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Verpackungsverbrauch erneut gesunken, Recyclingquoten gestiegen
Der Verpackungsverbrauch ist in Deutschland im Jahr 2023 um 1.094.700 Tonnen auf rund 17,9 Mio. Tonnen und damit bereits das zweite Jahr in Folge gesunken. Der Rückgang entspricht 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Recyclingquote bei Verpackungen stieg hingegen um 0,9 Prozentpunkte und erreichte damit einen Wert von 69,4 Prozent.
Umweltbundesamt unterzeichnet „Berliner Erklärung“
Mit der Unterzeichnung der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ am 13. Oktober 2025 bekennt sich das Umweltbundesamt (UBA) zu Open Access. Zusammen mit seinem Publikationsserver openUMWELT geht das UBA damit einen weiteren Schritt, seine Publikationen der Öffentlichkeit dauerhaft und nachnutzbar zur Verfügung zu stellen.
UBA-Studie: Öffentliche Beschaffung gebrauchter IKT-Geräte
Mit der neuen Studie über gebrauchte Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden öffentliche Auftraggeber sowohl über die existierenden Unterschiede im Gebrauchtmarkt (refurbishment und remanufacturing) informiert als auch mit konkreten Handlungsempfehlungen bei Beschaffungen unterstützt.
Wiedervernässung von Mooren – eine ökonomische Herausforderung
Eine neue Studie im Auftrag des UBA verdeutlicht die komplexen ökonomischen Zusammenhänge bei der Wiedervernässung von Mooren. Die Arbeitsmarktanalyse zeigt, wo eine Unterstützung beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten und gezielte Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen nötig sind. Die regionale Konzentration der Moorflächen erfordert die Berücksichtigung lokaler Strukturen.
Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm auf Abwassergebühr umlegbar
Die ab dem Jahr 2029 geltende Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wird Kosten für kommunale Kläranlagenbetreiber verursachen. Welche dieser Kosten können auf die Abwassergebühren umgelegt werden? Und gilt dies bereits für Maßnahmen, die vor 2029 umgesetzt werden? Antworten gibt ein im Auftrag des Umweltbundesamtes erstelltes Sachverständigengutachten.
Mikroverunreinigungen und Resistenzen aus Abwässern untersucht
Im vorliegenden Forschungsvorhaben wurde eine umfassende chemische und molekularbiologische Charakterisierung der Eintragspfade Kläranlagenablauf, Mischwasserentlastung und Regenwasserkanal in drei Modellregionen vorgenommen. Dabei konnte die bedeutende Rolle v. a. von Mischwasserentlastungen für den Eintrag einzelner Schadstoffgruppen, sowie von Bakterien und Resistenzgenen aufgezeigt werden.
20 Jahre Europäischer Emissionshandel in nur drei Minuten
Europaweit sorgte der Europäische Emissionshandel 1 (EU-ETS 1) seit 2005 für einen Rückgang der Emissionen um 51 Prozent. Doch wie funktioniert der Emissionshandel eigentlich? Und wie hat sich das zentrale Element der europäischen Klimaschutzpolitik seither entwickelt? Das und mehr erfahren Sie in unserem rund dreiminütigen Erklärfilm und auf unserer neuen Jubiläumsseite.
Scrubberabwasser hat schädliche Auswirkungen auf die Meeresumwelt
Mit Scrubbern können Seeschiffe den Schwefeloxid-Gehalt ihrer Abgase verringern und damit Grenzwerte einhalten. Mit dem Abwasser werden jedoch Schadstoffe ins Meer gespült. Besser als die Umweltbelastung so von der Luft ins Wasser zu verlagern wäre, sie direkt an der Quelle zu verringern: mit schwefelarmen, jedoch teureren Kraftstoffen. Mehr im neuen Fact Sheet des Umweltbundesamtes (UBA).
Internationaler Tag für den allgemeinen Zugang zu Informationen
In der EU haben Menschen den weltweit besten, gesetzlich vorgeschriebenen Zugang zu Informationen über besonders besorgniserregende Chemikalien in Alltagsprodukten. Wenn Kunden*Kundinnen nachfragen, müssen Hersteller mitteilen, ob in ihrem Produkt ein besonders besorgniserregender Stoff in einer Konzentration über 0,1 Gewichtsprozent enthalten ist.
Klimaschutz & Kreislaufwirtschaft in der öffentlichen Beschaffung
Die neue Arbeitshilfe des UBA zeigt, auf welche Weise Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft in der nächsten Ausschreibung wirkungsvoll berücksichtigt werden können. Sie enthält rechtliche Grundlagen, Kriterien und Beispiele für zehn Produktgruppen.
Mehrwegquote bei Getränken verfehlt gesetzliches Ziel
Im Berichtsjahr 2023 hat Deutschland mit einer Mehrwegquote von 34,3 Prozent das gesetzliche Ziel von 70 Prozent weiterhin verfehlt. Die Studie bestimmt das abgesetzte Getränkevolumen für die verschiedenen Packmittelgruppen insgesamt und nach Getränkesegmenten. Dabei werden trinkfertig abgepackte und in Verkehr gebrachte Getränke bis zu einer Füllgröße von zehn Litern einbezogen.
Verkehrswende: Busverkehr verdoppeln, Bahnverkehr steigern
Eine neue Studie im Auftrag des UBA zeigt: Für die Klimaziele im Verkehr muss der ÖPNV massiv ausgebaut werden. Bis 2045 sind in Summe zusätzlich 91,6 Milliarden Euro nötig. Fast alle Menschen sollen im nahen Umkreis stündlich Bus- oder Bahnanschluss haben.