„Ressourcenschonung“ in die Lehrpläne

ein junger Leerer und drei Schulkinder sind an einem Tisch in einem Klassenzimmer über Hefte gebeugtzum Vergrößern anklicken
Auch in der Schule sollte Umweltbildung einen Platz haben.
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Der nachhaltige und effiziente Umgang mit natürlichen Ressourcen sollte in die Lehrpläne aller Schultypen aufgenommen werde. Dafür hat sich UBA-Präsidentin Maria Krautzberger auf der Konferenz „Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz: ein (Bildungs-)Thema für alle!“ ausgesprochen. Denn Bildung ist der Schlüssel für die notwendige Transformation zu einer ressourcenschonenden Wirtschaft.

Der weltweite Primärmaterialeinsatz hat sich in den letzten 30 Jahren mehr als verdoppelt. „Mit unseren Produktionsprozessen und unserem Konsumverhalten verbrauchen wir zu viele Ressourcen und belasten die Umwelt.“, so Krautzberger. Etwa bei der Rohstoffgewinnung, die nicht selten zu Lasten von Mensch und Umwelt in den betroffenen Ländern führt. „Wir müssen die Umwelt- und Sozialstandards bei der Rohstoffgewinnung stärken und transparente, ressourcenschonende Rohstofflieferketten schaffen.“, sagte die UBA-Präsidentin. Beim Wandel hin zu mehr Ressourcenschonung müssten alle mitmachen, die Unternehmen, die Politik, die „Gesellschaft“ und vor allem auch die Bildungs- und Forschungsinstitutionen.

Veranstalter der Konferenz ist das vom Bundesumweltministerium und UBA ins Leben gerufene Netzwerk "Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz - BilRess", das sich für die Verankerung der Themen Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in allen Bildungsbereichen einsetzt.