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Austausch mit Niederländischem Institut für Gesundheit und Umwelt
Wie umgehen mit der Vielzahl an PFAS in Boden, Luft und Wasser? Welche gemeinsame Forschung gibt es zum Humanbiomonitoring? Das National Institute for Public Health and the Environment (RIVM) reiste aus Bilthoven bei Utrecht nach Dessau, um diese Fragen mit Fachleuten des Umweltbundesamtes (UBA) zu besprechen.
Gewinner des Papieratlas 2026 ausgezeichnet
Die Städte Bremerhaven und Tübingen, der Kreis Dithmarschen sowie die Universität Hohenheim errangen in diesem Jahr in den drei Wettbewerben des Papieratlas die ersten Plätze. Die Auszeichnung fand im Bundesumweltministerium in Berlin statt.
Dezentrale Wasserwiederverwendung im ländlichen Raum: PU2R
In dem Verbundprojekt PU2R (Point-of-Use Re-Use: Dezentrale landwirtschaftliche Wiederverwendung von häuslichem Abwasser zur Verringerung von Nutzungskonkurrenzen) untersuchten sieben Forschungsinstitute und Unternehmen gemeinsam mit dem Umweltbundesamt die Aufbereitung und Nutzung von Abwasser zur Bewässerung von Nutzpflanzen im Labor und Freiland.
Beschaffungsleitfaden für Betonwaren
Flächeninanspruchnahme durch Kiesabbau lässt sich erheblich reduzieren, wenn Recycling-Beton zum Einsatz kommt. Die im neuen Beschaffungsleitfaden für Betonwaren aufgeführten Anforderungen fördern den vermehrten Einsatz rezyklierter Gesteinskörnungen.
Tag der Forschung am Umweltbundesamt: Laborforschung im Fokus
Am 29. September 2026 hat am Umweltbundesamt (UBA) der diesjährige Tag der Forschung stattgefunden. Der Fokus lag in diesem Jahr auf dem Thema „Laborforschung am UBA: Innovation, Wirkung und wissenschaftlicher Wert“.
Bundesweite E-Schrott-Sammelaktionswochen starten
Die Aktionswochen der bundesweiten Infokampagne „PlanE – E-Schrott einfach & richtig entsorgen“ gehen unter dem Motto „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“ in die vierte Runde. Gemeinsam mit etwa 200 Kommunen, Unternehmen, Behörden, Vereinen und Entsorgungsbetrieben beteiligt sich auch das Umweltbundesamt erneut an der bundesweiten Mitmachaktion.
Umweltschonenden Brandschutz: erste Feuerlöscher mit Blauem Engel
Handfeuerlöscher sind wichtig für den Brandschutz, können bei ihrem Einsatz aber die Umwelt mit schädlichen Chemikalien belasten. Der Blaue Engel für Schaum- und Wasserfeuerlöscher zeichnet Geräte mit schadstoffarmen, umweltschonenden Löschmitteln aus: es wurde erstmals an zwei Modelle von Minimax vergeben und zeigt damit, dass Sicherheit und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.
Erweiterung des LCC-CO2-Tools ermöglicht Vergleich von Angeboten
Das bewährte LCC-CO2-Tool wird erstmals erweitert. Mithilfe des neuen LCC-CO2-Vergleichstools können Beschaffende nun im Rahmen der Zuschlagsbewertung bis zu fünf Angebote gleichzeitig und komfortabel auswerten zu lassen. Erläuterungen zur Anwendung des Tools gibt das aktualisierte UBA-Schulungsskript zur Berechnung von Lebenszykluskosten.
Neue Regeln zum Schutz vor Greenwashing
Bisher wurden Werbeaussagen zu Umweltvorteilen von Produkten, wie „öko“, „nachhaltig“, „klimaneutral“ oder „recycelbar“, sowie Umweltlabel kaum reguliert. Ab 27. September 2026 wird Greenwashing durch die Änderung des Wettbewerbs- und des Verbraucherrechts stärker reglementiert. Grundlage sind EU-Regeln, die Deutschland im Februar 2026 in deutsches Recht umgesetzt hat.
10 Jahre Runder Tisch Meeresmüll – gemeinsam für saubere Meere
Seit 10 Jahren steht der Runde Tisch Meeresmüll (RTM) für koordiniertes Handeln, fachlichen Austausch und gemeinsame Verantwortung der rund 130 Mitglieder für den Schutz unserer Meere. Vertreten sind u.a. Industrie, Wissenschaft, Behörden, Politik, Umwelt- und Bildungsverbände und Kommunen. Der RTM zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert eine breit getragene Zusammenarbeit entfalten kann.
Wie die Energiekennzeichnung in der EU modernisiert werden kann
Energiekennzeichnung gewährleistet Markttransparenz und ermöglicht Verbraucher*innen informierte Kaufentscheidungen. Eine vom UBA beauftragte Studie hat Vorschläge erarbeitet, wie die Energiekennzeichnung für Strom, Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte in der EU neu geregelt werden könnte.
Großes Klimaschutzpotenzial bei mobilen Maschinen und Geräten
Neben dem Straßenverkehr gibt es auch in anderen mobilen Sektoren großes Potenzial zur Elektrifizierung: Mobile Maschinen und Geräte wie Bau- und Landmaschinen, Zweiräder oder Sportboote verursachen rund 3 Prozent der Treibhausgas-Emissionen der EU. Das entspricht etwa dem zivilen Luftverkehr. Das UBA hat Empfehlungen für eine Dekarbonisierung für diesen Bereich erarbeitet.