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UBA-Erweiterungsbau Dessau erreicht Plus-Energie-Standard
Im Herbst 2023 ging der Erweiterungsbau des Umweltbundesamtes (UBA) am Hauptsitz Dessau-Roßlau in Betrieb. Die Ergebnisse des seitdem laufenden Energie-Monitorings zeigen nun: Das Ziel eines klimaneutral betriebenen Bürogebäudes mit Plus-Energie-Standard wurde erreicht. Mehr in unserem neuen Kurzfilm.
Europäische Bodenrichtlinie angenommen
Das Europäische Parlament hat am 23. Oktober 2025 die Europäische „Richtlinie zur Bodenüberwachung und -resilienz“ verabschiedet (Soil Monitoring and Resilience Law, kurz Bodenrichtlinie). Der EU‑Rat hat bereits am 29. September 2025 die Richtlinie förmlich angenommen. Die Europäische Bodenrichtlinie stellt den ersten europaweit verbindlichen Rechtsrahmen zum Schutz der Böden dar.
HBEFA 5.1 – Emissionsdatenbank des Straßenverkehres aktualisiert
Das Handbuch für Emissionsfaktoren des Straßenverkehres „HBEFA“ wurde bezüglich der Emissionsfaktoren und der modellierten Schadstoffe auf den neuesten wissenschaftlichen Stand gebracht. Mit HBEFA 5.1 wurde auch die Datenbank selbst modernisiert und von Microsoft Access auf die Programmiersprache Python umgestellt. Dabei erhält auch die Abfragemaske ein neues Design mit zusätzlichen Features.
BattDG in Kraft getreten – UBA beleiht erneut stiftung ear
Am 07.10.2025 trat das Batterierecht-Durchführungsgesetz (BattDG) in Kraft, durch welches das deutsche Batterierecht an die europäische Batterieverordnung zur Neuordnung der Rücknahme und Verwertung von Altbatterien (EU-BattVO) angepasst wird. Das UBA hat mit Bescheid die stiftung ear mit den hoheitlichen Aufgaben der zuständigen Behörde nach BattDG beliehen.
Verkehrssektor emittiert relevante Mengen Ultrafeiner Partikel
Ultrafeine Partikel (UFP) in der Atemluft gefährden Mensch und Umwelt, da sie bis in die Bronchien und Lungenbläschen gelangen können. Solche Partikel entstehen etwa bei Verbrennungsprozessen in Motoren. Die Weiterentwicklung von Messgeräten macht es seit einiger Zeit möglich, UFP im Abgas zu identifizieren. Eine Daten- und Literaturanalyse zeigt den Wissenstand von UFP im Verkehr auf.
Umweltbundesamt unterzeichnet „Berliner Erklärung“
Mit der Unterzeichnung der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ am 13. Oktober 2025 bekennt sich das Umweltbundesamt (UBA) zu Open Access. Zusammen mit seinem Publikationsserver openUMWELT geht das UBA damit einen weiteren Schritt, seine Publikationen der Öffentlichkeit dauerhaft und nachnutzbar zur Verfügung zu stellen.
UBA-Studie: Öffentliche Beschaffung gebrauchter IKT-Geräte
Mit der neuen Studie über gebrauchte Geräte der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) werden öffentliche Auftraggeber sowohl über die existierenden Unterschiede im Gebrauchtmarkt (refurbishment und remanufacturing) informiert als auch mit konkreten Handlungsempfehlungen bei Beschaffungen unterstützt.
Wiedervernässung von Mooren – eine ökonomische Herausforderung
Eine neue Studie im Auftrag des UBA verdeutlicht die komplexen ökonomischen Zusammenhänge bei der Wiedervernässung von Mooren. Die Arbeitsmarktanalyse zeigt, wo eine Unterstützung beim Aufbau neuer Wertschöpfungsketten und gezielte Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen nötig sind. Die regionale Konzentration der Moorflächen erfordert die Berücksichtigung lokaler Strukturen.
Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm auf Abwassergebühr umlegbar
Die ab dem Jahr 2029 geltende Pflicht zur Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm wird Kosten für kommunale Kläranlagenbetreiber verursachen. Welche dieser Kosten können auf die Abwassergebühren umgelegt werden? Und gilt dies bereits für Maßnahmen, die vor 2029 umgesetzt werden? Antworten gibt ein im Auftrag des Umweltbundesamtes erstelltes Sachverständigengutachten.
Mikroverunreinigungen und Resistenzen aus Abwässern untersucht
Im vorliegenden Forschungsvorhaben wurde eine umfassende chemische und molekularbiologische Charakterisierung der Eintragspfade Kläranlagenablauf, Mischwasserentlastung und Regenwasserkanal in drei Modellregionen vorgenommen. Dabei konnte die bedeutende Rolle v. a. von Mischwasserentlastungen für den Eintrag einzelner Schadstoffgruppen, sowie von Bakterien und Resistenzgenen aufgezeigt werden.
20 Jahre Europäischer Emissionshandel in nur drei Minuten
Europaweit sorgte der Europäische Emissionshandel 1 (EU-ETS 1) seit 2005 für einen Rückgang der Emissionen um 51 Prozent. Doch wie funktioniert der Emissionshandel eigentlich? Und wie hat sich das zentrale Element der europäischen Klimaschutzpolitik seither entwickelt? Das und mehr erfahren Sie in unserem rund dreiminütigen Erklärfilm und auf unserer neuen Jubiläumsseite.
Scrubberabwasser hat schädliche Auswirkungen auf die Meeresumwelt
Mit Scrubbern können Seeschiffe den Schwefeloxid-Gehalt ihrer Abgase verringern und damit Grenzwerte einhalten. Mit dem Abwasser werden jedoch Schadstoffe ins Meer gespült. Besser als die Umweltbelastung so von der Luft ins Wasser zu verlagern wäre, sie direkt an der Quelle zu verringern: mit schwefelarmen, jedoch teureren Kraftstoffen. Mehr im neuen Fact Sheet des Umweltbundesamtes (UBA).