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Wie gefährlich sind Biozide aus Bootsanstrichen?
Biozidhaltige Anstriche sollen Boote frei von Muscheln und Algen halten. Doch ausgewaschene Wirkstoffe können Wasserorganismen schaden. Um in Zulassungsverfahren die Umweltrisiken solcher Produkte richtig einschätzen zu können, hat das UBA Grundlagendaten zum Freizeitbootbestand in Deutschland erhoben und Wasserproben untersucht.
Meeresmüll: Mikroplastik aus Kosmetika nur Spitze des Eisbergs
Rund sechs bis zehn Prozent der weltweiten Kunststoffproduktion landen in den Weltmeeren. Auf diesen alarmierenden Befund verweist eine aktuelle UBA-Studie. Mikroplastik aus kosmetischen Mitteln, wie Peelings oder Duschgels, leistet einen mengenmäßig vergleichsweise geringen, wenn auch unnötigen Beitrag. Bedeutsamste Quelle für Mikroplastik im Meer ist die Zersetzung größerer Plastikteile.
Chemikalienverordnung REACH: Unternehmen müssen nachbessern
Viele Dossiers, die Unternehmen zur Registrierung ihrer Chemikalien bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorlegen müssen, sind fehlerhaft oder unvollständig. Das zeigt eine Überprüfung, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Auftrag des UBA durchführte.
Manipulationen an Abgaswerten schaden Umwelt & Gesundheit
Stickoxide machen Asthmatikern zu schaffen, können Pflanzen schädigen und tragen zur Versauerung der Böden bei. Manipulationen an Abgaswerten von Fahrzeugen sind deshalb mehr als „nur“ ein Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden. Die EU muss handeln und die Real Drive Emission Tests wie geplant einführen, damit die Abgaswerte unter realen Fahrbedingungen überprüft werden können.
Abwaschen & Fensterputzen: Ab jetzt mit dem Blauen Engel
So können Sie umweltfreundlicher für Glanz und Durchblick sorgen: Jetzt gibt es das erste Handgeschirrspülmittel und den ersten Glasreiniger mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“. Beide Produkte stammen aus dem Hause der Drogeriemarktkette dm.
Deutschlands Rohstofflager: Was steckt in Häusern, Straßen & Co?
Immer neue Rohstoffe abzubauen ist nicht nachhaltig. Das Ideal der Zukunft: eine geschlossene Kreislaufwirtschaft, in der viele Rohstoffe nicht mehr in Bergwerken oder Steinbrüchen, sondern per „Urban Mining“ aus ausgedienten Häusern, Leitungen, Autos und Geräten gewonnen werden. Welche und was für Mengen potenzieller Sekundärrohstoffe hier in Deutschland bereitstehen, erfasste eine UBA-Studie.
UBA-Präsidentin Krautzberger zu den Abgasmanipulationen bei VW
Stickoxide machen Asthmatikern zu schaffen, können Pflanzen schädigen und tragen zur Versauerung der Böden bei. Die Manipulationen an den Abgaswerten von VW-Fahrzeugen sind deshalb mehr als „nur“ ein Vertrauensverlust bei Kundinnen und Kunden. Hier die Statements von UBA-Präsidentin Maria Krautzberger.
Batterien: Über die Hälfte geht nicht ins Recycling
Ausgediente Geräte-Altbatterien, ob aus der Taschenlampe oder dem Handy, stecken voller Wertstoffe. Einige, wie viele Knopfzellen und Nickel-Cadmium-Akkus, enthalten auch Schadstoffe. Deshalb sind alle bei einer der zahlreichen Sammelstellen im Handel oder auf dem Wertstoffhof abzugeben. Doch nicht einmal die Hälfte der Geräte-Altbatterien landet dort, wie die aktuelle Statistik für 2014 zeigt.
Ressourceneffiziente Landnutzung
Das F+E Projekt "Ressourceneffiziente Landnutzung – Wege zu einem Gobal Sustainable Landuse Standard" zielte darauf, eine Debatte zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsstandards für die globale Landnutzung anzustoßen, den hierfür erforderlichen wissenschaftlichen Prozess zu initialisieren und Möglichkeiten zur Umsetzung einer global nachhaltigen Landnutzung zu eruieren und aufzuzeigen.
Umweltzeichen „Blauer Engel“ ab sofort auch für Innenputze
Innenputze, die besonders emissionsarm sind, können künftig mit dem „Blauen Engel“ ausgezeichnet werden. Hersteller, deren Produkte die Kriterien des Umweltzeichens erfüllen, können sich ab sofort bewerben.
Ressourcenschonungspolitik erfolgreich gestalten
Die schonende und effiziente Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen ist eine ökologische, aber auch wirtschaftliche und soziale Herausforderung. Ressourcenpolitik ist ein ressortübergreifendes Handlungsfeld, das Strategien und Akteure vernetzt. Das Positionspapier beinhaltet zentrale Leitlinien und wichtige Elemente der Ressourcenschonungspolitik sowie einen konkreten Vorschlag für den Policy-Mix.
Papieratlas 2015: Rekordniveau beim Einsatz von Recyclingpapier
Als erste kreisangehörige Stadt erhielt Gütersloh den Titel „Recyclingpapierfreundlichste Stadt“. Im Rahmen des Papieratlas-Städtewettbewerbs 2015 würdigten die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) und ihre Kooperationspartner den Beitrag der westfälischen Mittelstadt zur Ressourcenschonung: Gütersloh beschafft für Verwaltung und Schulen ausschließlich Papier mit dem Blauen Engel.