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Natürliche Kältemittel sind gut fürs Klima und die Umwelt

Das Foto zeigt einen luftgekühlten Wasserkühler mit Außenaufstellung auf dem Dach eines Gebäudes.
Untersucht wurden unter anderem 177 Flüssigkeitskühlsätze, darunter auch luftgekühlte Wasserkühler.
Quelle: Zvirni / iStock / Getty Images Plus

Ein neuer UBA-Abschlussbericht vergleicht die Umwelt- und Klimawirkungen natürlicher und halogenierter Kältemittel in Flüssigkeitskühlsätzen und Verflüssigungssätzen, wie sie etwa zur Kühlung in der Gewerbe- und Industriekälte und zur Klimatisierung von Gebäuden eingesetzt werden. Fazit: Natürliche Kältemittel haben eine gute Klimabilanz und zudem keine problematischen Abbauprodukte.

Der Bericht des Umweltbundesamtes (UBA) wertet technische Datenblätter von 177 Flüssigkeitskühlsätzen und 46 Verflüssigungssätzen aus. Verglichen wurden natürliche Kältemittel, wie Propan, CO₂ und Ammoniak, mit halogenierten Kältemitteln und Gemischen mit einem Treibhauspotenzial (GWP) unter 750. 

Die Ergebnisse zeigen: Die Unterschiede in der Gesamtklimawirkung (TEWI) sind häufig gering. Entscheidend ist insbesondere der Stromverbrauch der Anlagen im Betrieb.

Ein wesentlicher Unterschied zeigt sich bei den Abbauprodukten: Bestimmte fluorierte Kältemittel, darunter HFKW-134a und uHFKW-1234yf, können in der Atmosphäre Trifluoressigsäure (TFA) bilden. Diese gehört zur Gruppe der Per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (kurz PFAS), ist sehr persistent (schwer abbaubar) und kann in Gewässer und Trinkwasser gelangen. Außerdem können bestimmte ungesättigte Kältemittel wie uHFKW-1234ze(E) beim Abbau HFKW-23 bilden – ein besonders starkes Treibhausgas, das die Erderwärmung zusätzlich verstärkt.

Die F-Gas-Verordnung (EU) 2024/573 schränkt den Einsatz fluorierter Treibhausgase schrittweise ein und beeinflusst damit die künftige Verfügbarkeit von Kältemitteln. Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass natürliche Kältemittel hinsichtlich Energieeffizienz und Gesamtklimawirkung häufig vergleichbar abschneiden und keine TFA bilden. Werden auch potenziell umweltschädliche Abbauprodukte berücksichtigt, spricht die Umweltbewertung klar für natürliche Kältemittel.

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