegen der Neuberechnung der Effizienzkategorien lässt sich der Marktanteil energieeffizienter Elektroherde nach 2014 nicht mit den Werten davor vergleichen. 2024 lag er bei 1,8 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Elektroherden und Backöfen
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Fernsehgeräte und Monitore: Effizienz zu wenig im Programm

Größere Fernsehgeräte verbrauchen mehr Strom. Der Marktanteil von energieeffizienten Flachbildschirmen (mindestens A+) hatte sich von 57 % (2015) auf 28,5 % (2018) halbiert und stagnierte danach (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Flatscreens“). Mit der Einführung des neuen Energielabels hat sich zumindest der Marktanteil der schlechtesten Effizienzkategorie von 80 % auf 43 % fast halbiert. 

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit März 2021 gilt für Flatscreens das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

Diagramm: Der Marktanteil energieeffizienter Flatscreens (A+, A++) lag in 2012 bei 18,9 Prozent und in 2020 bei 31,3 Prozent, bei einem zwischenzeitlichen Hoch in 2015 mit 57,0 %. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die energieeffizienten Flatscreens (Kategorien A-F) haben 2024 einen Marktanteil von 54,0 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Flatscreens
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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Leuchtmittel: LED-Technik wird noch effizienter

Der Umstieg von Glühlampen über die klassische Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen) hin zu LED-Leuchtmitteln ist eine große Erfolgsgeschichte der Energieeffizienz. Im Jahr 2009, mit dem Beginn des schrittweisen Marktaus‘ für weniger effiziente Leuchtmittel, hatten klassische Energiesparlampen bereits einen Marktanteil von rund 40 %. Noch effizientere Leuchtmittel (mind. A+) sind dann innerhalb von acht Jahren von 3 % (2012) auf 82 % (2020) Marktanteil sprunghaft gestiegen. Die effizientesten Leuchtmittel (A++) hatten 2020 bereits einen Marktanteil von 32 % (siehe Abb. „Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Leuchtmitteln“). Mit dem neuen Energielabel können weitere Effizienzverbesserungen realisiert und sichtbar gemacht werden.

Die Daten stammen aus dem Handelspanel der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK), das die direkten Abverkaufsdaten in relevanten Vertriebskanälen enthält. Seit September 2021 gilt für Leuchtmittel auch das neue Energielabel mit den Kategorien von A bis G, weshalb die Daten ab 2021 nicht direkt mit den vorherigen Daten verglichen werden können.

Diagramm: Der Marktanteil besonders energieeffizienter Leuchtmittel (A++) ist von 0,2 Prozent in 2013 auf 31,9 Prozent in 2020 gestiegen. Im Jahr 2021 wurden neue Energieeffizienzklassen eingeführt. Die energieeffizienten Leuchtmittel (Kategorien A-E) haben 2024 einen Marktanteil von 38,8 Prozent. Umsatz und Marktanteil von energieeffizienten Leuchtmitteln
Quelle: Gesellschaft für Konsumforschung

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